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Hintergrund

Bagdad

HAMBURG (dpa). Bagdad ist seit 1920 Hauptstadt des Irak und mit fast fünf Millionen Einwohnern die größte arabische Stadt Vorderasiens. Etwa jeder fünfte

HAMBURG (dpa). Bagdad ist seit 1920 Hauptstadt des Irak und mit fast fünf Millionen Einwohnern die größte arabische Stadt Vorderasiens. Etwa jeder fünfte Iraker lebt in diesem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes. Die Zerstörungen aus dem Krieg von 1991, an den eine 2001 eröffnete Moschee mit dem Namen "Mutter aller Schlachten" erinnert, wurden weitgehend behoben. Prachtbauten, Brücken und Hochhäuser wurde neu gebaut.

Das Porträt von Präsident Saddam Hussein ist allgegenwärtig in den Straßen und an öffentlichen Gebäuden. Zwei stählerne Fäuste, die den Sockel eines martialischen Triumphbogens in Form gekreuzter Schwerter bilden, sollen Nachbildungen der Fäuste Saddams sein.

Eine umfassende Sanierung der Metropole am Ufer des Tigris hat seit den 50er Jahren zahlreiche Blocks des sozialen Wohnungsbaus entstehen lassen. Vom alten Bagdad ist kaum etwas erhalten. Die Altstadt und ihr Basar wurden für ein modernes Geschäftszentrum mit breiten Boulevards abgerissen. Zum Wahrzeichen der Stadt wurde die Goldene Moschee mit ihren weithin sichtbaren glänzenden Zwillingskuppeln und Minaretten. Sie ist eines der größten Heiligtümer der Schiiten. Das Irak-Museum beherbergt Funde von den wichtigsten Ausgrabungsorten Mesopotamiens. Zu den wenigen historischen Bauwerken, die zumindest teilweise erhalten geblieben sind, gehören das Talisman-Tor, eine Karawanserei aus dem 12. Jahrhundert und die Reste des Abbasiden-Palastes. Das 762 gegründete Bagdad erlebte seine Blütezeit im 9. Jahrhundert unter dem Kalifen Harun al Raschid, bekannt aus den "Märchen aus 1001 Nacht".

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