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Superwahljahr 2021

Bundestagswahl 2021: SPD will mit Grünen und FDP sondieren – noch diese Woche

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  • Daniela Deeg
    Daniela Deeg
  • Joshua Schößler
    Joshua Schößler
  • Sandra Kathe
    Sandra Kathe

Die Bundestagswahl 2021 ist beendet und die Stimmen ausgezählt. Nun beginnt der Poker um Koalitionen. Der aktuelle Stand im Live-Ticker.

  • Am Sonntag, 26.09.2021 fand die Bundestagswahl 2021 statt.
  • Nun verhandeln SPD, Grüne und FDP über eine mögliche Koalition.
  • Alle Live-Ergebnisse und den aktuellen Stand zur Bundestagswahl finden Sie hier.

>>> News-Ticker aktualisieren <<<

+++ 12.55 Uhr: Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans ist offen für die Möglichkeit, die Parteimitglieder über einen Koalitionsvertrag abstimmen zu lassen. „Eine Mitgliederbefragung ist eine Option“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgabe). Über die Form der Beteiligung werde im Zuge von Verhandlungen entschieden. „Es darf der Mitgliedschaft jedenfalls nicht zugemutet werden, dass sie wichtige Entscheidungen der Spitze schlucken muss und nicht mitreden darf.“

+++ 09.40 Uhr: Die SPD ist bereit, die Sondierungen mit Grünen und FDP zur Bildung einer gemeinsamen Regierung noch in dieser Woche zu starten. Eine entsprechende Einladung ist am Montag an die beiden Parteien ergangen, wie SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Dienstag (27.09.2021) vor ersten Beratungen der SPD-Abgeordneten in Berlin sagte. „Es geht darum, dass wir konzentriert in die Gespräche gehen“, hob er hervor.

Mit Blick auf die vor vier Jahren gescheiterten Gespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition unter Führung der Union sagte Mützenich an die Adresse von Grünen und FDP: „Beide Parteien müssen sich klar darüber werden, dass das Schauspiel, das sie vor vier Jahren hier manchmal auf Balkonen absolviert haben, nicht den Aufgaben gerecht wird.“ Grüne und FDP wollen zunächst untereinander Gespräche führen, um Gemeinsamkeiten auszuloten. Nach Angaben des „Spiegel“ sollen diese Gespräche am Mittwoch beginnen.

Bundestagswahl 2021: Wirtschaft ist zufrieden mit dem Wahlergebnis

Update vom Dienstag, 29.09.2021, 08.40 Uhr: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die politischen Parteien nach der Bundestagswahl dazu gedrängt, bei den Koalitionsverhandlungen Rücksicht auf die Belange der deutschen Unternehmen zu nehmen. „In den Gesprächen werden die politischen Akteure wichtige Weichen auch für die Wirtschaft stellen“, sagte DIHK-Chef Peter Adrian der Rheinischen Post vom Dienstag. „Dabei kommt es darauf an, dass sie die Herausforderungen für unsere Unternehmen in den Blick nehmen.“

Nötig seien vor allem „gute Rahmenbedingungen für betriebliche Investitionen und eine tragfähige Klimapolitik gemeinsam mit der Wirtschaft“, fuhr Adrian fort. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung sei die „notwendige Basis für Arbeitsplätze, Wohlstand und staatliche Leistungen“.

Bundestagswahl 2021: Scholz benennt Verhandlungsteam - Laschet rudert zurück

+++ 18.45 Uhr: Das Urteil der drei großen deutschen Wahlforschungsinstitute zu den Ursachen hinter den historischen Tiefstwerten der Union ist eindeutig: Sprecher von Infratest dimap, Forsa sowie der Forschungsgruppe Wahlen sehen die Schuld am aktuellen Stand der Wahlniederlage klar bei CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet.

Der CDU/CSU sei im Vorfeld der Wahl vom Sonntag „eine rote Karte gezeigt“ worden, „wie wir uns das Anfang des Jahres nicht hätten vorstellen können“, sagte etwa Nico Siegel von Infratest dimap. Laschet hätte zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit der Bevölkerung von seiner Eignung fürs Kanzleramt überzeugen können, betonte Siegel die Lehre aus den Forschungsergebnissen seines Instituts: Laschet als Kandidat hätte einen Wahlerfolg der Union „letztlich nicht ermöglicht“.

