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Armin Laschet (r.) und Friedrich Merz
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Der CDU-Parteivorsitzende Armin Laschet (r.) holt Friedrich Merz ins Wahlkampfteam. (Archivfoto)

Union

Armin Laschet: Kanzlerkandidat holt Friedrich Merz ins Wahlkampfteam

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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  • Tobias Möllers
    Tobias Möllers
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Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will Friedrich Merz ins Team für den Bundestagswahlkampf holen. Das soll er der Südwest-CDU mitgeteilt haben.

+++ 19.25 Uhr: Armin Laschet will Friedrich Merz in sein Wahlkampfteam holen. Für den Kanzlerkandidaten gehöre er „fest in den Mannschaftskader der Union für die Bundestagswahl“, wie Laschet bei einer Videoschalte mit der baden-württembergischen CDU laut der Deutschen Presseagentur gesagt haben soll. Mit seiner Wirtschafts- und Finanzkompetenz könne Merz entscheidend dabei helfen, die gewaltigen Herausforderungen für Deutschland nach der Corona-Pandemie nachhaltig zu meistern.

„Die Union hat Deutschland schon durch viele schwere Krisen erfolgreich geführt, mit den richtigen Konzepten und den besten Köpfen. Friedrich Merz gehört für mich dazu. Nur im Team gewinnen wir“, sagte Armin Laschet demnach weiter. Zu der Videoschalte waren alle Funktions- und Mandatsträger der Südwest-CDU aus Land, Bund und Europaparlament eingeladen. Der CDU-Landeschef und Bundesvize Thomas Strobl sagte den Angaben zufolge: „Armin Laschet und Friedrich Merz bilden eine Union.“

Die baden-württembergische CDU ist der zweitgrößte Landesverband und hatte im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur mehrheitlich CSU-Chef Markus Söder unterstützt. Auch der frühere Unions-Fraktionschef Merz ist in der Südwest-CDU sehr beliebt. Schon im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz hatte sich die Landes-CDU in großen Teilen gegen Laschet gestellt und dessen Konkurrenten Merz gestützt. Laschets Schachzug, Merz einzubinden, dürfte auch der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni geschuldet sein. Der Sauerländer wird vor allem von CDU-Anhängern im Osten Deutschlands sehr geschätzt.

Armin Laschet: Kanzlerkandidat zu Gast im Söder-Fanclub Südwest-CDU 

Erstmeldung vom 27.04.2021, 14.40 Uhr: Stuttgart/Frankfurt – Eine Woche nach dem Ende des Machtkampfs in der Union trifft sich CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet mit der Südwest-CDU, die in großen Teilen aufseiten des CSU-Vorsitzenden Markus Söder gestanden hatte. Zu der Videoschalte am Dienstagabend (18.00 Uhr) sind alle Funktions- und Mandatsträger aus Land, Bund und Europaparlament eingeladen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Angesichts sinkender Umfragezahlen für die Union ist nun Geschlossenheit gefragt.

Fünf Monate vor der Bundestagswahl will Laschet auch die Landesverbände auf einen gemeinsamen Kurs einschwören, die mehrheitlich lieber Söder als Kanzlerkandidaten gesehen hätten. Die baden-württembergische CDU ist der zweitgrößte Landesverband und hatte sich schon im Rennen um den Bundesvorsitz auf die Seite des Laschet-Konkurrenten Friedrich Merz gestellt.

Wolfgang Schäuble war einer der wenigen Abgeordneten der Südwest-CDU, der sich für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten ausgesprochen hat.

Strobl für Laschet, aber Südwest-CDU war überwiegend für Kanzlerkandidat Söder

Im Machtkampf zwischen Laschet und Söder hatten sich zahlreiche Bundestagsabgeordnete aus dem Südwesten für den CSU-Chef ausgesprochen. Die beiden Abgeordneten Gunther Krichbaum aus Pforzheim und Christian von Stetten aus Schwäbisch Hall hatten in der Fraktion sogar Unterschriften für Söder gesammelt und dafür geworben, dass die Unions-Fraktion die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur trifft.

Bundestagswahl 2021

News zur Bundestagswahl: Alle Informationen auf unserer Themenseite.

Dagegen hatte CDU-Landeschef und Bundesvize Thomas Strobl schon früh für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet geworben. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der ebenfalls aus Baden-Württemberg kommt, hatte sich stark für den CDU-Chef eingesetzt. Allerdings musste Strobl in der entscheidenden CDU-Vorstandssitzung einräumen, dass in der K-Frage ein Riss durch die Südwest-CDU ging.

CDU-Kanzlerkandidatur: Basis soll sich hinter Laschet versammeln

Intern hieß es in der Landes-CDU sogar, dass etwa drei Viertel der Basis für Söder waren. Zuletzt hatten aber mehrere in der Südwest-CDU dazu aufgerufen, nun Laschet tatkräftig zu unterstützen. So sagte der Unions-Fraktionsvize im Bundestag und CDU-Landesvize Thorsten Frei: „Jetzt gilt es, Armin Laschet als unseren Frontmann mit aller Kraft zu unterstützen.“ (tom mit dpa)

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