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Nicht nur die Probierhäppchen kamen bei den Besuchern der Internationalen Grünen Woche gut an: Die Veranstalter rechnen mit einem Besucherplus im Vergleich zu den Vorjahren.
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Nicht nur die Probierhäppchen kamen bei den Besuchern der Internationalen Grünen Woche gut an: Die Veranstalter rechnen mit einem Besucherplus im Vergleich zu den Vorjahren.

Internationale Agrarmesse

Berliner Grüne Woche erwartet Besucherplus

Mit der höchsten Besucherzahl seit vier Jahren rechnen die Veranstalter der Grünen Woche. Über 420 000 Gäste werden bis zum Abschluss am Sonntagabend erwartet.

Die Grüne Woche rechnet mit mehr Besuchern als im Vorjahr. Bis zum Abschluss der weltgrößten Agrarmesse am Sonntagabend würden insgesamt über 420.000 Gäste erwartet, teilte die Messe am Samstag mit. Das wäre die höchste Besucherzahl seit vier Jahren. Darunter befanden sich 105.000 Fachbesucher. Die Umsätze sollen bei rund 45 Millionen Euro liegen, also etwa so viel wie im vergangenen Jahr.

2011 waren 415 000 Menschen in die Messehallen unter dem Funkturm gekommen, um Spezialitäten von fünf Kontinenten zu kosten und sich über die Lebensmittelproduktion zu informieren. In diesem Jahr habe jeder Gast durchschnittlich 109 Euro ausgegeben, hieß es. Mit 1624 Ausstellern aus 56 Ländern und einer Fläche von 115 000 Quadratmetern habe die Verbraucherschau wieder das Rekordniveau der Vorjahre erreicht. Durch die Ausgaben der auswärtigen Besucher und Aussteller ergebe sich für die Hauptstadtregion ein Kaufkraftzufluss von über 150 Millionen Euro.

Messe eröffnet Ausstellern Wege zu Agrarmärkten

Der Geschäftsführer der Messe Berlin, Christian Göke, sagte, die Grüne Woche habe in diesem Jahr den „bislang stärksten agrarpolitischen Auftakt in ihrer Geschichte“ verzeichnet. Rund 70 Landwirtschaftsminister aus aller Welt sowie die Spitzen der Land- und Ernährungswirtschaft hätten sich in Berlin zum agrarpolitischen Dialog getroffen.

Nach Ansicht von Bundesagrarministerin Ilse Aigner zeigt die Messe die Innovationskraft der Ernährungs- und Landwirtschaft. Die CSU-Politikerin forderte zugleich mehr Wertschätzung für Lebensmittel. „Leider aber wird der Berg weggeworfener Lebensmittel in Deutschland und Europa immer größer - und damit auch die Belastung für Umwelt und Klima.“ Die Verluste müssten drastisch reduziert werden.

Auch der Deutsche Bauernverband äußerte sich bereits sehr zufrieden mit dem Verlauf der Grünen Woche. Die Stimmung sei sehr gut, das Käuferinteresse rege, sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Freitag. Die Attraktivität der Grünen Woche sei ungebrochen. Sie öffne vielen Ausstellern die Wege zu Agrarmärkten, für den Bauernverband sei aber auch der Dialog mit dem Verbraucher sehr wichtig.

Als „vollen Erfolg“ bezeichnete der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Jürgen Abraham, die Messe. Vielfalt und Qualität der Lebensmittel hätten im Mittelpunkt gestanden.

Verkaufsoffener Sonntag in vielen Geschäften

Anlässlich der Agrarmesse haben viele Berliner Einzelhändler an diesem Sonntag geöffnet. Es ist der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr. Die meisten Läden sind zwischen 13.00 und 18.00 Uhr offen. Einen Tag vor dem Start des Winterschlussverkaufs locken viele Warenhäuser, Modeläden und Shoppingcenter mit Rabatten. In Berlin dürfen die Geschäfte insgesamt an zehn Sonntagen im Jahr offen haben. Davon müssen zwei im Advent liegen. (dpa/dapd))

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