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Umfrage zur Bundestagswahl

SPD erstmals vor der Union - seit 15 Jahren

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
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Erstmals seit Jahren liegt die SPD in den Trends zur Bundestagswahl wieder vor CDU und CSU. In der Forsa-Umfrage kommen die Sozialdemokraten auf 23 Prozent.

Berlin – Wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2021 haben die Sozialdemokraten in der Sonntagsfrage die Unionsparteien eingeholt und sind damit zum ersten Mal seit Jahren stärkste politische Kraft in Deutschland. Die SPD gewann zwei Prozentpunkte und lag in der am Dienstag (24.8.2021) veröffentlichten Umfrage bei 23 Prozent. Die Unionsparteien CDU und CSU haben einen Prozentpunkt verloren und lagen mit 22 Prozent knapp dahinter. In der Datenreihe des Instituts landet die SPD damit erstmals seit fast 15 Jahren auf einem höheren Wert als die Union.

Forsa zufolge hätten im Moment vier Dreier-Koalitionen eine regierungsfähige Mehrheit, darunter drei unter Führung der SPD. Möglich wären ein Bündnis von SPD, Union und FDP, eine Regierung von SPD, Grünen und FDP, eine Koalition mit Union, Grünen und FDP oder ein Bündnis mit SPD, Grünen und Linken. Die meisten Wähler:innen glauben der Umfrage zufolge nicht, dass die Union die Stimmung bis zur Wahl noch zu ihren Gunsten drehen kann.

Forsa-Umfrage zur Bundestagswahl: Scholz legt zu, Latschet auf Rekordtief

Im Ranking der Spitzenpolitiker:innen gewann einzig Olaf Scholz, der Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, sieben Prozentpunkte im Vergleich zu Juni hinzu. Größter Verlierer war mit minus elf Punkten der zuletzt viel kritisierte Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. In diesem Ranking werden die Teilnehmenden befragt, welchen Politiker:innen sie zutrauen, das Land gut zu regieren. Armin Laschet liegt laut Forsa nun auf Rang elf, hinter dem CDU-Politiker Friedrich Merz und knapp vor SPD-Vize Kevin Kühnert. Scholz rangiert auf Platz drei, knapp hinter CSU-Chef Markus Söder und deutlich hinter Angela Merkel (CDU), derzeit noch Bundeskanzlerin.

Erstmals seit Jahren haben die Sozialdemokraten die Unionsparteien in den Umfragewerten überholt.

Die Grünen rutschen in der aktuellen Umfrage um einen Punkt auf 18 Prozent ab und liegen auf Rang drei. Die FDP kommt unverändert auf zwölf Prozent, die Rechtsaußenpartei AfD auf zehn und die Linke auf sechs Prozent. Die Zahl der Nichtwähler:innen und Unentschlossenen liegt mit 26 Prozent weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler:innen bei der vergangenen Bundestagswahl 2017.

Trend zur Bundestagswahl: Größtes Umfragetief für die Union seit 1984

Die für die Union ermittelten 22 Prozent seien der schlechteste Wert, den das Institut seit seiner Gründung 1984 im wöchentlichen Trendbarometer jemals für CDU und CSU berechnet hat. Nach dem Sieg von Armin Laschet über Markus Söder im Rennen um die Kanzlerkandidatur im April lag die Union allerdings schon einmal auf dem historischen Tiefstwert. (ska/dpa)

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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