Buchmessen ohne Skandale

23. Januar 1968 Grenzen für Pornos und Proteste

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sorgt sich um die künftigen Buchmessen. Vor allem gelte es, einer "Übersättigung der Messe mit Pornographie vorzubeugen". Handgreifliche Protestaktionen von Jugendgruppen sollen künftig durch Hausrecht vereitelt und Skandale wie die Braunbuch-Affäre vom Vorjahr 1967 gleichfalls vorausschauend vermieden werden. Der Staatsverlag der DDR hatte das Braunbuch über Naziverbrecher in der BRD ausgestellt. Es wurde am letzten Messetag vom Amtsgericht beschlagnahmt. ana

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