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Scholz und Baerbock in der Schlussrunde vor der Bundestagswahl.
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Bei möglichen Koalitionen nach der Bundestagswahl geht es vor allem um Rot-Rot-Grün.

TV-Schlussrunde

Schlussrunde vor Bundestagswahl: Laschet und Scholz schweigen zu Koalitionen

Kurz vor der Bundestagswahl 2021 treffen sich die Kandidaten aller großen Parteien ein letztes Mal. Sie liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch.

+++ 21.45 Uhr: Armin Laschet warnt erneut vor einer Koalition aus Grünen, Linken und SPD. Als die Spitzenkandidaten der genannten Parteien auf ein mögliches rot-rot-grünes Bündnis angesprochen werden, reagieren diese ausweichend. Scholz äußert sich erneut nicht zu einer Koalition mit der Linken.

Wissler hingegen wirbt für ihre Partei, indem sie die Überschneidung von SPD und FDP infrage stellt. Lindner äußert Ambitionen, ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen, um die Regierungsbildung möglichst zu beeinflussen. Auch der FDP-Politiker warnt vor einer linken Regierung und weist auf die SPD-Politiker Kühnert und Esken hin, die hinter dem „bürgerlichen“ Scholz stehen. Konkret gefragt, welche Koalition am Ende regieren soll, gibt nur Christian Lindner eine konkrete Antwort: Jamaika.

Schlussrunde zur Bundestagswahl: Weidel leugnet menschengemachten Klimawandel - Moderierende greifen ein

+++ 21.34 Uhr: Alice Weidel von der AfD nutzt die Schlussrunde erneut, um den menschengemachten Klimawandel zu leugnen: „Wir sagen, dass es den Klimawandel immer schon gegeben hat, und dass es überhaupt keinen Grund gibt, in Deutschland unseren industriellen Kern zu schleifen.“ In diesem Sinne greift die AfD-Politikerin Laschet und die Bundesregierung an und kritisiert insbesondere die Abschaltung der Atomkraft. Als die Moderatoren Weidel unterbrechen, kritisiert diese erneut die Sendung und den Umgang mit ihr.

Laschet gegen Verzicht fürs Klima: Klimaneutralität kann auch Spaß machen

+++ 21.25 Uhr: Die Kandidaten werden in Bezug auf den Klimaschutz gefragt, worauf sie im Privaten verzichten. Alice Weidel sagt, dass sie so wenig mit dem Fahrrad fährt wie möglich, während Söder und Laschet auf ihren geringen Fleischkonsum hinweisen. Laschet macht aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass er nichts von der Verzichts-Mentalität hält. Laut ihm sollte Klimaschutz auch Spaß machen, so wie ihm, wenn er mit seinem Elektrofahrzeug fährt.

Linken-Chefin Wissler gegen NATO-Abgaben: „Brauchen das Geld dringend woanders“

+++ 21.20 Uhr: Die Spitzenkandidatin der Linken äußert sich zur NATO-kritischen Haltung ihrer Partei. Diese verteidigt das Programm und spricht sich gegen die zweiprozentige Abgabe des Bundeshaushaltes an die UN-Organisation aus: „Mehr Rüstung macht die Welt nicht sicher und wir brauchen das Geld dringend woanders.“ Gleichzeitig gesteht sie aber ein, dass eine Bundesregierung nicht direkt aus der NATO aussteigen würde, selbst mit Beteiligung der Linken. Damit nähert sie sich der SPD und den Grünen bei einem der kritischsten Punkte einer möglichen Koalition der drei.

Streit über China-Politik: Söder nennt Einstellung der Grünen „unreif“

+++ 21.11 Uhr: Die finale Runde der Kanzlerkandidaten vor der Bundestagswahl fällt nach knapp einer Stunde wesentlich chaotischer und konfrontativer aus, als die vorherigen Trielle. Nach Söder und Baerbock kam es auch zur Auseinandersetzung zwischen Lindner und Weidel. Letztere fällt außerdem immer wieder dadurch auf, die Aussagen und Fragen der Moderatoren infrage zu stellen.

Kurz vor den Bundestagswahlen stellen sich die Spitzenkandidaten der Debatte

+++ 21.04 Uhr: Söder weist die Aussage von Baerbock zurück, dass die Außenpolitik Deutschlands zu wünschen übrig lässt. Diese kontert mit einem Einwurf zu dem misslungenen Abzug aus Kabul. Söder nennt die Einstellung der Grünen weiterhin unreif und sagt, dass eine härtere Chinapolitik Arbeitsplätze gefährden würde.

Laschet gegen Links: Einhaltung der Schuldenbremse und keine Steuererhöhung

+++ 21.00 Uhr: Laschet sagt, er will einen nationalen Sicherheitsrat einrichten. Damit soll Deutschland auf der Weltbühne autonomer werden. Auch Baerbock bemängelt das außenpolitische Handeln der Bundesrepublik. Sie möchte eine gemeinsame europäische Chinapolitik, wobei Menschenrechtsverletzungen stärker einbezogen werden.

Armin Laschet in der Schlussrunde vor der Bundestagswahl.

+++ 20.52 Uhr: Bei dem Thema Finanzierung werden deutlichere Unterschiede zwischen den Parteien deutlich. Alice Weidel von der AfD bezeichnet die CO2-Besteuerung verfassungswidrig. Janine Wissler von der Linken plädiert hingegen für eine höhere Vermögenssteuer. Gefragt, ob ein ausgeglichener Haushalt oder Investitionen wichtiger sind, antwortet Laschet, dass er keine Steuererhöhungen und die Einhaltung der Schuldenbremsung will, und verweist auf Deutschland vor der Corona-Pandemie.

Schlussrunde der Bundestagswahl: Weidel gegen Stigmatisierung von Querdenker-Protesten

+++ 20.44 Uhr: Die Spitzenkandidatin der Linken Janine Wissler greift das Thema der Wohnungspolitik auf und fordert einen Mietendeckel. Als Scholz danach gefragt wird, wie Wohnen unter ihm aussieht, spricht er sich zunächst gegen Enteignung aus. Beim Mietendeckel ist der SPD-Politiker weniger deutlich, sagt aber letztendlich, dass er das „nicht möchte“.

+++ 20.37 Uhr: Beim Thema sozialer Wohnungsraum wird Annalena Baerbock hitzig. Darauf angesprochen, dass die Grüne Spitzenkandidatin in Berlin für Enteignung stimmen würde. Die Kanzlerkandidatin nutzt die Gelegenheit, um die Wohnungspolitik der aktuellen Regierung zu kritisieren. Danach gefragt, wie sie zum Thema Enteignung steht, antwortet Baerbock, dass dies als letzter Schritt möglich ist.

Schlussrunde der Bundestagswahl: Weidel gegen stigmatisierung von Querdenker-Protesten

+++ 20.34 Uhr: Erste Auseinandersetzungen gibt es beim Thema der Querdenker-Proteste. Alice Weidel von der AfD fordert, Protestbewegungen nicht zu stigmatisieren. Markus Söder hingegen verteidigt die Corona-Maßnahmen der Regierung und spricht davon, denjenigen, die Deutschland bedrohen wollen, ein Stoppschild vorzuzeigen. Weidel murmelt ihm währenddessen durchgehend dazwischen.

+++ 20.30 Uhr: Als erstes Thema der Schlussrunde spricht das Moderatorenduo das Thema der Radikalisierung an. Olaf Scholz bemängelt, dass die CDU das Wehrhafte-Demokratie-Gesetz in der letzten Legislaturperiode verhindert hat. Annalena Baerbock versucht sich von den anderen Parteien abzusetzen und fordert eine Verschärfung des Waffenrechts in Deutschland.

Letzter Schlagabtausch vor der Bundestagswahl: Kanzlerkandidaten treffen in Schlussrunde aufeinander

Erstmeldung vom Donnerstag, 23.09.2021, 20.00 Uhr: Berlin – Vor der Bundestagswahl 2021 am Sonntag (26.09.2021) begegnen sich die Kanzlerkandidaten am noch ein letztes Mal, um Unterschiede deutlich zu machen und vielleicht auch auf die ein oder andere Partnerschaft hinzudeuten. Im Vergleich zu den bisherigen TV-Auseinandersetzungen sind in dieser Elefantenrunde am Donnerstag (23.09.2021) allerdings die Spitzenkandidaten aller größeren Parteien dabei. Mit der Inklusion von AfD und der Linken gibt es also ordentlich Spielraum für inhaltliche und persönliche Auseinandersetzungen, welche die sogenannten Trielle vermissen ließen. Die Teilnehmer im Überblick:

Alice Weidel – AfD
Annalena Baerbock – Bündnis 90/Die Grünen
Armin LaschetCDU
Christian LindnerFDP
Janine WisslerDie Linke
Markus SöderCSU
Olaf ScholzSPD

Schlussrunde vor der Bundestagswahl 2021: Kandidaten treffen live aufeinander

Die ARD und das ZDF übertragen die Schlussrunde gemeinsam um 20.15 Uhr. Durch die Sendung führen Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, und Theo Koll, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios. Auch online lässt sich die 90-minütige Sendung auf den Plattformen von ARD (https://live.daserste.de/) und ZDF (https://www.zdf.de/live-tv) live verfolgen.

Erst vor Kurzem zeigte eine neue Umfrage zur Bundestagswahl 2021, dass Laschet und Union der SPD hinterherhecheln. (vbu)

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