IRAK

Berlin lehnt Beteiligung an Stabilisierungstruppe ab

BAGDAD/BERLIN/TEHERAN, 10. Juli (dpa/rtr). In Irak sind erneut drei US-Soldaten getötet worden. Wie US-General Ricardo Sanchez in Bagdad bestätigte, kam ein

BAGDAD/BERLIN/TEHERAN, 10. Juli (dpa/rtr). In Irak sind erneut drei US-Soldaten getötet worden. Wie US-General Ricardo Sanchez in Bagdad bestätigte, kam ein Soldat am Donnerstag bei einem Panzerfaust-Angriff in der Nähe von Bakuba ums Leben. Nach Angaben des US-Zentralkommandos griffen Iraker außerdem einen Konvoi in der Nähe von Tikrit mit Panzerfäusten an. Ein Amerikaner wurde dabei getötet. Ein weiterer US-Soldat starb, als südlich von Bagdad Iraker aus dem Hinterhalt auf den Konvoi einer Versorgungseinheit der US-Armee schossen.

Eine deutsche Beteiligung an der internationalen Stabilisierungstruppe in Irak steht nicht zur Debatte. Es gebe auch keine offizielle Anfrage dazu aus den USA, hieß es in Berliner Regierungskreisen. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte am Mittwoch gesagt, er würde eine Beteiligung deutscher und französischer Truppen unterstützen.

Irans Regierungssprecher Abdollah Ramasansadeh wies Vorwürfe der USA zurück, irakischen Boden besetzt und zu diesem Zweck einige seiner Grenzposten um mehrere Kilometer in den Irak hinein verschoben zu haben. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte am Vortag unter Berufung auf nicht näher beschriebene Berichte gesagt, Iran habe seine Grenzposten in einem Grenzabschnitt von 25 Kilometern nach vorne rücken lassen.

Dossier: Irak nach dem Krieg

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