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Polizisten sperren den Bereich um die London Bridge ab.
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Polizisten sperren den Bereich um die London Bridge ab.

Terror in London

Attentäter identifiziert

+++ Anschläge nicht aus dem Ausland gesteuert +++ IS reklamiert Anschlag für sich +++ Weitere Festnahmen in London +++ Die Entwicklungen in der Nachlese.

Bei Anschlägen in der Londoner Innenstadt haben mutmaßliche Terroristen am Samstagabend mindestens sieben Menschen getötet. Die drei Attentäter wurden der Polizei zufolge erschossen. Nachfolgend die wichtigsten Ereignisse:

11.10 Uhr: Aus Sicht von Londons Polizeichefin Cressida Dick ist der Terroranschlag nicht aus dem Ausland gesteuert worden. Die jüngsten Anschläge hätten „zweifellos“ eine internationale Dimension gehabt, der Schwerpunkt liege aber in Großbritannien selbst, sagte Dick am Sonntag dem Radiosender BBC4. „Wir werden immer sehen, ob irgendetwas aus dem Ausland gesteuert wurde. Aber ich würde sagen, die Hauptbedrohung, der wir momentan gegenüberstehen, scheint nicht aus dem Ausland gesteuert zu sein.“ Einen weiteren Anschlag schloss Dick nicht aus. Es sei „sicherlich möglich“, dass die Angriffe in Manchester und London einen weiteren Anschlag nach sich zögen, sagte Dick dem Radiosender BBC4.

09.45 Uhr: Die Polizei hat nach eigenen Angaben die drei Attentäter identifiziert. Die Namen würden veröffentlicht, „sobald es die Ermittlungen erlauben“, teilte die Londoner Polizei am Montagmorgen mit. Jetzt gehe es darum, herauszufinden, ob die Männer weitere Helfer bei der Planung des Anschlags gehabt hätten, sagte Polizeichefin Cressida Dick. Die Angreifer selbst waren nach ihrer Tat von der Polizei erschossen worden.

05.06.2017, 08.21 Uhr: Nach dem Anschlag in London hat die Polizei weitere Festnahmen vermeldet. Bei Durchsuchungen im Osten der britischen Hauptstadt seien mehrere Verdächtige in Gewahrsam genommen worden, teilte Scotland Yard am Montagmorgen mit. Die Razzien fanden demnach in den östlichen Stadtteilen Newham und Barkin statt.

23.42 Uhr: Die Extremistenmiliz Islamischer Staat reklamiert den Anschlag von London für sich. Das teilt der IS über sein Sprachrohr Amak mit.

23.28 Uhr: Die Polizei durchsucht derzeit vier Objekte in Zusammenhang mit den Anschlägen. Die Namen der drei Attentäter würden veröffentlicht, sobald dies ermittlungstechnisch möglich sei, teilt die Polizei weiter mit. Die Polizeipräsenz in London soll erhöht werden.

21.38 Uhr: Aus Verbundenheit mit der Partnerstadt London wird in Berlin die britische Flagge auf das Brandenburger Tor projiziert.

21.35 Uhr: Nach dem jüngsten Anschlag in London haben Facebook und Twitter versprochen, beim Kampf gegen extremistische Inhalte zu helfen. „Wir wollen, dass Facebook für Terroristen eine feindliche Umgebung ist“, erklärte der zuständige Manager Simon Milner am Sonntag. Der Konzern lösche terroristische Inhalte mit Hilfe von Software und Mitarbeitern, sobald man davon erfahre. Zudem benachrichtige Facebook die Behörden, wenn die Sicherheit von Menschen in Gefahr sei. Auch Twitter erklärte, terroristische Inhalte hätten auf dem Kurznachrichtendienst nichts zu suchen. Allein im zweiten Halbjahr 2016 seien fast 400.000 Accounts stillgelegt worden. Demnach verfeinert das Unternehmen seine Technik, um Botschaften zu löschen.

