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Trotz der Popularität von „Fridays for Future“ erhielt die FDP unter Erstwähler:innen offenbar mehr Stimmen als die Grünen.
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Trotz der Popularität von „Fridays for Future“ erhielt die FDP unter Erstwähler:innen offenbar mehr Stimmen als die Grünen.

Wahltrend bei jungen Menschen

Bundestagswahl 2021: Eine Partei punktet überraschend stark bei Erstwähler:innen

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Mit Wahlkampfthemen wie Digitalisierung und Schule konnte die FDP offenbar noch mehr Sympathiepunkte bei den jüngsten Wahlberechtigten sammeln als die Grünen.

Berlin - Rund 2,8 Millionen junger Menschen durften laut einer Mitteilung des Bundeswahlleiters in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Stimmen für die Bundestagswahl abgeben. Nun haben erste Umfragen gezeigt: Die meisten Erstwähler:innen-Stimmen holte wohl überraschend die FDP.

Das zeigt eine Umfrage unter wahlberechtigten jungen Menschen des Forschungsinstituts Infratest Dimap am Wahlabend. Demnach wurde unter Erwähler:innen die FDP mit 23 Prozent stärkste Partei, dicht gefolgt von den Grünen mit 22 Prozent.

Bundestagswahl: Unbeliebteste Parteien bei Erstwähler:innen sind AfD, Linke und Union

Die Parteien der Kanzleranwärter Olaf Scholz und Armin Laschet blieben mit 15 Prozent (SPD) und 10 Prozent (CDU) weit hinter den Favoritenparteien der jungen Wähler:innen zurück. Noch unbeliebter als die Union waren bei Erstwähler:innen nur die Linke mit 8 sowie die AfD mit 7 Prozent.

Grund dafür, dass ausgerechnet die FDP unter Erstwähler:innen punktete, dürfte der Wahlkampffokus der FDP auf Themen wie Digitalisierung, Bildungsthemen und moderne Technologien sein, die neben den ökologischen Schwerpunkt-Themen der „Fridays for Future“-Bewegung besonders stark von jungen Menschen priorisiert werden. Eine Regierungsbeteiligung beider Parteien ist nach den Hochrechnungen am Wahlabend wahrscheinlich: ob unter Führung von SPD oder CDU werden die Koalitionsgespräche zeigen müssen. (ska)

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