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Texas: Ex-Polizist soll drei Menschen erschossen haben -Verdächtiger auf der Flucht

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Von: Friederike Meier

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Ex-Polizist soll in Texas drei Menschen erschossen haben
Austin, Texas (USA): Ein Team der Polizei untersucht zusammen mit dem FBI den Tatort eines Dreifachmordes. © Bob Daemmrich / dpa

Ein ehemaliger Polizist erschießt der Polizei zufolge in Austin, Texas, drei Menschen. Es ist einer von vielen Tötungsdelikten mit Schusswaffen in den USA. 

Austin – Ein Ex-Polizist soll in Austin im US-Bundesstaat Texas auf mehrere Menschen geschossen und drei von ihnen getötet haben. Austins Polizeichef Joseph Chacon sagte am Sonntag, nach dem 41 Jahre alten mutmaßlichen Schützen werde gefahndet. Der Tatverdächtige habe die drei erwachsenen Opfer gekannt, es scheine sich um einen „häuslichen Vorfall“ zu handeln. Man gehe daher nicht davon aus, dass der Mann weiter wahllos auf Menschen schießen werde. „Das heißt nicht, dass er nicht gefährlich ist.“

Der Sender KXAN berichtete, der Verdächtige sei im vergangenen Jahr vom Polizeidienst freigestellt und unter dem Verdacht der sexuellen Nötigung eines Kindes festgenommen worden. Danach sei er auf Kaution freigekommen und habe seinen Job gekündigt. Bei der Fahndung nach dem Verdächtigen konnten die Ermittler auch Stunden später noch keinen Erfolg vermelden: In der Nacht zum Montag war er weiterhin auf der Flucht.

Austin, Texas: Viele Tötungsdelikte mit Schusswaffen in den USA

Polizeichef Joseph Chacon sagte der Washington Post zufolge, der Verdächtige habe seine Opfer gekannt. Er warnte, der Schütze könne möglicherweise auf der Flucht eine Geisel nehmen. „Offensichtlich ist dies eine Tragödie“, sagte Chacon demnach. „Menschen habe ihre Leben verloren.“ Man werde sich bemühen, die Person schnell zu fassen, hoffentlich ohne weitere Tote.

Das Verbrechen reiht sich ein in die lange Liste tödlicher Zwischenfälle mit Schusswaffen in den USA. Bei Schüssen in einer Bar im US-Bundesstaat Wisconsin waren erst in der Nacht zu Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Am Donnerstag tötete ein Bewaffneter in einem Paketzentrum im Bundesstaat Indiana acht Menschen und beging dann Suizid.

Nicht nur in Austin, Texas: Seit Schussattacke in Atlanta in USA 82 Menschen erschossen

Am 22. März hatte ein Schütze im Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet. Wenige Tage zuvor waren in drei Massage-Salons in und um Atlanta im US-Bundesstaat Georgia acht Menschen erschossen worden. Nach den Schussattacken ist die politische Debatte über eine schärfere Gesetzgebung neu aufgeflammt. Seit dem Fall in Atlanta habe es in den USA laut der Washington Post durchschnittlich zwei Schießereien oder vier Tote am Tag gegeben. 82 Menschen seien in der Zeit erschossen, 228 von Schusswaffen verletzt worden. (Friederike Meier, dpa)

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