20.56 Uhr: Bei einer Mahnwache will Londons Bürgermeister der Opfer des Attentats in der britischen Hauptstadt gedenken. Sadiq Khan rief am Sonntag Londoner und Touristen dazu auf, an diesem Montag (5. Juni) um 18.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) zum Potters Fields Park zu kommen. Die Grünfläche liegt direkt am Rathaus an der Themse und unweit der London Bridge, auf der die Terrorattacke am Samstagabend begonnen hatte. Es gehe darum, „der Welt zu zeigen, dass wir gemeinsam denjenigen entgegenstehen, die uns und unsere Lebensart schädigen wollen“, teilte das Büro des Bürgermeisters mit. „Wir werden diese Feiglinge nie gewinnen lassen, und wir werden uns nie vom Terrorismus einschüchtern lassen.“ Während der Gedenkstunde ist auch eine Schweigeminute in Gedenken an die mindestens sieben Toten und Dutzenden Verletzten des Attentats vorgesehen. Zudem ist an diesem Dienstag um 11.00 Uhr Ortszeit (12.00 MESZ) eine landesweite Schweigeminute geplant.

20.16 Uhr: Labour-Chef Jeremy Corbyn verlangt „unangenehme Gespräche“ mit Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten über die Finanzierung des islamistischen Extremismus. Erneut greift er Regierungschefin May an: Sie habe als Innenministerin die Zahl der Stellen bei der Polizei zusammengestrichen.

19.52 Uhr: Das Brandenburger Tor soll am Sonntagabend (voraussichtlich 21.30/22.00 Uhr) in den britischen Nationalfarben angestrahlt werden. Berlin wolle damit seine Solidarität mit den Opfern des Terroranschlags in der Partnerstadt London zum Ausdruck bringen, sagte Senatssprecherin Claudia Sünder der Deutschen Presse-Agentur. Bereits im März leuchtete das Brandenburger Tor in den Farben des „Union Jacks“. Grund war ein islamistischer Terroranschlag im Londoner Regierungsviertel.

19.13 Uhr: Nach dem Terroranschlag in London hat die britische Polizei laut Nachrichtenagentur PA zwei weitere Menschen festgenommen. Bewaffnete Polizisten hätten am Sonntag eine Wohnung im Ostlondoner Stadtteil East Ham gestürmt, meldete PA am Sonntagabend unter Berufung auf Nachbarn. Demnach hätten Dutzende Sicherheitskräfte die Gegend gesichert. Scotland Yard wollte dies zunächst nicht bestätigen. „Wir haben unserem Bericht vom Nachmittag nichts hinzuzufügen“, sagte ein Sprecher. Er verwies auf frühere Angaben, wonach zwölf Menschen im Stadtteil Barking festgenommen worden waren. Inwiefern die Festnahmen mit dem Attentat vom Samstagabend in Verbindung stehen, war zunächst unklar.

18.51 Uhr: Einer der drei Attentäter von London hat kurz vor dem Terroranschlag den weißen Transporter gemietet, der für die Tat genutzt worden ist. Das sagte ein Sprecher der Londoner Polizei am Sonntag.

18.13 Uhr: „Das ist keine neue Dimension“, sagte de Maizière. Es gebe jetzt zwar eine Häufung in Großbritannien, aber Anschläge mit Autos und Lastwagen seien schon aus Nizza, Berlin und auch aus London bekannt. Sie würden auch „empfohlen“, „von dieser Mörderbande, dem sogenannten Islamischen Staat“. Deutschland stehe in Kontakt mit den britischen Sicherheitsbehörden. Die Terrorgefahr hierzulande sei unverändert hoch. Einen absoluten Schutz gebe es nicht. „Wichtig ist Vorbeugung, die Täter im Vorfeld zu kennen und abzufangen. Internationale Zusammenarbeit ist dabei extrem wichtig“, betonte der Minister. „Wir werden wohl auf lange Zeit mit dem Terror leben müssen. Gewöhnen an ihn werden wir uns nicht.“

18.10 Uhr: Bei dem Terroranschlag in London hat es auch zwei deutsche Verletzte gegeben. Das sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Sonntag in Dresden. Einer von ihnen habe schwere Verletzungen davongetragen. „Ich denke besonders auch an die Sicherheitskräfte, die schnell vor Ort waren und die drei Täter erschossen haben und damit womöglich ein noch viel schlimmeres Blutbad verhindert haben“, sagte de Maizière.