Bundestagswahl 2021: Wahlforscher nennen Grund für die schlechten Ergebnisse der Union

Forsa-Mitarbeiter Peter Matuschek betonte indes, dass das historisch schlechte Wahlergebnis der Union Folgen für das gesamte Parteiensystem haben könnte. Die „relative Stärke der SPD“ sei zugleich „ein Spiegelbild der relativen Schwäche der Union“ gewesen. Bei der SPD sei der „Kandidatenstatus zum Tragen gekommen“.

Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen verwies darauf, dass „ein ganz großer Teil sowohl in der Gesamtheit der Wählerschaft als auch in der CDU/CSU-Anhängerschaft einen anderen Kandidaten“ favorisiert habe. Mit Markus Söder hätte die Union „ein deutlich besseres Ergebnis erzielt“.

Am Tag nach der Bundestagswahl 2021: Grüne sind sich über Vizekanzlerposten einig

+++ 16.10 Uhr: Während sowohl Wahlgewinner Olaf Scholz als auch der große Verlierer der Bundestagswahl 2021 Armin Laschet auf eine Zukunft als Bundeskanzler hoffen, ist die Vizekanzler-Position den Grünen bereits so gut wie sicher. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, haben sich die Grünen Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck bereits darauf geeinigt, wer Vizekanzlerin oder Vizekanzler einer neuen Bundesregierung werden soll. Auf wen der beiden die Wahl gefallen ist, wurde noch nicht offiziell bestätigt.

„Es gehört ja zu der Verantwortung, die wir hier jetzt mehrfach betont haben, dass man gut vorbereitet und geklärt reingeht“, betonte Habeck in einer Stellungnahme am Montag. „Es gehört aber auch zu der Verantwortung, diese Klärung dann nicht zu Markte zu tragen. Aber gehen Sie davon aus, dass wir komplett sortiert sind.“ Die Grünen wollen nun Gespräche über eine Regierungsbeteiligung führen. Dafür kommen Bündnisse mit SPD und FDP oder mit Union und FDP in Frage. In beiden Fällen würden Grüne und FDP jeweils einen Vizekanzler oder eine Vizekanzlerin stellen.

+++ 15.30 Uhr: Neben CDU-Kandidat Armin Laschet bereiten sich auch die Sozialdemokraten nach ihrem knappen Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2021 auf die Sondierungsgespräche mit den Grünen und der FDP vor, die nach aktuellem Stand dritt- und viertstärkste Kraft im 20. Deutschen Bundestag werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will die Partei mit einem sechsköpfigen Team in die Sondierungsgespräche gehen.

Olaf Scholz (l.) und Armin Laschet (r.): Wer wird Kanzler? Das blieb am Abend der Bundestagswahl unklar.

Neben Kanzleranwärter Olaf Scholz sollen auch die Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mitverhandeln, dazu kommen Generalsekretär Lars Klingbeil, Fraktionschef Rolf Mützenich sowie die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Scholz äußerte sich am Tag nach der Wahl optimistisch über die Erfolgsaussichten einer möglichen Ampel-Koalition: „Wenn drei Parteien, die den Fortschritt am Beginn der 20er Jahre im Blick haben, zusammenarbeiten, kann das etwas Gutes werden, selbst wenn sie dafür unterschiedliche Ausgangslagen haben“, betonte er.

Bundestagswahl 2021: Laschets Ziel bleibt die Jamaika-Koalition

+++ 14.43 Uhr: Unionskanzlerkandidat Armin Laschet strebt trotz der drastischen Einbußen bei der Bundestagswahl weiterhin Sondierungen über die Bildung einer neuen Regierung an. Vorstand und Präsidium der CDU seien sich einig, „dass wir zu Gesprächen für eine sogenannte Jamaika-Koalition bereit stehen“, sagte der CDU-Chef nach Beratungen der Spitzengremien am Montag in Berlin.

+++ 12.35 Uhr: Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat nach eigenen Angaben bereits am Wahlsonntag mit FDP-Chef Christian Lindner ein langes Gespräch über mögliche Sondierungen für eine Regierungsbildung geführt. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen kündigte Laschet am Montag in einer Sitzung des CDU-Vorstands in Berlin zudem an, er werde am heutigen Tag auch mit Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sprechen. Über Inhalte des Gesprächs mit Lindner wurde zunächst nichts bekannt.

