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IRAK

Bericht über Entdeckung von Massengrab bei Basra

LONDON / BAGDAD, 13. Mai (dpa/ap/rtr). Ein Massengrab mit mehr als 120 Leichen ist nach einem Bericht der britischen BBC vom Dienstag nahe der südirakischen

LONDON / BAGDAD, 13. Mai (dpa/ap/rtr). Ein Massengrab mit mehr als 120 Leichen ist nach einem Bericht der britischen BBC vom Dienstag nahe der südirakischen Stadt Basra entdeckt worden. Seit Sonntag seien die Überreste von 126 Menschen ausgegraben worden, hieß es. Drei Leichen seien identifiziert worden. Es handele sich um schiitische Moslems, die 1999 wegen ihrer Unterstützung für den später ermordeten Geistlichen Mohammed Sadek el Sadr hingerichtet worden seien.

Der schiitische Geistliche Ayatollah Mohammed Bakir el Hakim sprach sich am Dienstag für eine demokratische Regierung aus. "Weder eine islamische Regierung noch eine säkulare Administration wird in Irak funktionieren, sondern nur ein demokratischer Staat, der den Islam als Religion der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert", sagte Hakim in Nadschaf. Noch am Samstag hatte er sich in Basra für ein "modernes islamisches Regime" eingesetzt. Hakim, der auch der größten schiitischen Organisation vorsteht, dem Obersten Rat der Islamischen Revolution in Irak, war am Wochenende nach 23 Jahren Exil im Nachbarland Iran zurückgekehrt. Eine gewählte Regierung müsse alle ethnischen und religiösen Gruppen vertreten.

Aus US-Verteidigungskreisen hieß es am Dienstag, der Ex-Stabschef der irakischen Armee, Ibrahim Ahmed el Sattar Mohammed el Tikriti, habe sich den US-Truppen gestellt.

Dossier: Irak nach dem Krieg

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