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Wahlkampfabschluss der AfD in Berlin zur Bundestagswahl 2021 vor dem Schloss Charlottenburg - Alice Weidel, Spitzenkand
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AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel. (Archivfoto)

AfD-Spitzenkandidatin

Bundestagswahl 2021: Alice Weidel legt sich mit ARD-Moderator an

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gerät nach der Bundestagswahl mit ARD-Moderator Ingo Zamperoni aneinander. Vorwürfe werden laut.

Berlin – Die ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl 2021* sind bekannt. Demnach kommt die AfD* auf rund 11 Prozent. Das sind 1,5 Prozentpunkte weniger als bei der Wahl im Jahr 2017. Mit diesem Verlust wurde AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel am frühen Sonntagabend (26.09.2021) in der ARD* konfrontiert.

Daraufhin beklagte Weidel im Interview mit Moderator Ingo Zamperoni, dass es im Wahlkampf zu einer „ganz klaren Wettbewerbsverzerrung“ gekommen sei. „Da hat man die Grünen nach oben gejuxt, man hat einen Drei-Parteien-Wahlkampf gemacht“, warf die 42-Jährige nicht nur der Öffentlichkeit, sondern auch Zamperoni persönlich vor. Der ARD-Moderator entgegnete mit einem Lächeln: „Sie sind hier auch zu Wort gekommen, also, wir haben Sie nicht ausgespart, Frau Weidel.“

Bundestagswahl 2021: Alice Weidel (AfD) gerät mit Moderator Ingo Zamperoni aneinander

Weidel sprach Zamperoni daraufhin auf den Aspekt an, dass sowohl die Union als auch die SPD, die Grünen, die FDP und die Linken im Vorfeld der Bundestagswahl bereits klargestellt hatten, nicht mit der AfD koalieren zu wollen: „Sie haben eben auch gesagt, mit der AfD will niemand koalieren.“ Der ARD-Moderator entgegnete wiederum: „Das sind nicht meine Worte, das sind die anderen Parteien.“

Kurze Zeit später beendete Zamperoni das Interview. Zuvor hatte Weidel den Moderator damit konfrontiert, dass es den Journalisten regelrecht freue, dass die restlichen Parteien eine solche Ankündigung gemacht hätten.

Kurze Zeit später kündigte sowohl Armin Laschet* als auch Olaf Scholz* an, eine Führungsrolle in der künftigen Bundesregierung übernehmen zu wollen. Die Hochrechnungen zur Bundestagswahl zeigen ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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