Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

TSCHETSCHENIENKONFLIKT

Aufregung in Moskau über Berlin-Besuch Sakajews

Berlin · 29. Januar · me · Ein dreitägiger Berlin-Besuch des tschetschenischen Oppositionspolitikers Achmed Sakajew hat in Moskaus Kritik regierungsnaher

Berlin · 29. Januar · me · Ein dreitägiger Berlin-Besuch des tschetschenischen Oppositionspolitikers Achmed Sakajew hat in Moskaus Kritik regierungsnaher Medien an der deutschen Außenpolitik ausgelöst. In der Visite wird eine "Anerkennung" Sakajews gesehen. Sakajew trat am Donnerstag in einer öffentlichen Veranstaltung auf, nutzte den Besuch aber vor allem zu Gesprächen mit allen Bundestagsfraktionen. Eingeladen hatten ihn die beiden SPD-Abgeordneten Gert Weisskirchen und Markus Meckel, was offenbar aber auch SPD-intern zu kritischen Debatten geführt hatte. Weisskirchen sagte der FR, es gehe ausschließlich darum, den Tschetschenen kennen zu lernen und "aus erster Hand" zu erkunden, wie seriös er sei. Nachdem Sakajew in London offiziell als Asylbewerber anerkannt worden sei, gebe es keinen Grund, nicht mit ihm zu sprechen.

Russland wirft Sakajew nach Angaben aus der SPD-Bundestagsfraktion weiterhin Terrorismus, Menschenhandel und Banditentum vor.

Vor einem für übernächste Woche geplanten Besuch von Außenminister Joschka Fischer (Grüne) beim russischen Präsidenten Wladimir Putin signalisierte die Bundesregierung, dass ihr politische Aufregung in Moskau derzeit eher unangenehm ist. Die einladenden SPD-Abgeordneten aber wollten einen Gesprächsfaden knüpfen.

Dossier: Tschetschenien - der vergessene Krieg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare