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GROßBRITANNIEN

Blair verteidigt sein Irak-Dossier

LONDON, 28. August (dpa /ap). Der britische Premierminister Tony Blair hat am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss zur Kelly-Affäre den Vorwurf scharf

LONDON, 28. August (dpa /ap). Der britische Premierminister Tony Blair hat am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss zur Kelly-Affäre den Vorwurf scharf zurückgewiesen, seine Regierung habe das umstrittene Dossier über Iraks Massenvernichtungswaffen aufgebauscht. Blair übernahm aber die Verantwortung dafür, dass der Name des Waffenexperten David Kelly publik wurde.

Als "Angriff auf meine Integrität" bezeichnete Regierungschef Blair die Vorwürfe des BBC-Reporters Andrew Gilligan vor dem Ausschuss. "Wenn die Beschuldigungen wahr gewesen wären, hätte ich zurücktreten müssen", sagte der Premier. Die Affäre habe erheblich an "Brisanz" gewonnen, nachdem die BBC den Namen seines PR-Chefs Alastair Campbell in Zusammenhang mit dem angeblichen Aufbauschen des Dossiers gebracht hatte, so Blair. Von dem Moment an sei es um seine "Integrität" gegangen. Nach Darstellung des Premiers spielte Campbell lediglich eine Rolle bei der "Präsentation" des Irak-Dossiers. Andere Zeugen hatten Campbell vorgeworfen, das Dossier "umgeschrieben" zu haben.

Überraschend übernahm Blair in seiner Vernehmung "die volle Verantwortung" für die Veröffentlichung des Namens von Kelly als Quelle für den umstrittenen BBC-Bericht. Der 59-jährige Waffenexperte hatte sich nach Bekanntwerden seines Namens im Juli das Leben genommen. "Ich übernehme die volle Verantwortung für diese Entscheidung. Es war doch ganz klar, dass der Name sowieso herauskommen würde", sagte Blair.

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