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Ticker zur K-Frage

K-Frage bei der Union: Laschet nach Votum des CDU-Vorstands klarer Favorit

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  • Teresa Toth
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Der CDU-Bundesvorstand spricht sich für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten aus. Markus Söder kündigt in der Sache ein Statement an.

  • Armin Laschet* und Markus Söder* wollten beide Kanzlerkandidat von CDU/CSU werden.
  • Während die CSU* offenbar geschlossen hinter ihrem Parteichef Markus Söder steht, tun sich viele in der CDU* schwer mit einem klaren Bekenntnis zu Armin Laschet.
  • Der CDU-Bundesvorstand spricht sich für Armin Laschet aus Kanzlerkandidaten aus.

+++ Ticker aktualisieren +++

+++ 10.18 Uhr: CDU-Bundesvorstandsmitglied Henning Otte hat die Entscheidung für Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union verteidigt. Im Inforadio vom rbb sagte Otte am Dienstag, alles in allem sei die Entscheidung „ganz klar“ für Laschet gefallen: „Weil es darum geht, nicht nur in Bayern, sondern für ganz Deutschland Politik zu machen. Und dafür steht Armin Laschet.“

Otte geht davon aus, dass Laschet damit als Kanzlerkandidat der Union feststeht: „Die Abmachung war, dass wenn die CDU sich klar ausspricht für ihn, dann ist das auch die Entscheidung für eine Kanzlerkandidatur.“

Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat sich im Ringen um die Kanzlerkandidatur durchgesetzt.

K-Frage bei der Union: CDU-Bundesvorstand stimmt für Laschet - Ist der Machtkampf beendet?

Update vom Dienstag, 20.04.2021, 06.30 Uhr: Mit dem Votum des CDU-Vorstands für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten ist der tagelange nervenaufreibende Machtkampf um den Spitzenposten für die Bundestagswahl im September voraussichtlich entschieden. Das Führungsgremium der CDU hatte sich am frühen Dienstagmorgen nach mehr als sechsstündigen Beratungen mit klarer Mehrheit hinter eine Kandidatur Laschets gestellt.

Die CSU hatte diese Frage zuvor in die Hand der CDU gelegt. Dies entscheide die CDU jetzt „souverän“, hatte der CSU-Vorsitzende Markus Söder am Montag in München erklärt. „Wir als CSU und auch ich respektieren jede Entscheidung.“

Ob dies aber auch für die Unionsfraktion im Bundestag und die Laschet-Kritiker an der CDU-Basis gilt, muss sich erst noch zeigen. Die Sitzung der Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU am Nachmittag dürfte Klarheit bringen. Hier hatten sich vor einer Woche mehrheitlich Befürworter einer Kandidatur von Söder zu Wort gemeldet.

K-Frage bei der Union: CDU-Bundesvorstand will Laschet als Kanzlerkandidaten

+++ 0:35 Uhr: Der CDU-Bundesvorstand hat sich klar für Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union ausgesprochen. In einer Abstimmung entschieden sich in der Nacht zum Dienstag 31 Vorstandsmitglieder für den CDU-Vorsitzenden und 9 für seinen Kontrahenten, CSU-Chef Markus Söder. Es gab 6 Enthaltungen, wie ein Parteisprecher nach mehr als sechsstündigen Beratungen des CDU-Führungsgremiums in Berlin mitteilte.

K-Frage in der Union: Sondersitzung dauert an

+++ 23:01 Uhr: Der CDU-Bundesvorstand berät noch immer in einer digitalen Sondersitzung über die Entscheidung in der K-Frage. Es ist unklar, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist und ob die Frage überhaupt am Ende dieser Sitzung geklärt sein wird.

K-Frage in der Union: Verbaler Schlagabtausch zwischen Politikern

+++ 20:55 Uhr: In der womöglich entscheidenden Sitzung des CDU-Vorstands im Machtkampf um die Unions-Kanzlerkandidatur hat es einen verbalen Schlagabtausch zwischen ostdeutschen CDU-Politikern über die Stimmung in den ostdeutschen Ländern gegeben. 

K-Frage in der Union: Laschet betont erneut seine Bereitschaft

+++ 19:22 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet hat im Machtkampf mit dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder erneut seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur betont. „Es geht um die besten Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen. Und ich bin bereit, für uns die Kandidatur zu übernehmen“, sagte Laschet am Montagabend nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin in einer digitalen Sondersitzung des CDU-Vorstands. Zugleich sagte er demnach: „Wir sind heute in der Verantwortung, ein Zeichen zu setzen, wo der Wahlkampf hingeht.“

Laschet betonte demnach, er wolle jeden ermutigen, in der Runde offen seine Meinung zu sagen. Er wurde mit den Worten zitiert: „Nur wenn wir offen, ganz transparent sind, haben wir eine Chance, gestärkt in die nächsten Wochen und in den Wahlkampf zu gehen.“

Laschet regte nach weiteren Informationen aus Teilnehmerkreisen an, dass nicht nur die gewählten Vorstandsmitglieder, sondern auch die beratenden Mitglieder sich zu Wort melden sollten. Die Gespräche mit Söder seien sehr gut gewesen. Der CSU-Chef habe am Montag klar gemacht, dass er das Votum des CDU-Bundesvorstands akzeptieren werde.

K-Frage in der Union: Digitale Sondersitzung hat begonnen

+++ 18:15 Uhr: Die CDU-Spitze hat ihre womöglich entscheidenden Beratungen zum weiteren Vorgehen im Machtkampf zwischen Parteichef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder um die Kanzlerkandidatur aufgenommen. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen begann die von Laschet einberufene digitale Sondersitzung des CDU-Vorstands am Montag gegen 18.00 Uhr.

K-Frage in der Union: Machtkampf zwischen Laschet und Söder

+++ 16.18 Uhr: Der seit über einer Woche andauernde Machtkampf in der Union bringt nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder keinen dauerhaften Schaden für die Union mit sich. Wenn der Prozess „mit Stil und Anstand“ auch am Ende zu einem Ergebnis führe, „dann glaube ich, wird es uns eher möglicherweise sogar stärken, weil es auch eine Selbstvergewisserung ist, die jetzt stattfindet“, so Söder.

„Wir haben natürlich jetzt einen Entscheidungsprozess, an dem die Öffentlichkeit auch mit großem Herzblut teilnimmt“, sagte der CSU-Chef. „Es ist auch gar nicht so leicht, miteinander solche schwierigen Fragen zu bewerten“, so Söder. Er glaube aber, dass dies bislang wirklich sehr gut gelaufen sei. „Deswegen ist auch bei mir klar, dass die menschliche Brücke am Ende dieses langen Prozesses trägt. Die trägt auch weiter, und zwar egal, ob jetzt Armin die Nummer eins ist in unserem Team oder ich diese Aufgabe schultern muss.“

K-Frage in der Union: Söder sieht Laschet nicht als politisch angeschlagen an

+++ 15.10 Uhr: CSU-Chef Markus Söder ist überzeugt, dass von den beiden Schwesterparteien nur die CDU internen Klärungsbedarf habe. „Es handelt sich bei dieser ganz entscheidenden Personalfrage nicht um einen Streit von CDU und CSU, sondern es geht um eine letztliche Entscheidung und Diskussion innerhalb der CDU.“ Während die CSU-Gremien sich eindeutig hinter Söder gestellt hatten, gab es in den vergangenen Tagen in der CDU eine zunehmend kontroverse Debatte um die Kanzlerkandidatur. Vor einer Woche noch hatte sich die CDU-Führung eindeutig hinter Laschet gestellt, dieser Zuspruch bröckelt aber seit einigen Tagen.

Sollte die K-Frage in der Union zugunsten Söders entschieden werden. wäre sein Konkurrent Armin Laschet nicht politisch angeschlagen – das zumindest glaubt Söder. „Da sehe ich überhaupt kein Problem, null“, sagte er auf die Frage, ob Laschets Posten als Parteichef gefährdet sei, wenn die Union Söder zum Kanzlerkandidaten küre.