+++ 12.16 Uhr: Am Tag nach der Bundestagswahl 2021 hat der Poker um die Macht in Berlin und um etwaige Konsequenzen des Wahlergebnisses begonnen. Gerade für die Union ist das Ergebnis schmerzhaft. Hier lesen Sie den aktuellen Stand der Entwicklungen nach der Wahl:

Söder äußert sich nach Bundestagswahl 2021 verhalten zu Jamaika-Koalition

Neben Kanzlerkandidat Armin Laschet hat auch Bayerns Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzender Markus Söder in einer Sitzung des CSU-Vorstandes erklärt, dass die Union keinen Anspruch auf die Regierung hätten. Das hatte der Münchner Merkur* erfahren. Söder habe sich auch defensiver über eine mögliche Jamaika-Koalition geäußert: „Nicht um jeden Preis.“ 

Markus Söder, CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident.

+++ 11.58 Uhr: Überraschende Wende in der Union einen Tag nach der Bundestagswahl 2021: Kanzlerkandidat Armin Laschet soll in einer internen Sitzung seine Aussage zurückgenommen haben, dass CDU/CSU einen „klaren Regierungsauftrag“ hat. Das berichtet die Bild am Montagmittag. Am Wahlabend hatte er noch für sich die Kanzlerschaft reklamiert.

Weiter berichtet das Springer-Blatt, dass er behauptet habe, dass „in den Medien geschrieben wird, dass wir einen Regierungsanspruch formuliert haben“. Dies sei nicht der Fall, lediglich habe er auf die Ergebnisse und ein neues Parteiensystem verwiesen.

CDU Kanzlerkandidat Armin Laschet kommt vorgefahren zu den Gremiensitzungen der Partei.

Die Stimmung bei dem Unionstreffen sei aufgeladen gewesen. „Müssen ehrlich analysieren, dass wir als Union diese Wahl nicht gewonnen haben. Der Kandidat ist hierbei als Erstes zu nennen. Er hat jedes Fettnäpfchen mitgenommen, das es gab“, soll etwa JU Bayern-Chef Christian Doleschal gepoltert haben.

Bundestagswahl 2021: SPD gewinnt die Wahl

+++ 06.25 Uhr: Der Bundeswahlleiter hat den SPD-Sieg bei der Bundestagswahl in vorläufigem Ergebnis bestätigt. Die SPD ist bei der Bundestagswahl auf Platz eins gelandet. Die Sozialdemokraten erhielten 25,7 Prozent der Stimmen, wie aus dem vorläufigen Endergebnis hervorgeht, das der Bundeswahlleiter am Montagmorgen bekannt gab. Die Union erreichte demnach 24,1 Prozent. Die Grünen kamen mit 14,8 Prozent auf Platz drei, gefolgt von der FDP mit 11,5 Prozent und der AfD mit 10,3 Prozent. Die Linke erhielt 4,9 Prozent der Stimmen. 

+++ 5.20 Uhr: Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz hat die Bundestagswahl nach dem Auszählungsergebnis für alle Wahlkreise gewonnen. Die Sozialdemokraten kamen auf 25,7 Prozent der Stimmen, wie auf der Website des Bundeswahlleiters in der Nacht zum Montag mitgeteilt wurde. Die Union aus CDU und CSU mit Armin Laschet als Kandidat erzielte mit 24,1 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis, die Grünen wurden mit 14,8 Prozent drittstärkste Kraft.

Die Zahlen sind noch nicht das offizielle vorläufige amtliche Endergebnis. Dieses will Bundeswahlleiter Georg Thiel „ab 5.45 Uhr“ bekannt geben, wie seine Behörde mitteilte.

Die FDP landete nach den Daten der Wahlkreisauszählung mit 11,5 Prozent auf Platz vier, gefolgt von der AfD mit 10,3 Prozent. Die Linke scheitert den Angaben zufolge mit 4,9 Prozent zwar an der Fünf-Prozent-Hürde, konnte aber drei Direktmandate erringen und würde damit in der Stärke der für sie abgegebenen Zweistimmen in den Bundestag einziehen.

+++ 1.09 Uhr: Bei den jüngsten Hochrechnungen von Forschungsgruppe Wahlen zur Bundestagswahl 2021 liegt weiterhin die SPD vorne. Der aktuelle Stand der Ergebnisse:

HochrechnungUhrzeitCDU/CSUSPDGrüneFDPAfDLinke Sonstige
Forschungsgruppe Wahlen/ZDF1.09 Uhr (27.09.2021)24,1%25,8%14,6%11,5%10,4%4,9%8,7%
Infratest Dimap23.36 Uhr24,1%25,8%14,6%11,5%10,5%4,9%8,6%
Infratest Dimap22.24 Uhr24,1%25,9%14,7%11,5%10,4%5,0%8,4%
Infratest Dimap21.52 Uhr24,2%25,8%14,3%11,5%10,6%5,0%8,6%
Forschungsgruppe Wahlen/ZDF21.47 Uhr24,5%26% 13,9%11,7%10,5%5,0%8,4%

+++ 1.03 Uhr: Im bisherigen Wahlkreis der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die CDU in Mecklenburg-Vorpommern bei der Bundestagswahl eine bittere Niederlage erlitten. Erstmals nach mehr als 30 Jahren ging das Direktmandat im Wahlkreis 15 nicht an die Christdemokraten. Stattdessen zieht die 27-jährige Anna Kassautzki von der SPD mit 24,3 Prozent der Erststimmen für den Wahlkreis Vorpommern-Rügen - Vorpommern-Greifswald I in den Bundestag ein.

Aktueller Stand der Bundestagswahl 2021: SPD derzeit stärkste Kraft

+++ 0.39 Uhr: Die SPD ist nach den jüngsten Umfragen zufolge stärkste Kraft bei der Bundestagswahl 2021 geworden. Der aktuelle Stand zeigt auch, dass die Union abstürzt. Die Grünen wurden mit dem besten Ergebnis ihrer Geschichte klar drittstärkste Partei - vor FDP, AfD und Linken.

Nach Hochrechnungen von ARD und ZDF gegen Mitternacht verbessert sich die SPD auf 25,8 bis 26,0 Prozent (2017: 20,5 Prozent). Die CDU/CSU fällt auf 24,1 bis 24,2 Prozent (32,9). Die Grünen fahren 14,3 bis 14,6 Prozent ein (8,9). Die FDP verbessert sich übereinstimmend auf 11,5 Prozent (10,7). Die AfD, bisher drittstärkste Kraft, kommt auf 10,5 bis 10,6 (12,6). Die Linke rutscht auf 4,9 bis 5,0 Prozent ab (9,2), kann aber wegen voraussichtlich dreier Direktmandate auch dann im Bundestag bleiben, wenn sie unter der 5-Prozent-Marke liegt.

Bundestagswahl 2021: Laschet und Scholz wollen beide Kanzler werden

+++ 23.44 Uhr: Die neuesten Hochrechnungen der Bundestagswahl 2021 von Infratest Dimap dürften der Linken nicht gefallen. Denn in den jüngsten Ergebnissen erreicht die Partei nur noch bei 4,9 Prozent und würde damit - Stand jetzt - nicht mehr in den Bundestag einziehen.

+++ 23.07 Uhr: Die Grünen und die FDP werden wohl den Kanzler machen. Sowohl SPD als auch CDU/CSU würden gerne mit den Parteien regieren. Die Vorsitzenden von Grünen und FDP haben Interesse signalisiert, vor Gesprächen mit SPD oder Union zunächst miteinander Möglichkeiten für eine Regierungszusammenarbeit auszuloten. 

FDP-Chef Christian Lindner sagte am Sonntagabend in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF, Grüne und FDP sollten „zuerst miteinander sprechen und schauen, wo es gemeinsamen Grund geben könnte“. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zeigte sich grundsätzlich offen für Gespräche mit der FDP.

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Robert Habeck, Bundesvorsitzender, kommen bei der Wahlparty von Bündnis 90/Die Grünen auf die Bühne.

Die Verhandlungen über eine neue Regierung könnten „nicht so sein wie das letzte Mal“, sagte Baerbock mit Blick auf die Jamaika-Sondierungen von 2017, die Lindner nach vier Wochen hatte platzen lassen. Es gebe keine Partei, die klar in Führung liege, sagte Baerbock. Es sei deshalb „klar, dass Gespräche auch vorab mit anderen geführt werden“.

+++ 22.28 Uhr: Der aktuelle Stand der Bundestagswahl 2021: Die SPD legt nochmal zu. Doch es bleibt weiterhin knapp. Auch die Linke muss weiterhin zittern.

Armin Laschet und Olaf Scholz - ihre Parteien liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

+++ 21.29 Uhr: Es gibt einen neuen aktuellen Stand bei der Bundestagswahl 2021, aber an den Verhältnissen hat sich nichts geändert. Die SPD liegt weiterhin nur ganz knapp vor der Union. Doch Anspruch auf die Kanzlerschaft erheben beide Kandidaten.

