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SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken findet für die weitere Zusammenarbeit mit der CDU/CSU klare Worte.
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SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken findet für die weitere Zusammenarbeit mit der CDU/CSU klare Worte.

Vor Bundestagswahl

CDU „ohne Orientierung“: SPD-Chefin Esken strebt Regierung ohne Union an

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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In einem Interview kritisiert SPD-Vorsitzende Saskia Esken die CDU und gibt Ausblicke auf eine mögliche Koalition ohne Beteiligung der Union nach der Bundestagswahl.

Halle/Saale – Für die weitere Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU/CSU sieht die Bundesvorsitzende der Sozialdemokrat:innen, Saskia Esken, keine Basis mehr. Das sagte die 59-Jährige in einem Gespräch mit dem Nachrichtenradio MDR Aktuell in Halle, wo sie am Samstag (29.05.2021) an Aktionen des Bündnisses #unteilbar Sachsen-Anhalt teilnehmen will. In Sachsen-Anhalt wird am Sonntag in einer Woche (06.06.2021) ein neuer Landtag gewählt.

Esken kritisierte, die CDU sei im sowohl Bund als auch in Sachsen-Anhalt „ohne Orientierung, ohne jeden Kompass“. Vor allem sichtbar werde das Fehlen einer klaren Ausrichtung der Union in der bislang ungeklärten Frage nach der Haltung zur rechtspopulistischen AfD. Die Sozialdemokraten streben als Ergebnis der Bundestagswahl im Herbst eine progressive Regierung an und das bedeute, so Esken, „ganz klar ohne CDU“.

Forsa-Umfrage (26.05.2021)Bundestagswahl 2017
CDU/CSU24%32,9%
SPD14%20,5%
Grüne25%8,9%
FDP13%10,7%
Linke6%9,2%
AfD10%12,6%
Sonstige8%5,2%

Umfrage zur Bundestagswahl: Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP knapp möglich

Nach Ansicht der SPD-Vorsitzenden seien die Leistungen der Sozialdemokrat:innen in den Koalitionen auf Landes- und Bundesebene in den letzten Jahren kaum wahrgenommen worden. „Das ist das Phänomen der Mitregierung, der sogenannten Juniorpartner, das wir immer wieder erleben“, sagte Esken dem MDR. Ihr Plan: Man müsse deutlicher herausheben, dass es einen Unterschied mache, wenn die SPD mitregiere.

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Große Chancen, dass die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD nach der Bundestagswahl 2021 ein weiteres Mal eine Mehrheit erhält, verheißen aktuelle Umfragen ohnehin nicht. Nach der aktuellen Forsa-Umfrage vom vergangenen Mittwoch (26.05.2021) kämen Union und SPD zusammen gerade einmal auf 38 Prozent.

Stärkste Partei wären nach den aktuellen Umfragewerten die Grünen unter Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die derzeit bei 25 Prozent Zustimmung und damit einen Prozentpunkt vor der Union liegen. Eine Ampelkoalition mit SPD-Beteiligung, gemeinsam mit Grünen und FDP wäre nach den aktuellen Umfragewerten knapp möglich. Ein Linksbündnis mit der Linken käme nicht zustande. (ska mit dpa/AFP)

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