17.50 Uhr: Von den dutzenden Verletzten bei dem Anschlag in London schweben 21 noch in Lebensgefahr. Insgesamt seien noch 36 Menschen im Krankenhaus, teilten die britischen Gesundheitsbehörden am Sonntag mit. Premierministerin Theresa May besuchte einige der Opfer in einem Krankenhaus im Süden Londons. Unter den Verletzten waren auch zwei Deutsche, mindestens vier Franzosen, ein Spanier und ein Australier.

17.32 Uhr:Die Einsatzkräfte schossen den Ermittlungen zufolge in der Nacht viele Male auf die Angreifer. Acht Beamte hätten ihre Magazine leergeschossen, sagt der Chef der Anti-Terror-Polizei, Mark Rowley. Sie wollten demnach sicherstellen, dass die vermeintlichen Selbstmordattentäter wirklich „neutralisiert“ sind.

17:21 Uhr: Unter den Todesopfern ist auch ein kanadischer Staatsbürger. Das erklärt Ministerpräsident Justin Trudeau in einer Mitteilung.

17.07 Uhr: Von den etwa 50 Menschen, die beim Terroranschlag von London verletzt worden sind, befinden sich 21 noch in kritischem Zustand. Das habe die britische Gesundheitsbehörde NHS am Sonntag mitgeteilt, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Premierministerin Theresa May kam laut PA zu einem privaten Besuch ins King's College Hospital, um Verletzte zu besuchen und mit dem Personal zu sprechen.

16.24 Uhr: Unter den Verletzten bei dem Anschlag sind auch Deutsche. Wie am Sonntag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin verlautete, befindet sich darunter auch eine schwer verletzte Person.

16.18 Uhr: Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte am Sonntag in einem Telefonat mit der britischen Premierministerin Theresa May die „Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit“ im „entschlossenen Kampf gegen den Terrorismus“. Dies teilte der Elysée-Palast in Paris mit.

16.09 Uhr: Nach dem Anschlag in London wird in der Nacht zum Montag die Beleuchtung des Eiffelturms ausgeschaltet. „Heute Nacht, um 00.45 Uhr, werde ich im Gedenken an die Opfer des Anschlags von London meine Lichter löschen“, hieß es am Sonntag auf dem Twitter-Konto des Pariser Wahrzeichens.

15:03 Uhr: US-Präsident Donald Trump keilt nach dem Anschlag von London per Twitter gegen Bürgermeister Sadiq Khan. „Mindestens sieben Tote und 48 Verletzte bei einem Terroranschlag und der Bürgermeister von London sagt: ‚Kein Grund, beunruhigt zu sein‘“, schreibt Trump. Sadiq Khan ist der erste muslimische Bürgermeister der britischen Hauptstadt. Er hatte den Bürgern gesagt, sie sollten nicht wegen der erhöhten Polizeipräsenz nach dem Anschlag beunruhigt sein.

14:15 Uhr: Die britische Polizei hat in Barking 12 Verdächtige festgenommen, meldet die Agentur afp. Sie beruft sich auf die Polizei.

At least 7 dead and 48 wounded in terror attack and Mayor of London says there is „no reason to be alarmed!„

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump)

4. Juni 2017

13.13 Uhr - Die Polizeirazzia in einem Gebäude des Bezirks Barking im Osten Londons galt dem Wohnort eines der getöteten Attentäter, wie der Sender Sky News berichtet. Nachbarn haben laut Sky bestätigt, dass der Mann in der Nachbarschaft lebte.

12.20 Uhr - Die Attentäter von London waren nach den Worten von Innenministerin Amber Rudd wahrscheinlich „radikale islamische Terroristen„. Es müsse nun herausgefunden werden, wie sie sich genau radikalisiert hätten.

12:08 Uhr - Die Suche nach möglichen Unterstützern läuft. N-TV berichtet über eine Razzia in einem Londoner Vorort.

11.45 Uhr - Der wegen des Anschlags unterbrochene Wahlkampf wird am Montag weitergehen, sagt May. Die Wahl werde am 8. Juni wie geplant stattfinden.

