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Russlands Verluste: Ukraine wehrt russische Angriffe im Gebiet Donezk ab

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Von: Sandra Kathe, Tim Vincent Dicke, Nail Akkoyun, Lucas Maier

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Russland attackiert weiterhin mit Kamikaze-Drohnen. Die Ukraine kann viele der „Shaheds“ abschießen. Der News-Ticker.

Dieser News-Ticker wird hiermit beendet. Alle weiteren Neuigkeiten und Entwicklungen im Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen Verluste-Ticker.

+++ 10.35 Uhr: Im Laufe des gestrigen Tages haben die ukrainischen Truppen die russischen Angriffe in der Nähe von Bilohoriwka (Gebiet Luhansk) und Bakhmut, Ivanhrad, Soledar, Mayorsk, Krasnohoriwka und Marinka (Gebiet Donezk) zurückgeschlagen.

Dies geht aus dem Bericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine ab 06:00 Uhr am 27. Oktober hervor, der auf Facebook veröffentlicht wurde. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

„Im Laufe des vergangenen Tages führte der Feind 18 Luftangriffe, vier Raketenangriffe und 56 MLRS-Angriffe durch. Der Feind griff Kupjansk, Druschkiwka und Saporischschja an. Die Lage in den Richtungen Volyn und Polissia hat sich nicht wesentlich verändert“, so die Mitteilung des Generalstabs.

Ukraine-Krieg - Donezk
Ukrainische Soldaten feuern im Gebiet Donezk aus einer von den USA gelieferten Haubitze M777. © Libkos/dpa

Russlands Verluste: Ukraine zerstört 19 Kamikaze-Drohnen

Update vom Donnerstag, 27. Oktober, 7.19 Uhr: Die Ukraine führt Russland im Krieg weiterhin schwere Verluste zu. Eigenen Angaben zufolge haben die ukrainischen Streitkräfte erneut zahlreiche Drohnen abgeschossen. „Die Besatzer greifen die Ukraine weiterhin mit Kamikaze-Drohnen aus iranischer Produktion an. Zwischen 22 und 24 Uhr am 26. Oktober wurden mehr als zwei Dutzend Shahed-136-Drohnen gestartet“, teilte das ukrainische Luftwaffenkommando auf Facebook mit.

17 Drohnen seien demnach von Luftverteidigungskräften zerstört, zwei weitere „Shaheds“ von anderen Einheiten des Militärs abgeschossen worden. „Die Waffen, die der Ukraine von den westlichen Partnern zur Verfügung gestellt wurden, haben ihre hohe Effektivität bewiesen. Wir danken unseren Verbündeten!“, betonte die ukrainische Armee.

Russlands Verluste: Ukraine schlägt elf Angriffe zurück – 60 Soldaten getötet

+++ 21.00 Uhr: In den letzten Tagen wurden nahe der Ortschaften Korschowe und Mykolajiwka insgesamt 60 russische Soldaten getötet, wie der Generalstab der Ukraine am Abend bekannt gab. Darunter sollen sich mindestens zehn Offiziere befinden. Die Orte befinden sich in der Region Donezk. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

+++ 19.45 Uhr: Die Streitkräfte der Ukraine haben zwei russische Schützenpanzer des Typs BTR-82A zerstört. Mit einer unbemannten Kampfdrohnen wurden die beiden Ziele aus der Luft zerstört, wie die Fallschirmjäger der Ukraine mitteilen.

Von dem Angriff wurde auch ein Video veröffentlicht, das die brennenden Panzer sowie den Angriff selbst zeigt. Unabhängig bestätigt werden konnte bisher weder das Video noch der Einsatz.

+++ 19.15 Uhr: In der Region Donezk haben russische Truppen versucht vorzudringen und wurden von den Streitkräften abgewehrt. Insgesamt sollen elf Versuche zurückgeschlagen worden sein, wie der Generalstab der Ukraine mitteilt.

Außerdem soll das ukrainische Militär drei russische Militärposten zerstört haben. Zwei Munitionsdepots und sechs russische Lager sollen ebenfalls getroffen worden sein, wie der Generalstab schreibt. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Ukraine-Krieg: Russischer Helikopter abgeschossen

+++ 18.45 Uhr: In der Region Cherson, im Bezirk Beryslavskyi haben die Streitkräfte der Ukraine einen Kampfhubschrauber abgeschossen. Es soll sich um einen russischen Kampfhelikopter des Typs Ka-52 handeln, wie der Kyiv Independent berichtet.

