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US-Präsident

Bidens „Honeymoon“ – US-Präsident hat besonderen Namen für Donald Trump

  • Delia Friess
    vonDelia Friess
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Joe Bidens erste Wochen als US-Präsident und Nachfolger von Donald Trump liefen weitgehend skandalfrei. So setzt der US-Präsident alles daran, dass Donald Trump endgültig der Vergangenheit angehört.

  • Joe Biden: In seinen ersten Wochen als US-Präsident soll Joe Biden alles von Donald Trump verbannt haben.
  • Donald Trump: Joe Biden soll den Ex-Präsidenten nur „the former guy“ nennen.
  • Mehr zum 46. US-Präsidenten in den Biden-News.

Washington, D.C. - US-Präsident Joe Biden scheint sich anders als sein Vorgänger voll und ganz auf die Politik zu konzentrieren und daran zu arbeiten, die Politik der USA neu auszurichten. Laut der britischen Zeitung „Independent“ soll unter US-Präsident Joe Biden, dessen erste Zeit als US-Präsident die Zeitung als „Honeymoon“ bezeichnet, auch im Weißen Haus einiges anders laufen. So soll der Name von Donald Trump nicht erwähnt werden und Joe Biden soll nicht über seinen Vorgänger sprechen wollen. Joe Biden soll Donald Trump der Zeitung zufolge nur „the former guy“ nennen.

Joe Biden: US-Präsident weigert sich Donald Trumps Namen zu nennen

Auch soll Joe Biden den Trumpismus und die Folgen von Donald Trump mit all seinen Möglichkeiten auch aus dem Oval Office verbannen. So zum Beispiel durch das Entfernen des berüchtigten „Cola-Buttons“, den Donald Trump genutzt haben soll, um sich „Cola light“ bringen zu lassen. Ganz abgeschafft habe Joe Biden den Knopf allerdings nicht, da er auch schon zuvor anderen Präsidenten zur Verfügung stand, um Unterstützung zu rufen. Eine weitere Änderung, die Joe Biden einführte, sind die AHA-Regeln im Weißen Haus zum Schutz vor dem Coronavirus.

US-Präsident Joe Biden steht vor großen Herausforderungen bei der Pandemie-Bekämpfung und den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. (Symbolbild)

USA: Joe Biden steht vor vielen Herausforderungen, Donald Trumps Politik rückgängig zu machen

Es sind aber vor allem Joe Bidens politischen Ziele, die ihn von Donald Trump unterscheiden. „Amerika ist zurück. Die transatlantische Allianz ist zurück. Und wir schauen nicht zurück. Wir schauen zusammen nach vorne“, sagte Biden in einer Schalte zur Münchner Sicherheitskonferenz. Auch bekannte sich Biden zur NATO. Außenpolitisch warten allerdings einige Herausforderungen auf Joe Biden: Er muss Lösungen im Iran-Konflikt finden. Zudem fordert er eine gemeinsame Strategie von USA und der EU gegenüber China. Fraglich bleibt, wie es in dem Handelskonflikt weitergeht. So will auch Biden „unfaire“ Handlungsweisen von China bekämpfen.

Nachdem die USA der WHO und dem Pariser Klimaabkommen wieder beigetreten sind, muss Biden zeigen, dass er weitere Maßnahmen und Ziele zur CO2-Reduktion anstrebt. Zunächst muss Biden allerdings die Corona-Pandemie und die Folgen des Coronavirus für die Wirtschaft der USA bewältigen. Am Montag (22.02.2021) will Joe Biden mit seiner Ehefrau First Lady Dr. Jill Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Coronavirus abhalten.

Stopp von Mauerbau: US-Präsident Joe Biden verfolgt eine andere Migrationspolitik als Donald Trump

Der Demokrat Joe Biden verfolgt auch hinsichtlich Migration ganz andere Ziele als der Republikaner Donald Trump. So stoppte Biden bereits Trumps-Lieblingsprojekt, den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko. Vielen illegalen Einwanderer:innen will Biden ermöglichen, legal in den USA zu bleiben und zudem andere Möglichkeiten nutzen, wie Abkommen oder die Digitalisierung, um die illegale Migration zu stoppen.

Joe Biden: Donald Trump plant erste Rede als Ex-Präsident

Joe Biden kann innerhalb von vier Wochen nicht vier Jahre Donald Trump rückgängig machen. Aber sowohl symbolisch als auch politisch machte Biden deutlich, dass Donald Trump erstmal der Vergangenheit angehört. Ob das auch so bleibt, steht noch in den Sternen: Am letzten Wochenende des Februars 2021 plant Donald Trump, seine erste Rede als Ex-Präsident zu halten. Aus seinem Umfeld, wie von Schwiegertochter Lara Trump, der Ehefrau von Eric Trump, hieß es, dass Donald Trump bereits eine erneute Kandidatur bei den US-Wahlen 2024 ins Auge gefasst habe. Auch seinen Kindern Ivanka Trump und Donald Trump Jr. wird nachgesagt, den Trumpismus weiterführen zu wollen. (Delia Friess)

Rubriklistenbild: © ALEX WONG / afp

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