11.37 Uhr - Die drei jüngsten Anschläge in Großbritannien sind nach Einschätzung von Premierministerin Theresa May nicht direkt miteinander verknüpft. Es gebe aber einen neuen Trend, bei dem Terror noch mehr Terror hervorrufe. Man dürfe deshalb nicht länger so tun, als könne alles so weitergehen wie bisher.

Notwendig sei eine klare Verurteilung der Ideologie hinter der Gewalt, neue Gesetze zur Internetkontrolle, ausreichende Befugnisse der Sicherheitskräfte im Kampf gegen den Terrorismus und gegebenenfalls höhere Strafen.

„There is far too much tolerance of extremism in our country,„ says Prime Minister Theresa May as she gives a statement on the #LondonAttack pic.twitter.com/KxXwELojZ5

— Sky News (@SkyNews)

4. Juni 2017

May verurteilte die  „bösartige“ Ideologie hinter den jüngsten Terrorattacken. Es gebe „viel zuviel Toleranz für Extremismus in unserem Land“.

11.35 Uhr - Nach dem Terroranschlag befinden sich viele Verletzte in kritischem Zustand. Das sagte Premierministerin Theresa May nach einer Sitzung ihres Krisenkabinetts.

May dankte der Polizei und Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz. Die Ermittler waren nur acht Minuten nach dem ersten Anruf am Tatort gewesen und hatten die Terrorverdächtigen erschossen.

11.29 Uhr - Ob unter den Opfern des Londoner Anschlags Deutsche sind, ist nicht sicher. Aus dem Auswärtigen Amt verlautete, es gebe bisher keine Hinweise, dass Deutsche zu Schaden gekommen seien.

10.47 Uhr -  Der für den EU-Austritt zuständige Minister David Davis geht davon aus, dass die britischen Unterhauswahlen wie geplant am kommenden Donnerstag stattfinden werden. Er sei sich nicht sicher, ob eine Verlegung rechtlich überhaupt möglich sei. Eine Unterbrechung des Wahlkampfs werde nur von relativ kurzer Dauer sein.

10.36 Uhr - Polizeichefin Cressida Dick geht davon aus, dass kein Verdächtiger mehr auf der Flucht ist. Allerdings müsse dies noch ganz sichergestellt werden. Die Gegend rund um die Tatorte werde genau untersucht.

10.31 Uhr - Die Londoner Polizei erhöht die Zahl der Todesopfer auf sieben. Die Lage vor Ort sei unter Kontrolle, die Bürger sollten Ruhe bewahren, sagt die Chefin der Londoner Polizei, Cressida Dick.

10.01 Uhr - Nach den regierenden Konservativen kündigt auch die oppositionelle Labour-Partei eine Unterbrechung ihres Wahlkampfs an. Damit werde den Toten und Verletzten Respekt gezollt, erklärt Parteichef Jeremy Corbyn. Dies sei in Absprache mit den anderen Parteien entschieden worden.

09.33 Uhr - Bundesaußenminister Sigmar Gabriel spricht von einer bestürzenden Nachricht und spricht den Briten sein Mitgefühl aus. Deutschland werde nicht von der Seite Großbritanniens weichen. „Noch kennen wir nicht alle Hintergründe der Tat, aber klar ist schon jetzt: Für die Brutalität und Hinterhältigkeit solcher Verbrechen kann es keinerlei Rechtfertigung geben.„

09.15 Uhr - Bundesinnenminister Thomas de Maiziere zeigt sich erschüttert und spricht von einem feigen Angriff. Seine Solidarität gelte der Londoner Bevölkerung. Seiner britischen Kollegin Amber Rudd sicherte er jegliche Unterstützung zu.

08.30 Uhr - Londons Bürgermeister Sadiq Khan lehnt eine Verschiebung der Unterhauswahl ab. Die Briten könnten zeigen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen, indem sie am Donnerstag ihre Stimme abgeben.

08.16 Uhr - Einige der Verletzten schweben laut dem Londoner Bürgermeister Sadiq Khan in Lebensgefahr. Die Polizeipräsenz in der Hauptstadt wird erhöht.

