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Hakenkreuz in Holocaust-Mahnmal geritzt

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Holocaust-Mahnmal in Berlin
Berlin: Blick über das Stelenfeld des Mahnmals für die ermordeten Juden Europas, das auch Holocaust-Mahnmal genannt wird. © Carsten Koall/dpa

In Berlin ritzen Unbekannte ein Hakenkreuz in das bekannte Holocaust-Mahnmal. Nun wird ermittelt.

Berlin – Das Holocaust-Mahnmal im Zentrum Berlins ist erneut geschändet worden. Wie die Polizei am Mittwoch in der Hauptstadt mitteilte, beschädigten unbekannte Täter eine Gedenkstelle am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Demnach hatte ein Sicherheitsangestellte am Dienstagnachmittag an einem Steinblock ein eingeritztes Hakenkreuz festgestellt und die Polizei verständigt. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas mitten in Berlin ist die zentrale Holocaust-Gedenkstätte Deutschlands. Es wurde 2005 eingeweiht. Das Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld mit mehr als 2700 Stelen und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information. Das Stelenfeld ist Tag und Nacht begehbar. (epd)

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