PrognoseUhrzeitCDU/CSUSPD GrüneFDPAfDLinke
Infratest Dimap (ARD) 18 Uhr25%25%15%11%11%5,0%
Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)18.04 Uhr24%26%14,5%12%10%5,0%
Infratest Dimap 18.45 Uhr24,7%24,914,8%11,2%5%5,0%
Infratest Dimap19.22 Uhr24,7%24,9%14,6%11,7%5%5,0%
Infratest Dimap19.46 Uhr 24,7%24,9%14,6%11,7%5%5,0%
Infratest Dimap20 Uhr24,5%25,5%13,8%11,7%8,6%5,0%
Infratest Dimap 21.10 Uhr24,5%25,7% 14,3%11,5%10,5%5,0%
Forschungsgruppe Wahlen/ZDF 21.47 Uhr24,5%26%13,9%11,7%10,5%5,0%
Infratest Dimap21.52 Uhr24,2%25,8%14,3%11,5%10,5%5,0%

+++ 21 Uhr: Sowohl Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet als auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wollen beide Kanzler werden. Das haben beide Politiker am Wahlabend betont.

Laschet werde alles daran setzen, „eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden“, sagte der CDU-Vorsitzende am Sonntagabend gut eine Stunde nach Schließung der Wahllokale. Es brauche jetzt eine „Zukunftskoalition“. Gemeint war damit ein Bündnis mit Grünen und FDP. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will dagegen eine Ampel-Koalition - ebenfalls mit Grünen und FDP.
Bundeskanzler werde derjenige, „dem es gelingt, Gegensätze zu verbinden“, zeigte sich Laschet überzeugt. 

Traditionelle Berliner Runde: Nach der Bundestagswahl diskutieren die Spitzenkandidaten aller Parteien die Ergebnisse in der Elefantenrunde.

Scholz begründete seinen Führungsanspruch damit, dass „die Balken bei der SPD nach oben gegangen“ seien. Insofern sei hier „das Votum der Bürgerinnen und Bürger sehr eindeutig“.

+++ 20.46 Uhr:  Eine neue Bundesregierung muss nach Ansicht von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet unterschiedliche Richtungen versöhnen. „Es geht ja nicht darum, dass man arithmetisch irgendwie eine Mehrheit zusammenkriegt, sondern ich wünsche mir eine Regierung, wo auch jeder Partner vorkommt, wo auch jeder sichtbar ist, keine Regierung, wo allein der Kanzler mit seinen Punkten glänzen kann“, sagte Laschet nach der Bundestagswahl am Sonntagabend in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF. Es müsse eine Koalition werden, „die man gerne macht. Das war in der großen Koalition am Ende nicht mehr so der Fall.“ Laschet weiter: „Also das kann ein Bündnis werden, was wirklich Deutschland voranbringt, unterschiedliche Richtungen versöhnt, und dazu stehe ich bereit.“

Aktueller Stand der Bundestagswahl 2021 im Live-Ticker: Neue Hochrechnungen: SPD legt zu

+++ 20.05 Uhr: Die Wahllokale sind seit zwei Stunden geschlossen und es ist weiterhin spannend. Laut den neuesten ARD-Hochrechnungen führt die SPD ganz knapp.

+++ 19.47 Uhr: Neue ARD-Prognosen und -Hochrechnungen für die Bundestagswahl 2021 wurden veröffentlicht. Der aktuelle Stand sieht die Union und die SPD weiterhin auf Augenhöhe.

Infratest Dimap (ARD) von 19.35 Uhr
CDU/CSU: 24,6 %
SPD: 25,2 %
Grüne: 14,3 %
FDP: 11,6 %
AfD: 10,8 %
Linke: 5,0 %
Sonstige: 8,5 %
Forschungsgruppen Wahlen (ZDF) von 19.31 Uhr
CDU/CSU: 24,6 %
SPD: 25,7 %
Grüne: 14,4 %
FDP: 11,7 %
AfD: 10,7 %
Linke: 5,0 %
Sonstige: 7,9 %

+++ 19.21 Uhr: Die nächsten ARD-Prognosen sind veröffentlicht. Es bleibt weiterhin spannend. Die SPD ist hauchdünn vor der Union.

Infratest Dimap (ARD) von 18.45 Uhr
CDU/CSU: 24,7 %
SPD: 24,9 %
Grüne: 14,8 %
FDP: 11,2 %
AfD: 11,3 %
Linke: 5,0 %
Sonstige: 8,1 %

+++ 19.05 Uhr: Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, bedankte sich am Abend im Willy-Brandt-Haus bei seinen Mitstreiter:innen in der SPD. Über einen Regierungsauftrag sprach er noch nicht.

Olaf Scholz, Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat, wink neben seiner Frau Britta Ernst während der Wahlparty im Willy-Brandt-Haus.

+++ 19.03 Uhr: Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, sieht die CDU/CSU ebenfalls in der Führung. Im Konrad-Adenauer-Haus sagte der amtierende Ministerpräsident am Wahlabend, dass die Bürgerinnen und Bürger kein Linksbündnis gewählt hätten.

+++ 18.53 Uhr: Es gibt einen neuen aktuellen Stand bei der Bundestagswahl 2021. Es ist weiterhin ein Kopf-ab-Kopf-Rennen zwischen SPD und Union.

+++ 18.20 Uhr: Erste Prognosen und Hochrechnungen für die Bundestagswahl 2021 sind da. Für SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ist der aktuelle Stand klar. Er sieht nach der Bundestagswahl einen klaren Regierungsauftrag für die Sozialdemokraten. „Wir liegen vorne, wir haben es auf Platz Nummer eins gebracht“, sagte Klingbeil am Sonntagabend wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale im ZDF - die Prognose des Senders sah die SPD mit 26 Prozent zwei Prozentpunkte vor der CDU/CSU. „Olaf Scholz soll Kanzler werden“, hob Klingbeil weiter hervor.

Die SPD feiert im Willy-Brand-Haus. Lars Klingbeil, der Generalsekretär der SPD, sieht den Regierungsauftrag bei den Sozialdemokraten.

+++ 18 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen. Die ersten Hochrechnungen für die Bundestagswahl 2021 sind da. Das sind die ersten Ergebnisse und der aktuelle Stand zur Wahl laut ARD: SPD 25 Prozent, CDU/CSU 25 Prozent, Grüne 15 Prozent, FDP 11 Prozent, AfD 11 Prozent, Linke 5 Prozent.

+++ 17.47 Uhr: In wenigen Minuten schließen in Deutschland die Wahllokale und dann gibt es auch einen aktuellen Stand zur Bundestagswahl 2021. Bereits um 18 Uhr werden erste Ergebnisse erwartet.

+++ 17.21 Uhr: Am Wahlabend der Bundestagswahl 2021 gibt es die nächste Panne. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler*) veröffentlichte am späten Nachmittag die sogenannten „Exit Polls“ auf Twitter. Diese zeigen eine erste Tendenz der Bundestagswahl-Ergebnisse vor den offiziellen Hochrechnungen. Die Hochrechnungen werden in der Regel gegen 18.00 Uhr veröffentlicht. Aiwanger teilte Zahlen einer Nachwahlbefragung kurz nach 16.00 Uhr. Aiwanger kommentierte seinen „Exit Polls“-Post wie folgt: „Die letzten Stimmen bitte jetzt noch an uns!“ Der Chef der Freien Wähler wurde offenbar relativ schnell auf seinen Fauxpas aufmerksam gemacht. Daraufhin löschte der Politiker seinen Post nach wenigen Minuten. Solch eine Veröffentlichung kann laut Bundeswahlgesetz eine Strafe von bis zu 50.000 Euro mit sich ziehen.

Hubert Aiwanger wählt.

+++ 16.29 Uhr: Die Bundestagswahl 2021 ist in vollem Gange. Und es gibt zur Wahlbeteiligung einen aktuellen Stand: Es haben weniger Wähler und Wählerinnen bis zum frühen Nachmittag ihre Stimme abgegeben.  Bis 14.00 Uhr wählten 36,5 Prozent der Wahlberechtigten, wie der Bundeswahlleiter mitteilte. Das waren 4,6 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Die Stimmen der Briefwähler sind dabei aber nicht berücksichtigt. „Die aktuell ermittelte Wahlbeteiligung liegt erwartungsgemäß unter dem Wert von 2017, da wir von einem deutlich erhöhten Anteil von Briefwählerinnen und Briefwählern ausgehen, deren Wahlbeteiligung zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Ermittlung des endgültigen Wahlergebnisses festgestellt wird“, erklärte Bundeswahlleiter Georg Thiel.

Bundestagswahl 2021: Ergebnisse und der aktuelle Stand zur Wahlbeteiligung

Armin Laschet bei der Stimmabgabe in einem Wahllokal in Aachen.

+++ 15.22 Uhr: Wie ist der aktuelle Stand zur Bundestagswahl 2021? Die Wahllokale haben noch über zwei Stunden geöffnet und es wird schon mit einer höheren Wahlbeteiligung gerechnet als 2017. Zudem wird der Anteil der Briefwählenden bei der Bundestagswahl 2021 höher sein als noch vor vier Jahren. Laut der Bundeswahlleitung könnten es mindestens 40 Prozent sein. 2017 machten bereits 28,6 Prozent der Wahlberechtigten von der Briefwahl Gebrauch. Die Wahlbeteiligung insgesamt lag vor vier Jahren bei 76,2 Prozent.

