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Besorgte Anfrage von Eva Köhler

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Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) in Genf will sich zu den Vorwürfen gegen das deutsche Unicef-Komitee derzeit nicht offiziell äußern. Nach

Von PIERRE SIMONITSCH

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) in Genf will sich zu den Vorwürfen gegen das deutsche Unicef-Komitee derzeit nicht offiziell äußern. Nach FR-Informationen hat die Genfer Zentrale allerdings schon besorgt in Köln angefragt, was es mit den Vorwürfen auf sich hat. Dasselbe soll auch die Frau des Bundespräsidenten, Eva Köhler, bereits getan haben. Sie ist die hiesige Schirmherrin von Unicef.

Es handle sich um eine "nationale Angelegenheit" sagte der Kommunikationschef des Genfer Büros von Unicef, Michael Klaus, auf Anfrage der FR. "Das deutsche Komitee ist für uns eine große Stütze, ein ganz wichtiger Partner, der unser Vertrauen besitzt." Er habe erst durch den Bericht der Frankfurter Rundschau über Unregelmäßigkeiten am Kölner Sitz des deutschen Komitees erfahren. Er gehe davon aus, "dass die Verantwortlichen die Angelegenheit aufklären und etwaige Fehler offenlegen werden", fügte Klaus hinzu. Für ihn bestehe derzeit keine Notwendigkeit, eine wertende Stellungnahme abzugeben.

Das deutsche Unicef-Komitee gehört bislang zu den erfolgreichsten unter den 36 nationalen Unterstützungsvereinen, die es weltweit gibt.

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