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Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2021.
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Armin Laschet, Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2021.

Einzug über Landesliste

Bundestagswahl 2021: Laut Prognose verpasst Armin Laschet Einzug in den Bundestag

  • Luisa Ebbrecht
    VonLuisa Ebbrecht
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Nach einer Prognose der Politikberatung Johanssen und Kretschmer wird der CDU-Kanzlerkandidat nicht über die NRW-Landesliste der CDU ins Parlament einziehen können.

Berlin – Die Bundestagswahl 2021 rückt immer näher. Während die Parteien mitten im Wahlkampf sind, gibt es auch die ersten Prognosen über den Ausgang der Wahl am 26. September. Laut einer dieser Prognosen wird Armin Laschet kein Mitglied des nächsten Bundestags sein.

Das sagt die Berliner Politikberatung Johanssen und Kretschmer. Demnach wird der CDU-Kanzlerkandidat nicht über die nordrhein-westfälische Landesliste der CDU, auf deren erstem Platz er steht, ins Parlament einziehen können.

Prognose zur Bundestagswahl 2021: Armin Laschet verpasst Einzug in den Bundestag

Nach Angaben der Berliner Zeitung gibt es mehrere Gründe, die dafür sprechen. Laut der Kalkulation der SPD-nahen Politikberatung sollen zwar 37 der 64 Wahlkreise an die Christdemokraten gehen, was eine unwesentliche Verschlechterung zum Ergebnis von vor vier Jahren darstellen würde. Damals waren es 38. Jedoch sinkt auch die Anzahl Zweitstimmen im Vergleich zu den Ergebnissen von 2017 massiv.

Eine erste Prognose zur Bundestagswahl 2021 sagt aus, dass Armin Laschet Einzug in den Bundestag über die Landesliste verpasst.

Zudem greift erstmals das neue Wahlrecht, was zu einer neuen Verrechnung der Überhangmandate führt. Das heißt, dass, nur wenn die SPD in NRW bei den Erststimmen weiter gegenüber der Union aufholen sollte oder eine Trendwende bei den Zweitstimmen einsetzt, kann der CDU-Vorsitzende auf den Einzug über die Landesliste hoffen.

Bundestagswahl 2021: Kein Mandat für Armin Laschet?

Falls es kein Mandat für Laschet hat dies mehrere Konsequenzen. Sollte es ihm nach der Wahl nicht gelingen, das Amt des Bundeskanzlers zu erlangen, könnte er kein CDU-Fraktionsvorsitzender und damit kein Oppositionsführer mehr sein. Für die Wahl zum Kanzler ist ein Mandat zwar nicht wichtig, für die Position des Fraktionsvorsitzenden allerdings schon. Somit wäre Laschet damit der erste Kanzlerkandidat der Bundesrepublik, der sich nicht selbst wählen kann.

Zuvor äußerte sich Laschet dazu, was er im Falle einer Niederlage bei der Bundestagswahl 2021 tun würde. Auf die Frage der FAZ, ob er in diesem Falle zurück nach NRW wolle, also das Amt des Ministerpräsidenten weiter ausüben wolle, antwortete der Politiker: „Klares Nein. Für mich ist klar: Mein Platz ist nach der Bundestagswahl in Berlin.“ (Luisa Ebbrecht)

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