Der Abschuss soll am Mittwoch (26. Oktober) gegen 17 Uhr erfolgt sein, wie das Luftkommando „Süd“ schreibt. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

+++ 18.15 Uhr: Vier weitere russische Soldaten sind von einer Spezialeinheit der Ukraine erschossen worden. Die Schafschützengruppe hatte die feindliche Angriffsgruppe auf einer nächtlichen Aufklärungstour entdeckt, wie der Sicherheitsdienst der Ukraine mitteilt.

Von dem Zugriff der Schützen ist auch ein Video veröffentlicht. Die Informationen stammen von ukrainischer Seite und konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Russlands Verluste: Ukraine startet 150 Angriffe auf feindliche Stellungen

+++ 14.33 Uhr: Im Süden haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als Hundert Angriffe auf feindliche Stellungen gestartet. „Unsere Raketen- und Artillerieeinheiten haben über Nacht mehr als 150 Schießeinsätze durchgeführt. Die Verluste des Feindes werden noch überprüft“, hieß es in einer Erklärung des Operativen Kommandos „Süd“. Die Lage in der Nähe des Flusses „Südlicher Bug“ habe sich nicht wesentlich verändert und bleibe schwierig, wenn auch kontrolliert.

Russlands Verluste: Ukraine tötet Hunderte Soldaten und wehrt Angriffe ab

+++ 11.21 Uhr: Eigenen Angaben zufolge konnten die ukrainischen Streitkräfte russische Angriffe an neun Stellungen verhindern. „Im Laufe des vergangenen Tages führte der Feind fünf Raketenangriffe und bis zu 30 Luftangriffe durch und unternahm über 100 Angriffe mit Mehrfachraketenwerfern“, teilte der Generalstab des ukrainischen Militärs auf Facebook mit.

Es bestehe weiterhin eine große Bedrohung durch Kamikaze-Drohnen. Sie würden auch aus dem benachbarten Belarus gestartet werden, hieß es. Doch die Ukraine gibt sich kämpferisch. „Wir glauben an die Streitkräfte! Wir werden gemeinsam gewinnen! Ruhm für die Ukraine!“, so der Generalstab.

Ukraine veröffentlicht Zahlen zu Russlands Verlusten

+++ 8.59 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat die aktuellen Zahlen zu Russlands Verlusten bekannt gegeben. Den Angaben zufolge wurden innerhalb eines Tages weitere 480 russische Kämpfer getötet. Außerdem habe die Ukraine unter anderem 17 Panzer, zwei Luftabwehrsysteme sowie zwei Mehrfachraketenwerfersysteme zerstören können.

Russlands Verluste im Ukraine-Krieg: Waffendepot zerstört, Soldaten tot

Update vom Mittwoch, 26. Oktober, 6.51 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat die Ukraine ein russisches Munitionsdepot im Süden des Landes zerstört. Dies meldet das Nachrichtenportal Kyiv Independent unter Berufung auf das Operative Kommando „Süd“. Außerdem hätten die Verteidigungstruppen 26 feindliche Kämpfer getötet und ein taktisches Kurzstrecken-Flugabwehrraketen-System sowie sechs gepanzerte Fahrzeuge vernichtet. In der hart umkämpften Region seien zudem zwei Kamikaze-Drohnen abgeschossen worden.

News zum Ukraine-Krieg: Russland verliert 30 Soldaten – Über 100 verschüttet

+++ 20.45 Uhr: Bei den Angriffen in der Region Cherson haben die Streitkräfte der Ukraine heute nach eigenen Angaben mindestens 30 russische Soldaten getötet, wie pravda.ua unter Berufung auf den Generalstab der Ukraine am Abend mitteilte. Die Opfer seien das Resultat eines Angriffs auf das Dorf Kairy.

Neben den 30 getötetem Soldaten, sollen mehr 100 Soldaten bei dem Angriff verschüttet worden sein. Die Angaben stammen von der ukrainischen Armee und konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Ukraine trifft viele Ziele: Russland verliert Militärposten und Luftabwehrsystem

+++ 19.45 Uhr: Insgesamt 15 Luftschläge haben die ukrainischen Streitkräfte am heutigen Dienstag (25. Oktober) durchgeführt, wie der Generalstab mitteilte. Nach den Angaben der ukrainischen Seite wurden dabei zwölf Munitions- und Waffenlager der russischen Streitkräfte getroffen.

Zudem sollen zwei Militärposten getroffen worden sein, wie es heißt. Ein Flugabwehr-Raketensystem soll ebenfalls zerstört worden sein. Die ukrainischen Luftsicherheitseinheiten haben zudem eine russische Drohne abgeschossen. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Ukraine trifft viele Ziele: Russland erleidet schwere Verluste in Cherson

+++ 16.51 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge 13 russische Ziele in der stark umkämpften Region Cherson zerstört – darunter zwei Munitionsdepots, einen Panzer, einen gepanzerten Mehrzwecktransporter und sechs Militärfahrzeuge. Es seien auch zwei Stellungen getroffen worden, in denen sich russische Soldaten aufgehalten haben sollen.

„Dank der erfolgreichen Aufklärung durch zwei kombinierte Gruppen der 28. separaten mechanisierten Brigade und der 27. Pechersk-Brigade der ukrainischen Nationalgarde haben die Verteidigungskräfte der Ukraine mehr als ein Dutzend Objekte getroffen, die von der feindlichen Armee genutzt wurden, um die Region zu halten“, hieß es vom Operativen Kommando „Süd“ auf Facebook.

Kadyrow wegen Russlands Verlusten wütend: „Müssen Städte vom Erdboden tilgen“

+++ 14.33 Uhr: Weiterhin fügen die ukrainischen Streitkräfte Russland schwere Verluste zu. Der als „Putins Bluthund“ bekannte Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow hat nun drastische Maßnahmen gegen die Ukraine gefordert. Kadyrow beschuldigte im Messengerdienst Telegram die ukrainischen Truppen, sie würden russisches Territorium angreifen.

„Früher haben wir gesagt, dass wir eine spezielle Militäroperation auf dem Territorium der Ukraine durchführen, aber jetzt ist der Krieg bereits auf unserem Territorium. Ich bin sehr unglücklich darüber. Wir haben bereits das Kriegsrecht verhängt. Aber sie zögern nicht, sie schießen“, sagte Kadyrow laut Ukrajinska Prawda in einer Sprachnachricht auf Telegram.

Der Putin-Verbündete bezeichnete die russische Reaktion als zu schwach. „Wenn eine Granate auf unserer Seite, in unserer Region, landet, müssen wir die Städte vom Erdboden tilgen, damit der ferne Horizont sichtbar wird. Damit sie begreifen, dass sie es nicht einmal in Erwägung ziehen können, unsere Seite anzugreifen.“

Russlands Verluste: Ukraine tötet „dank Tiktok“ 40 Kadyrow-Kämpfer

+++ 11.47 Uhr: Angeblich hat die Ukraine bei einem Angriff 40 Kadyrowzys getötet. Dabei handelt es sich um tschetschenische Kämpfer, die dem Putin-Verbündeten und Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow unterstellt sind. Die ukrainische Attacke habe in der Nacht auf Dienstag (25. Oktober) am linken Ufer des Dnepr in der Region Cherson stattgefunden, schrieb Serhii Khlan, ein Mitglied des Regionalrates von Cherson, auf Facebook. „Die Kadyrowzys zogen ans linke Ufer und konnten nicht anders, als Selfies zu machen und sie zu veröffentlichen. Letzte Nacht wurde ihr Stützpunkt von den Streitkräften der Ukraine zerstört“, teilte Khlan mit.

Im ukrainischen Sender Freedom TV erklärte der Politiker: „Dank TikTok haben sie ihren Standort von selbst preisgegeben. Unsere Kräfte mussten nur das Ziel angreifen.“ Berichten zufolge wurden zudem 60 tschetschenische Soldaten schwer verletzt. Videos in sozialen Netzwerken zeigten den mutmaßlichen Angriff auf die Basis. Überprüfen ließen sich die Angaben nicht.