Unterdessen wurde bekannt, dass die CSU den Privatjet, mit dem Söder am Sonntag kurzfristig zu Gesprächen mit Laschet nach Berlin flog, aus ihrer Parteikasse zahlt. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte „selbstverständlich“ zahle die Partei den Flug des bayerischen Ministerpräsidenten. Es sei schließlich eine Parteiangelegenheit gewesen. So etwas sei „die absolute Ausnahme, wenn andere Verkehrsmöglichkeiten nicht gegeben sind“, sagte Blume. In den sozialen Medien hatte die Verkehrsmittelwahl Söders für Debatten gesorgt. Manche Nutzer zweifelten deshalb Söders Glaubwürdigkeit in der Klimapolitik an.

K-Frage in der Union: Söder ist mit sich im Reinen

+++ 14.20 Uhr: Markus Söder betont auf Nachfrage, dass die Entscheidung der CDU am heutigen Abend (19.04.2021) in jedem Fall von ihm getragen werde. Wenn sein „Angebot“ nicht angenommen werde, sei er dennoch „mit sich im Reinen“.

+++ 14.10 Uhr: „Wohlstand, Freiheit und gesundes Leben“ sollen miteinander in Einklang gebracht werden. „Erneuerung und Beständigkeit“ - ein Beitrag, den Markus Söder bringen könne. Auch Markus Blume, CSU-Generalsekretär äußert sich und betont den Zuspruch aller Orten für Markus Söder. Mit Markus Söder habe man „jemanden, der begeistert. Mit Markus Söder haben wir ein sehr gutes Angebot“.

Auf den Schaden für die Union angesprochen spricht Söder von seinem „Gefühl“, alles sei „seriös“ diskutiert worden. Wenn es mit „Stil und Anstand“ zum Ergebnis führe, stärke das die Union. „Die menschliche Brücke am Ende des Prozesses trägt weiter“, auch wenn er die Aufgabe schultern müsse. Auch habe sich die Union in der K-Frage mehr Mühe gegeben als die Grünen.

Kanzlerkandidat der Union: Markus Söder würde sich über Wahlkampf gegen Baerbock freuen

+++ 14.00 Uhr: Markus Söder spricht auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz bereits wieder in München zur strittigen K-Frage. Zunächst äußert sich Söder zur Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin - er würde sich sehr freuen, diesen Wahlkampf zu führen.

Markus Söder plädiert für eine baldige Entscheidung, persönlich sei er bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich in den Dienst des Landes zu stellen. Wichtig sei es, Stil und Anstand in Entscheidung und Auseinandersetzung zu wahren. Wichtig sei, dass die Partei und Mitglieder miteinbezogen würden in den Prozess. Parallel betont Söder seinen Respekt vor den Gremien; die Bevölkerung müsse aber genauso miteinbezogen werden.

Laut Söder gebe es ein erstes „Zwischenergebnis“, wobei er aufzählt, von welcher Seite er Zuspruch erhält, insbesondere erwähnt er die Ergebnisse von Umfragen und der Mitglieder. „Wir respektieren jede Entscheidung. Meine Bereitschaft ist immer ein Angebot... Die Entscheidung, dieses Angebot anzunehmen, kann nur die CDU treffen.“

Er betont die Bedeutung der Einheit, er akzeptiere jedes Ergebnis „ohne Groll“. Fazit: Die Zeit für Entscheidungen ist da.

Kanzlerkandidat der Union: Laschet kündigt Sondersitzung der CDU an und lädt Söder ein

+++ 13.15 Uhr: CDU-Chef Armin Laschet spricht in Berlin zur Kanzlerkandidatur von Annalena Baerbock, um gleichzeitig eine Sondersitzung des Bundesvorstandes der CDU am Montag (19.04.2021) anzukündigen. Markus Söder (CSU) sei zu der Sitzung eingeladen.

