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Boris Johnsons Baby „ziemlich schwer“ an Covid-19 erkrankt

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Von: Kerstin Kesselgruber

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Boris Johnson hatte sich zuletzt wegen eines Corona-Falls in der Familie zurückgezogen. Nun wird bekannt, dass es sich bei der Infizierten um seine sechs Wochen junge Tochter handelt.

London – Das erst wenige Wochen alte Baby des britischen Premierministers Boris Johnson soll sich mit Corona infiziert haben. Wie die britische Boulevardzeitung Daily Mail unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle berichtet, soll das Mädchen Romy im Alter von nur fünf Wochen „ziemlich schwer“ an Covid-19 erkrankt sein. Sie sei nun aber „auf dem Wege der Besserung“.

Das Baby von Boris Johnson und seiner Frau Carrie war am 9. Dezember 2021 im University College Hospital in London auf die Welt gekommen. Zu Beginn des Jahres 2021 hatte Carrie Johnson eine Fehlgeburt erlitten.

Boris Johnson zieht sich wegen Corona-Falls aus Öffentlichkeit zurück

Der wegen Corona-Verstößen in der Kritik stehende Regierungschef von Großbritannien hatte sich vergangene Woche wegen eines Corona-Falls in seiner Familie aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und unter anderem eine Reise in den Norden Englands abgesagt. „Der Premierminister wird heute nicht mehr nach Lancashire reisen, da ein Familienmitglied positiv auf das Coronavirus getestet wurde“, sagte ein Sprecher von Downing Street am Donnerstag (13.01.2022). Die Johnsons leben mit ihren beiden kleinen Kindern Romy und Wilfred in einer Wohnung in der Downing Street.

Das Baby von Boris Johnson und seiner Frau Carrie soll an Covid-19 erkrankt sein.
Das Baby von Boris Johnson und seiner Frau Carrie soll an Covid-19 erkrankt sein. © Jacob King/dpa

Vollständig Geimpfte müssen sich in England nach Kontakt zu einem Infizierten eigentlich nicht mehr isolieren. Es wird jedoch empfohlen, „den engen Kontakt mit Personen außerhalb des Haushalts einzuschränken“. 

Großbritannien: Boris Johnson wegen „Partygate“ erheblich unter Druck

Johnson steht wegen der „Partygate“ genannten Affäre um Lockdown-Partys im Regierungssitz erheblich unter Druck. Er hatte wohl unter anderem deshalb am Mittwoch dieser Woche (19.01.2022) das sofortige Ende der Maskenpflicht in Schulen verkündet. Zudem gilt seit Donnerstag (20.01.2022) nicht mehr die Aufforderung, möglichst von Zuhause zu arbeiten. Kommende Woche läuft dann auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und anderen öffentlichen geschlossenen Räumen aus.

Außer dem Ende der Maskenpflicht hatte Johnson auch angekündigt, dass keine Impfnachweise mehr für den Besuch von Großveranstaltungen nötig sind. Das waren Kernforderungen konservativer Hardliner. (kke mit dpa/AFP)

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