Russlands Verluste im Ukraine-Krieg: Neue Zahlen bekannt

+++ 9.39 Uhr: Eigenen Angaben zufolge haben die ukrainischen Streitkräfte innerhalb eines Tages 480 weitere russische Soldaten getötet. Dies meldet der Generalstab des Landes. Außerdem seien unter anderem drei Hubschrauber, ein Flugzeug, 21 Panzer sowie 26 gepanzerte Kampffahrzeuge vernichtet worden. Unabhängig prüfen ließen sich die Angaben nicht.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: 23 bestätigte Abschüsse von Kampfhubschraubern

Update vom Dienstag, 25. Oktober, 8.00 Uhr: Die USA erwägen, die Ukraine, mit Hawk-Luftverteidgungsgeräte aus ihrem Lagerbestand weiter zu unterstützen. Auf diese Weise könne man das Land gegen die aktuellen russischen Drohnen- und Flugangriffe schützen, wie zwei US-Beamte sich gegenüber Reuters äußerten. Die Hawk-Abfangraketen wären im Vergleich zu den bereits von der USA gelieferten Stinger-Rakentesysteme eine Optimierung. Es handelt sich um ein größeres Luftverteidigungssystem mit einer höheren Reichweite. Jedoch ist der Zustand, der aus dem Vietnam-Krieg stammenden und seit Jahrzehnten eingelagerten Systeme, unklar und müsse laut der US-Beamten zunächst geprüft werden.

Die nun vom britischen Geheimdienst 23 bestätigten Abschüsse der russischen Ka-52 Hokum Kampfhubschrauber gehen jedoch größtenteils wohl auf die tragbaren Luftverteidigungssysteme der Ukraine zurück. Im jüngsten Bericht des Geheimdienstes heißt es außerdem: „Russland ist immer noch nicht in der Lage, eine angemessene Luftüberlegenheit aufrechtzuerhalten, um zuverlässig eine effektive Starrflügel-Nahluftunterstützung in der Nähe der Frontlinie durchzuführen, und seine Artilleriemunition geht zur Neige.“

+++ 22.10 Uhr: Nach offiziellen Angaben des ukrainischen Generalstabs hat das Militär der Ukraine auch am Montag vier weitere Orte im Donbass zurückerobert. Dabei handle es sich um die Orte Karmasyniwka, Myasozhariwka und Newske in der Region Luhansk und Nowossadowe in Donetsk. Das teilte die Militärführung in ihrem Tagesbericht auf der Social-Media-Plattform Facebook mit.

Außerdem habe es im Verlauf des Tages 17 Angriffe der Luftwaffe auf militärische Ziele der russischen Streitkräfte gegeben. Nach Angabe des ukrainischen Militärs wurden 13 Waffen- und Ausrüstungslager und vier russische Flugabwehr-Standorte getroffen.

Russische Verluste: Ukraine schießt russische Kampfhubschrauber ab

Update von Montag, 24. Oktober, 19.55 Uhr: Spezialeinheiten der ukrainischen Luftwaffe haben am Montag in der Mittagszeit binnen einer halben Stunde gleich zwei russische Kampfhubschrauber abgeschossen. Die beiden Angriffs-Helikopter vom Typ Ka-52 Alligator seien laut offiziellen Angaben der Luftwaffe über der Region Beryslaw am Nordufer des Flusses Drepr abgestürzt.

Erstmeldung von Montag, 24. Oktober, 15.55 Uhr: Kiew/Moskau – Die ukrainischen Truppen haben im Süden des Landes zuletzt mehr als 90 Siedlungen befreit. Die Siedlungen liegen demnach in der Oblast Cherson und sind Heimat von insgesamt circa 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dies geht aus einem Telegram-Post des Verteidigungsministeriums der Ukraine hervor.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Mehr als 90 Siedlungen befreit

Wie es weiter vonseiten der Ukraine heißt, würden in den befreiten Siedlungen derzeit „Stabilisierungsmaßnahmen“ stattfinden. Darüber hinaus bereite man sich auf Kämpfe in den nahegelegenen, von Russland besetzten Gebiete vor. Zudem hatte der ukrainische Generalstab neue Zahlen zu den russischen Verlusten bekannt gegeben. (mit Agenturen)

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