+
Erstmals in der Geschichte Bayerns erscheint es möglich, dass sieben Fraktionen ins Maximilianeum einziehen.

Landtagswahl Bayern

Bayern hat gewählt

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahlen in Bayern steht fest.

Der bayerische Landtag hat künftig 205 Sitze. Auch wenn die CSU 16 Mandate Einbußen muss, stellt sie mit 85 Abgeordneten weiterhin die mit Abstand größte Fraktion. Die von der CSU als Koalitionspartner favorisierten Freien Wähler kommen nach Angaben des Landeswahlleiters von Montagfrüh auf 27 Sitze, ein Plus von 8 Sitzen zur vergangenen Legislaturperiode. Damit wäre das Bündnis der beiden Parteien mit 112 Sitzen klar mehrheitsfähig. Für eine Mehrheit sind 103 Sitze notwendig.

Die SPD verliert 20 Mandate und wird im neuen Maximilianeum nur noch 22 Abgeordnete stellen, die Grünen sind dagegen mit 38 Parlamentariern vertreten, ein Plus von 20 Mandaten. Die FDP stellt bei ihrem Wiedereinzug 11 Abgeordnete, halb so viele wie die AfD mit 22.

echnerisch wäre neben der Koalition von CSU und Freien Wählern auch ein Bündnis von Christsozialen und SPD mehrheitsfähig, eine solche große Koalition käme auf 107 Sitze; eine schwarz-grüne Koalition käme mit 123 Stimmen auf die mit Abstand größte Mehrheit.

Von den 91 Direktmandaten holte sich die CSU 85. Die übrigen sechs Direktmandate gingen an die Grünen - fünf in München und eins in Würzburg.
 

 CSU und Freie Wähler hätten Mehrheit

Welche Parteien auf Basis der aktuellen Zahlen gemeinsam eine Landesregierung in Bayern bilden könnten, zeigt unser Koalitionsrechner. Ob bei den Wählerinnen und Wählern Markus Söder oder Natascha Kohnen beliebter ist, zeigen die Ergebnisse der Direktwahlfrage. Und schließlich ermittelt der Wahl-O-Mat Bayern unserer Kollegen vom Merkur.de, welcher Partei Sie inhaltlich nahe stehen. (FR)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion