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"Aufstehen"-Trägerverein wehrt sich gegen Vorwürfe

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Die Homepage der "Aufstehen"-Bewegung ist derzeit nicht erreichbar. Medien berichten, das läge an unbezahlten Rechnungen. Der Trägerverein bestreitet das.

Der Trägerverein der Sammlungsbewegung „Aufstehen“ hat Medienberichte über angeblich unbezahlte Rechnungen zurückgewiesen. „Das Gegenteil ist der Fall. Die Firma Dreiwerk hat bei höchst streitiger Vertragslage vom Trägerverein 31 000 Euro erhalten. Das ist der volle von ihr für Domain und IT-Leistungen in Rechnung gestellte Betrag“, sagte Ida Schillen, Geschäftsführerin des Trägervereins „Aufstehen“, auf Nachfrage.

Nach Aussage von Schillen richten sich die von der Kölner Firma Dreiwerk Entertainment GmbH erhobenen Forderungen „nicht gegen Sahra Wagenknecht, sondern gegen den Trägerverein der Sammlungsbewegung“. Wagenknecht sei kein Vereinsmitglied. Die genannten Forderungen würden von der Dreiwerk-Geschäftsführung seit Anfang 2018 erhoben. 

„Der Verein, demgegenüber die Rechnung aufgemacht wird, wurde jedoch erst Anfang August 2018 gegründet. Erstmals hat die Firma Anfang September 2018 von einem bis dahin erbrachten Leistungsumfang von ca. 24 000 Euro gesprochen. Danach gab es keine wesentlichen Tätigkeiten der Firma Dreiwerk mehr“, sagte Schillen. 

Medienberichten zufolge hat sich die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ von Wagenknecht mit der Werbefirma heftig zerstritten. Die Homepage der Bewegung gebe es nicht mehr, auch die E-Mail-Adressen funktionierten scheinbar nicht mehr, hieß es. Als möglicher Grund wurden Konsequenzen aus der fehlenden Zahlungsbereitschaft der Bewegung genannt. Die Werbeagentur solle damit gedroht haben, die Domain der Bewegung abzuschalten, sollten nicht bald gestellte Rechnungen beglichen werden. 

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