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Bundestagswahl 2021

Umfrage-Debakel vor der Bundestagswahl: Laschet und Union stürzen historisch ab

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Wenige Wochen vor der Bundestagswahl liegt die SPD in den Umfragen weiterhin vor der Union aus CDU und CSU – die historisch abstürzen.

Berlin – In den Trends zur Bundestagswahl 2021 am 26. September haben die Unionsparteien weiter an Boden verloren. Einer aktuellen Forsa-Umfrage vom 31. August zufolge liegt die SPD mit 23 Prozent nach wie vor vorn. CDU und CSU verlieren einen Prozentpunkt und kommen gerade noch auf 21 Prozent. Drittstärkste Kraft sind die Grünen mit 18 Prozent. Für die beiden regierenden Parteien der Großen Koalition haben sich die Trendergebnisse in den vergangenen 14 Tagen umgekehrt.

Damit erreicht die Union den schwächsten Umfragewert in einer Forsa-Umfrage seit Jahren. Einzig im April, als die CDU/CSU Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten kürte, stand es um die Umfragewerte der Unionsparteien ähnlich schlecht. Noch bis März waren die Unionsparteien in der Sonntagsfrage regelmäßig auf Werte über 30 Prozent gekommen.

Wahlprognosen zur Bundestagswahl 2021: Fünf Bündnisse wären möglich

Die Prozentwerte der anderen Parteien blieben in der aktuellen Forsa-Umfrage unverändert. Die Grünen, die in der Vorwoche einen Prozentpunkt verloren hatten, bleiben bei 18 Prozent, die FDP liegt weiter bei 12 Prozent. Die rechtspopulistische AfD gewinnt ein Prozent und bleibt auf Platz fünf der Umfrage. Die Linke kommt wie in der Vorwoche auf 6 Prozent. Ganze 9 Prozent der Wählerstimmen teilen sich auf andere Parteien auf. Dass von ihnen eine bei der Bundestagswahl 2021 den Einzug ins Parlament schafft, gilt derzeit als unwahrscheinlich.

Die Union und Kanzlerkandidat Armin Laschet sehen sich wenige Wochen vor der Bundestagswahl mit schwachen Umfragewerten konfrontiert.

Rechnerisch möglich wären nach der aktuellen Umfrage fünf unterschiedliche Dreierbündnisse, davon vier unter Führung der SPD. In Frage kämen eine „Ampel“ aus SPD, Grünen und FDP, ein Bündnis aus SPD, CDU/CSU und Grünen, aus SPD, CDU/CSU und FDP oder aus SPD, Grünen und Linkspartei sowie als einzige unionsgeführte Variante eine „Jamaika“-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP.

ParteiForsa-Trend am 31.08.2021
CDU/CSU21%
SPD23%
Grüne18%
FDP12%
Die Linke6%
AfD11%
Quelle: www.wahlrecht.de/umfragen

Vier Wochen vor der Bundestagswahl 2021: Kanzler-Favorit bleibt Olaf Scholz

In der Frage, wen die Wähler:innen am liebsten an der Spitze der Regierung sehen würden, liegt ebenfalls SPD-Kandidat Olaf Scholz weiterhin mit 29 Prozent Zustimmung (minus ein Punkt) vor Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit 15 Prozent und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet mit elf Prozent. Ein Unionskandidat Markus Söder würde dagegen laut Forsa besser abschneiden.

Forsa befragte vom 24. bis 30. August 2508 Wahlberechtigte. Die Auswirkungen des TV-Triells am Sonntagabend werden sich darum erst ab der nächsten Wahlprognose des Instituts bemerkbar machen. (ska/AFP)

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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