+++ 13.43 Uhr: Wie die Stadt Wuppertal auf Twitter mitteilt, wurde die Weltkriegsbombe, in deren Radius fünf Wahllokale lagen, um 11.55 Uhr entschärft. Alle Sicherheitsvorkehrungen seien aufgehoben, „das heißt auch, dass Wahlberechtigte sich nun problemlos auf den Weg zu den Wahllokalen machen können, die in unmittelbarer Nähe zum Fundort liegen“, so die Stadt auf Twitter weiter.

Bundestagswahl 2021: Der aktuelle Stand - Laschet passiert Panne beim Wählen

+++ 13.03 Uhr: Olaf Scholz (SPD), Markus Söder (CSU) und Armin Laschet (CDU) haben jeweils ihre Stimme am Vormittag abgegeben. Letzterem unterlief dabei jedoch ein fetter Lapsus. Denn Laschet hatte seinen Stimmzettel nicht richtig gefaltet und hielt ihn so in die Kamera, dass die Kreuze sehr deutlich zu erkennen sind. Ein Foto zeigt die Panne deutlich.

Ein Fehler, denn wie es auf der Webseite des Bundeswahlleiters heißt, sollte der Stimmzettel in einer Weise gefaltet werden, dass die Stimmabgabe nicht erkennbar ist. Gegenüber Bild erklärte jedoch ein Sprecher des Bundeswahlleiters, dass dies keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehe. Die Stimme bleibt gültig.

Peinlicher Fauxpas bei der Stimmabgabe? Armin Laschet hat seinen Stimmzettel so gefaltet, dass seine Kreuze deutlich erkennbar sind.

Bundestagswahl 2021 live: Weltkriegsbombe behindert Wahl in Wuppertal

+++ 10.04 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet. Doch einige Menschen aus Wuppertal wurden am heutigen Sonntag aufgerufen, vorerst nicht zur Wahl zu gehen. Grund ist der Fund einer Weltkriegsbombe, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Im Radius von 500 Metern um die Bombe gebe es fünf Wahllokale, so eine Sprecherin der Stadt Wuppertal am Sonntagmorgen. Die Wahlberechtigten seien angehalten, in ihren Wohnungen zu bleiben und sich nicht auf den Weg zu machen.

Für den späten Vormittag ist die Entschärfung des Blindgängers geplant. Danach ist der Gang zum Wahllokal wieder freigegeben. Geschlossen seien die Wahllokale allerdings nicht - wer trotz des Appells zum Drinnenbleiben ins Wahllokal ging, konnte seine Stimme abgeben - die Wahlvorstände waren vor Ort.

Bundestagswahl 2021: Wahllokale sind geöffnet – Aktueller Stand

Update vom Sonntag, 26.09.2021, 08.48 Uhr: Nach monatelangem Wahlkampf ist es nun soweit: Die Bundestagswahl 2021 hat begonnen. Rund 60.000 Wahllokale haben am Sonntag (26.09.2021) um 8 Uhr geöffnet. Knapp 60,4 Millionen Bürger sind aufgerufen, bis 18 Uhr Erst- und Zweitstimme abzugeben und so über die Zusammensetzung des neuen Bundestags zu entscheiden. Etwa 2,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger nehmen erstmals an einer Bundestagswahl teil. Insgesamt stellen sich 47 Parteien zur Wahl. Es wird damit gerechnet, dass diesmal so viele Menschen wie nie zuvor ihre Stimme per Briefwahl abgeben werden. Nach Angaben der Bundeswahlleitung könnten es diesmal mindestens 40 Prozent sein. 

Bundestagswahl 2021: Laschet teilt gegen Scholz aus

+++ 16.40 Uhr: Armin Laschet (CDU) hat in einer gemeinsamen Rede mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel in Aachen ordentlich gegen die Konkurrenz ausgeteilt. Er warnte dort vor einem rot-rot-grünen Bündnis, insbesondere die Kompetenzen der Linken zweifle er an: „Das, was sie heute vertreten, ist falsch.“ Auch gegen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wetterte Laschet: „Olaf eiert rum.“ Die CDU hingegen stehe für Stabilität, für Wirtschaftspolitik im Sinne eines Abbaus von Bürokratie und gegen höhere Steuern sowie für eine „geordnete Migration für die, die sich anstrengen“.

