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SPD-Spitzenkandidatin zur Europawahl 2019: Bundesjustizministerin Katarina Barley.

SPD

Barley soll SPD-Spitzenkandidatin für Europawahl werden

Die bisherige Bundesjustizministerin Katarina Barley soll die SPD als Spitzenkandidatin in die Europawahl führen. Das Parteipräsidium hat sich einstimmig für Barley ausgesprochen.

Bundesjustizministerin Katarina Barley soll die SPD bei der Europawahl im kommenden Jahr als Spitzenkandidatin anführen. Die 49-jährige frühere Generalsekretärin mit deutsch-britischen Eltern werde die Europaliste anführen, sagte Parteichefin Andrea Nahles am Mittwoch in Berlin. Das SPD-Präsidium habe diesen Vorschlag am Dienstagabend einstimmig beschlossen.

Nach Angaben aus SPD-Kreisen wird Barley im kommenden Jahr für die Spitzenkandidatur ihr Ministeramt niederlegen und deutlich machen, dass sie unabhänging vom Wahlausgang in die Europapolitik wechseln werde.

Barley stand im Frühsommer nach einem Gespräch mit Nahles einer Spitzenkandidatur nach Angaben aus Parteikreisen noch reserviert gegenüber, da sie ihr Ministeramt weiter ausüben wollte. Angesichts der Situation in Europa mit dem bevorstehenden Brexit und einem Erstarken der Rechten sowie der Lage der SPD habe sie sich aber entschlossen, dass sie mit einer Kandidatur ein starkes Signal für Europa senden wolle. In der SPD gilt Barley als beliebt. Die Wahl zum Europaparlament findet in Deutschland am 26. Mai statt. (rtr)

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