07.57 Uhr: Politiker setzen ihren Wahlkampf einem Fernsehsender zufolge am Sonntag auf nationaler Ebene aus. Lokal gehe die Kampagne vor der Wahl am Donnerstag aber weiter, schreibt der Politik-Journalist der Sendergruppe ITV, Robert Peston, auf Twitter.

07.20 Uhr: Nach Angaben der Notarztdienste wurden 48 Verletzte in fünf Krankenhäuser der Stadt eingeliefert. Mehrere weitere Personen mit leichteren Verletzungen wurden demnach vor Ort medizinisch versorgt.

06.50 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich bestürzt über die Angriffe. Ihre Gedanken seien bei den Opfern und ihren Familien. Deutschland stehe im Kampf gegen jede Form von Terrorismus fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens.

05.07 Uhr - Bei den Anschlägen wurden nach Angaben des Ambulanzdienstes mehr als 30 Verletzte in Krankenhäuser gebracht.

04.59 Uhr - Der Polizei zufolge sind bei den Anschlägen sechs Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien drei Angreifer getötet worden. Die Polizei geht davon aus, dass es keine weiteren Angreifer gegeben hat. Die mutmaßlichen Täter sollen Sprengstoffwesten-Attrappen getragen haben.

03.42 Uhr - Mindestens 20 Menschen wurden verletzt in sechs Londoner Krankenhäuser gebracht, teilt der Londoner Ambulanzdienst mit. Weniger schwer verletzte seien direkt vor Ort behandelt worden.

02.16 Uhr - Bei den Vorfällen in London hat es der Zeitung „The Sun“ zufolge möglicherweise sieben Tote gegeben. Zwei Angreifer seien in der Nähe der London Bridge von der Polizei erschossen worden.

01.52 Uhr - Die Vorfälle auf der London Bridge und in Borough Market werden der Polizei zufolge als terroristische Anschläge behandelt. Der Einsatz der Polizei im Londoner Stadtteil Vauxhall steht damit nicht in Zusammenhang.

01.24 Uhr - US-Präsident Donald Trump erklärt auf Twitter, die Amerikaner müssten wachsam und stark sein. Die USA würden Großbritannien beistehen.

01.19 Uhr - Premierministerin Theresa May hat einem Bericht des „Telegraphs“ zufolge für Sonntagmorgen eine Sicherheitssitzung einberufen.

01.14 Uhr - Der Bahnhof Vauxhall in der Londoner Innenstadt ist nach Angaben der Verkehrsbehörde wieder geöffnet. Er ist gut drei Kilometer von der London Bridge entfernt.

01.01 Uhr - Im Bereich Borough Market nahe der London Bridge sind CNN zufolge zwei Männer in ein Restaurant eingedrungen und haben auf eine Kellnerin und einen Mann eingestochen. Der Sender beruft sich auf einen Zeugen.

00.52 Uhr - Bei den Angriffen hat es nach einem Bericht der BBC mehr als einen Toten gegeben. Der Sender beruft sich auf die Polizei.

00.49 Uhr - Die Polizei empfiehlt der Bevölkerung, sich bei einem Angriff schnell in Sicherheit zu bringen. Sollte dies nicht möglich sein, solle man sich verstecken.

00.45 Uhr - Die Polizei ist eigenen Angaben zufolge an einem dritten Ort im Einsatz. Sie habe zuerst auf Berichte über eine Fahrzeugkollision auf der London Bridge reagiert, anschließend auf Berichte über Messerattacken in Borough Market. Sie sei zudem im Stadtteil Vauxhall im Einsatz.

00.41 Uhr - Laut europäischen Sicherheitskreisen ist es zu früh zu sagen, ob es sich bei dem Vorfall auf der London Bridge um einen Anschlag handelt.

00.36 Uhr - Die Polizei sucht nach einem Bericht der BBC zufolge nach drei Verdächtigen, die bewaffnet sein könnten.

00.20 Uhr - Die Polizei ist nach eigenen Angaben an einem weiteren Ort im Einsatz. Demnach handelt es sich um Borough Market in der Nähe der London Bridge. (rtr/dpa)

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