Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Aufnahme vom April 1986 zeigt den völlig zerstörten Reaktorblock 4 im ukrainischen Tschernobyl. Die Atomwolke erreichte auch Westeuropa und kostete viele Menschen das Leben. Bis heute werden missgebildetee Kinder geboren.
+
Die Aufnahme vom April 1986 zeigt den völlig zerstörten Reaktorblock 4 im ukrainischen Tschernobyl. Die Atomwolke erreichte auch Westeuropa und kostete viele Menschen das Leben. Bis heute werden missgebildetee Kinder geboren.

Hintergrund

Auch friedliche Kernenergie-Nutzung birgt Gefahren

Auch die friedliche Nutzung der Atomkraft birgt große Gefahren für die Menschheit. In Atomkraftwerken und -anlagen ist es inzwischen zu tausenden Zwischenfällen gekommen - bis hin zum GAU in Tschernobyl. Die bisher folgenreichsten Atomunfälle.

Hamburg (dpa). Auch die friedliche Nutzung der Atomkraft birgt große Gefahren für die Menschheit. In Atomkraftwerken und -anlagen ist es inzwischen zu tausenden Zwischenfällen gekommen - bis hin zum GAU (Größter Anzunehmender Unfall) in Tschernobyl. Die bisher folgenreichsten Atomunfälle:

30. September 1999: In der japanischen Uranverarbeitungsanlage Tokaimura kommt es zur unkontrollierten nuklearen Kettenreaktion und Verstrahlung von 439 Arbeitern und Anwohnern. Zwei Menschen sterben.

26. April 1986: Der Reaktorkern im Block vier des Kernkraftwerks von Tschernobyl in der Ukraine schmilzt nach einer Explosion, der Bedienungsfehler voraus gingen. Mindestens 32 Menschen sterben unmittelbar danach, mindestens weitere 8000 an den Folgen der Verstrahlung. Umsiedlung von mehr als 120.000 Menschen, radioaktive Niederschläge bis Westeuropa.

4. Januar 1986: Bruch eines Uran-Behälters in der Konversionsanlage Gore im US-Bundesstaat Oklahoma: Ein Toter, hundert Verstrahlte.

28. März 1979: Beinahe-GAU im Reaktor Three Mile Island bei Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania nach Ausfall einer Pumpe. Weiträumige Verstrahlung, 200.000 Menschen evakuiert.

3. Januar 1961: Explosion des Forschungsreaktors in Idaho Falls im US-Bundesstaat Idaho. Drei Tote, Umgebung verstrahlt.

7. Oktober 1957: Brand in der englischen Plutoniumanlage Windscale: 39 Tote, Radioaktivität wird freigesetzt. Nach weiteren Zwischenfällen wird das Werk 1981 in Sellafield umbenannt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare