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Derzeit befinden sich 709 Abgeordnete im Bundestag. Das könnte sich mit der Bundestagswahl 2021 jedoch ändern.
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Derzeit befinden sich 709 Abgeordnete im Bundestag. Das könnte sich mit der Bundestagswahl 2021 jedoch ändern.

Stimmen gesplittet

Bundestagswahl 2021: Wahlforscher mit Prognose – so viele Abgeordnete wie nie zuvor

  • Teresa Toth
    VonTeresa Toth
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Die Normgröße des Bundestags liegt bei 598 Abgeordneten. Nach der Bundestagswahl 2021 könnte die Zahl jedoch erheblich höher liegen – Grund ist ein Splitting der Stimmen.

Berlin – Die Bundestagswahl 2021 steht kurz bevor. Aktuellen Umfragen zufolge liegt die SPD vorn. Danach folgt die Union aus CDU und CSU. Wie ein Wahlforscher nun berechnete, könnte der neue Bundestag aus deutlich mehr Abgeordneten bestehen, als derzeit vertreten sind – obwohl er bereits jetzt so groß ist wie nie zuvor.

Der Wahlforscher Robert Vehrkamp berechnete auf Basis des aktuellen Politbarometers des ZDF vom Donnerstag (23.09.2021) eine Bandbreite von 672 bis 912 Mandaten. Als mittleres Szenario benennt er eine Abgeordnetenzahl von 810. Je nachdem, wie Erst- und Zweitstimme verteilt werden, können es mehr oder weniger werden. Derzeit befinden sich 709 Abgeordnete im deutschen Bundestag.

Bundestagswahl 2021: FDP-Wähler:innen geben Zweitstimme an Union

In Vehrkamps Darstellung geht er davon aus, dass bei der Bundestagswahl 2021 knapp die Hälfte der Wähler:innen, die mit der Zweitstimme die FDP wählen, das erste Kreuz bei der Union setzen. Union-Wähler:innen geben voraussichtlich zu mehr als 80 Prozent beide Stimmen für die Partei. Bei der Bundestagswahl 2013, so der Wahlforscher, haben 63 Prozent aller FDP-Wähler:innen ihre Stimmen zugunsten der Union gesplittet.

Mit über 900 Abgeordneten würde 20. Bundestag deutlich über der Normgröße liegen. Diese befindet sich bei 598 Abgeordneten. Die Zahl setzt sich zusammen aus 299 per Erststimme in den Wahlkreisen direkt gewählte Abgeordnete sowie 299 über die Landeslisten einziehende Abgeordnete. Diese Zahl kann jedoch signifikant steigen, indem Überhang- oder Ausgleichsmandate entstehen.

Bundestagswahl 2021: Normgröße wird durch Überhang- und Ausgleichsmandate überschritten

Überhangmandate werden dann vergeben, wenn eine Partei bei der Bundestagswahl über die Erststimme mehr Direktmandate erhält, als ihr Sitze im Bundestag gemäß der Anzahl der Zweitstimmen zustehen – dann muss der Bundestag seine Abgeordnetenzahl erweitern. Dies war etwa zuletzt bei CDU/CSU der Fall. Gleichzeitig bekommen die anderen Parteien ohne Überhangmandate so genannte Ausgleichsmandate, sodass das Verhältnis der Zweitstimmen bestehen bleibt. (tt mit dpa)

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