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Wahlkampfabschluss

Bundestagswahl: Laschet wirbt für „Markus und Armin“ - und Merkel für „Maß und Mitte“

  • Julian Dorn
    VonJulian Dorn
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Beim Wahlkampfabschluss werben Laschet, Baerbock und Scholz nochmals um Stimmen. Für die Union legt sich Angela Merkel ins Zeug.

München/Köln/Düsseldorf – Zwei Tage vor der Bundestagswahl 2021 haben die Parteien ihren offiziellen Wahlkampf­abschluss bestritten. Zum Endspurt bekommt der Spitzenkandidat der Union, Armin Laschet, nochmal Rückendeckung von der Amtsinhaberin: Bundeskanzlerin Angela Merkel machte beim gemeinsamen Wahlkampfabschluss von CDU und CSU in München Werbung für die Union.

Im Unterschied zu den anderen Parteien stünden CDU und CSU für „Maß und Mitte“, bekräftigte die scheidende Regierungschefin. Die Union baue Brücken, „wenn neue Probleme kommen“. Deshalb seien CDU und CSU die Parteien, „die die nächste Regierung führen müssen“, sagte sie.

Bundestagswahl 2021: Angela Merkel wirbt nochmal für Armin Laschet

Laschet, der nach ihr sprach, betonte abermals den Schulterschluss mit CSU-Chef Markus Söder. „Armin und Markus, das wird ein tolles Team, und wir werden zusammen die Bundesrepublik regieren“, sagte er in München. Laschet, der aktuell auch wegen einer Großspende in der Kritik steht, warnte erneut vor einer Bundesregierung aus SPD, Grünen und Linken.

Söder attackierte in seiner Rede die FDP und warf dem Parteivorsitzenden Christian Lindner vor, entgegen seiner ursprünglichen Äußerungen, mit einer Ampel-Koalition aus FDP, SPD und Grünen zu liebäugeln: „Man spürt geradezu die unmoralischen Vibrations zwischen Scholz und Lindner.“

Nochmal Rückendeckung von der Kanzlerin: Beim Wahlkampfabschluss kurz vor der Bundestagswahl 2021 wird angestoßen.

SPD-Abschluss des Bundestagswahlkampfs 2021: Olaf Scholz fordert grundlegenden Wandel

Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten trat kurz vor der Bundestagswahl 2021 zeitgleich in Köln auf – und warb für einen grundlegenden Wandel. Olaf Scholz sagte bei seinem Auftritt: „Viele Menschen wollen einen Aufbruch und einen Regierungswechsel.“ Dafür müssten am Sonntag mit der SPD die Weichen gestellt werden.

Scholz kritisierte auf der Schlusskundgebung die Steuerpläne von Union und FDP. Steuersenkungen im Volumen von 30 Milliarden Euro für Wohlhabende seien „völlig aus der Zeit gefallen“, sagte der SPD-Kandidat und verwies auf die Schulden, die gemacht worden sind, um die Corona-Krise zu bewältigen.

Annalena Baerbock macht kurz vor Bundestagswahl 2021 nochmal Regierungsanspruch deutlich

Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock machte wiederum beim Wahlkampfabschluss der Grünen in Düsseldorf noch einmal ihren Regierungsanspruch deutlich – trotz magerer Umfragewerte. Die Grünen-Spitzenkandidatin sagte, in Deutschland setzten längst viele Unternehmen auf ein klimaneutrales Wirtschaften.

Nun brauche es eine „grün-geführte Bundesregierung, die dafür den Rahmen setzt“, machte sie noch einmal deutlich. Bei der Bundestagswahl gehe es um die Frage, ob es weiter ein „Wegducken“ mit der Großen Koalition oder einen „neuen Aufbruch“ gebe.

Umfrage zur Bundestagswahl 2021: SPD behält Vorsprung vor Union

Wie ihre Konkurrenten übte Baerbock in Düsseldorf scharfe Kritik an den politischen Gegnern. Den bisherigen Regierungsparteien warf die Kanzlerkandidatin der Grünen vor, sich zwar zum Klimaschutz zu bekennen, dem aber keine Taten folgen zu lassen. „Klimakanzler auf Plakate zu schreiben, reicht nicht aus“, betonte Baerbock.


Das Rennen ums Kanzleramt bleibt indes spannend: In dem am Freitag veröffentlichten „RTL/ntv-Trendbarometer“ verteidigt die SPD ihren Drei-Punkte-Vorsprung vor der Union. Die Sozialdemokraten erreichten 25 Prozent, die Union liegt dahinter bei weiterhin 22 Prozent. Die FDP legte einen Punkt zu und kommt auf zwölf Prozent. Die AfD verlor einen Punkt und steht nun bei zehn Prozent. Die Grünen blieben bei 17 Prozent, die Linke bei sechs Prozent. (judo)

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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