Aktueller Stand zur Bundestagswahl 2021: So viele Abgeordnete im Bundestag wie nie zuvor

Update vom Samstag, 25.09.2021, 09.50 Uhr: Ein Tag vor der Bundestagswahl 2021 deutet sich ein spannender Wahlabend am Sonntag an. In den Umfragen konnte die SPD ihre Führung zuletzt zwar halten, sie liegt jedoch teilweise nur sehr knapp vor CDU/CSU. Je nach Meinungsforschungsinstitut lagen die Sozialdemokraten bei 25 bis 26 Prozent - und damit ein bis vier Prozentpunkte vor der Union. Die Grünen mit ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock liegen in den Umfragen auf dem dritten Platz.

Laut Wahlforscher Robert Vehrkamp könnte der neue Bundestag nach der Wahl am Sonntag aus deutlich mehr Abgeordneten bestehen, als derzeit vertreten sind. Aktuell sind 709 Abgeordnete im deutschen Bundestag. Auf Basis des Politbarometers des ZDF vom Donnerstag (23.09.2021) berechnet Vehrkamp eine Bandbreite von 672 bis 912 Mandaten. Im mittleren Szenario wird von dem Forscher eine Abgeordnetenzahl von 810 genannt. Je nachdem, wie Erst- und Zweitstimme verteilt werden, können es mehr oder weniger werden.

Bundestagswahl 2021: Umfragen zeigen knappes Rennen

Update vom Freitag, 24.09.2021, 15.10 Uhr: Angela Merkel geht, ein neuer Bundeskanzler oder eine neue Bundeskanzlerin kommt. Wer es werden könnte, dürfte der kommende Sonntag zeigen – dann wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt, anschließend gibt es Koalitionsverhandlungen, bis eine Regierung feststeht. Letzte Umfragen vor der Bundestagswahl zeigen, dass die CDU/CSU auf die SPD aufgeholt hat. Am Sonntag um 18 Uhr werden nach Schließung der Wahllokale erste Prognosen und Hochrechnungen veröffentlicht – dann wird man genauer sehen, wer eine Chance auf den Einzug ins Kanzleramt hat.

Erstmeldung vom Freitag, 24.09.2021: Berlin – Am Sonntag, den 26. September findet in Deutschland die Wahl zum Bundestag statt. An diesem Tag wird auch entschieden, wer der oder die neue Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wird: Wird es die grüne Annalena Baerbock, CDU-Mann Armin Laschet oder Olaf Scholz von der SPD?

Am Wahltag haben die Wahllokale von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Zudem gibt es die Möglichkeit zur Briefwahl. Diese kann bereits jetzt beantragt werden. Allerdings muss die Stimme mindestens drei Tage vor der Wahl zur Post gebracht worden sein. Die Auszählung der Stimmen beginnt am Wahltag um 18:00 Uhr.

Bundestagswahl 2021: Diese Parteien treten an

Bei der Bundestagswahl 2021 treten 47 Parteien an. 40 von ihnen haben Landeslisten aufgestellt, sieben Parteien schicken nur Direktkandidierende ins Rennen um den Einzug in den Bundestag. Unter den Parteien sind auch die bereits im Bundestag vertretenen Parteien:

Bundestagswahl 2021: Die Ergebnisse der Wahl 2017

Die letzte Bundestagswahl fand am 24. September 2017 statt. Insgesamt waren 61.688.485 Personen an diesem Tag wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei circa 76,2 Prozent und war damit um ungefähr fünf Prozentpunkte höher als bei der Bundestagswahl 2013.

Die CDU holte bei der Bundestagswahl 2017 die meisten Stimmen mit 26,8 Prozent, womit sie im Vergleich zu 2013 um 7,3 Prozent verlor. Ihr folgte die SPD, die auf insgesamt 20,5 Prozent der Wähler:innenstimmen kam. Die AfD holte deutschlandweit 12,6 Prozent, die FDP 10,7 Prozent. Die Linke konnte 9,7 Prozent der Wähler:innen von sich überzeugen, die Grünen insgesamt 8,9 Prozent. Die CSU holte 6,2 Prozent der Wähler:innenstimmen, auf sonstige Parteien und Wähler:innenbündnisse entfielen 5 Prozent.

Am Sonntag (26.09.2021) lesen Sie hier alles zu den ersten Ergebnissen, dem Endergebnis und den Hochrechnungen zur Bundestagswahl 2021. Alle bundesweiten Prognosen und Ergebnisse zur Bundestagswahl 2021 finden Sie in unserem Live-Ticker. (Joshua Schößler und Daniela Deeg) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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