USA

Biden will dem Iran helfen

Sanktionen sollten gelockert werden.

US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden plädiert angesichts der Corona-Krise für einen neuen Umgang mit dem Iran. Die bislang bestehenden Sanktionen gegen die Islamische Republik sollten gelockert werden, sagte der frühere Vizepräsident am Donnerstag (Ortszeit). Es gelte, die humanitäre Not im Land zu lindern. Konkret forderte Biden ein Sonderprogramm, das es Banken und Unternehmen erlaubt, im Iran zu operieren. Dabei sollen Sonderlizenzen für den Verkauf von Medikamenten und medizinischem Gerät ausgestellt werden.

Der frühere Stellvertreter von Barack Obama fordert auch US-Garantien für internationale Hilfsorganisationen, dass sie für Einsätze im Iran nicht sanktioniert werden. Biden erklärte die von Donald Trump verfolgte Politik des „maximalen Drucks“ auf Teheran für gescheitert. Die habe lediglich dazu geführt, dass die Feindseligkeit der iranischen Führung zunahm. Biden sieht keinen Sinn darin, der fehlgeschlagenen Politik nun noch „Grausamkeit“ hinzuzufügen, indem dringend benötigte humanitäre Hilfe erschwert werde. (afp)

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