Laschet will ein Ergebnis am Abend präsentieren, eine entgültige Entscheidung soll „früh“ in dieser Woche fallen.

Kanzlerkandidat der Union: CDU sammelt sich hinter Laschet - Söder bleibt kompromisslos

+++ 12.35 Uhr: Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner hat für Dienstag eine Sondersitzung des Landesvorstands einberufen. Eingeladen seien auch Vertreter der 36 Kreisverbände, teilte ein CDU-Sprecher in Mainz mit. Dabei wird es um den noch ungelösten Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder gehen. Die Uhrzeit für die nicht öffentliche Schalte stand zunächst noch nicht fest.

Kanzlerkandidat der Union: Laschet bleibt hart - Treffen mit Volker Bouffier

+++ 11.30 Uhr: Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat am Montag (19.04.2021) seine Beratungen mit führenden Vertretern seiner Partei fortgesetzt. Zusammen mit seinem Generalsekretär Paul Ziemiak führte er am Vormittag ein Gespräch mit dem stellvertretenden CDU-Vorsitzenden und hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Dieser habe versucht zwischen Laschet und seinem Kontrahenten Markus Söder zu vermitteln, hieß es aus CDU-Kreisen. Nach deren Angaben will Laschet in der Frage der Kanzlerkandidatur hart bleiben.

Das Treffen fand in der hessischen Landesvertretung in Berlin statt. Laschet verließ diese anschließend wortlos. Bouffier sagte den wartenden Journalisten lediglich: „Gehen Sie mal davon aus, dass wir beraten, sehr intensiv. Und mehr kann ich Ihnen im Moment wirklich nicht sagen.“ Kurz nach Laschet verließ auch Ziemiak das Gebäude. Auf die Frage eines Reporters, wie es nun weitergehe, sagte dieser nur: „Es geht immer gut weiter.“

Kanzlerkandidat der Union: Laschets Limousine gesichtet - Söder bleibt hart

+++ 10.20 Uhr: Wie eben bekannt geworden ist, hält Markus Söder (CSU) auch nach dem nächtlichen Gespräch mit Armin Laschet (CDU) an einer Kanzlerkandidatur fest. Er werde sich nicht zurückziehen.

Kanzlerkandidat der Union: Laschets Limousine gesichtet - kein Ergebnis nach nächtlicher Verhandlung

+++ 09.20 Uhr: Im ungelösten Machtkampf* in der Union berät CDU-Chef Armin Laschet am Montagmorgen in Berlin über das weitere Vorgehen bei der Kanzlerkandidatensuche. Nach Angaben eines dpa-Fotografen standen Laschets Limousinen zunächst vor der hessischen Landesvertretung. Mit wem Laschet sich dort beriet und über die Inhalte der Gespräche war zunächst nichts bekannt.
 

Kanzlerkandidat der Union: Nächtliches Gespräch zwischen Laschet und Söder ergebnislos

Update vom Montag, 19.04.22021, 07. Uhr: Nach einem ergebnislosen Treffen von Armin Laschet und Markus Söder in der Nacht auf Montag wird mit Spannung der Ausgang des Machtkampfs um die Kanzlerkandidatur der Union erwartet. Die beiden Vorsitzenden von CDU und CSU hatten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am späten Sonntagabend zusammen mit ihren engsten Vertrauten für knapp dreieinhalb Stunden im Bundestagsgebäude in Berlin getroffen. Über die dort besprochenen Inhalte und den weiteren Ablauf war zunächst nichts zu erfahren.

Das Treffen im Kanzleramt bildete den vorläufigen Höhepunkt im Unionsstreit, der sich seit einer Woche immer mehr zuspitzt. Sollten sich die Rivalen auch an diesem Montag nicht einigen, wer CDU und CSU als Kanzlerkandidat in die Wahl am 26. September führt, könnte es auf eine Entscheidung in der Bundestagsfraktion am Dienstag hinauslaufen.

Kampf um die Kanzlerkandidatur der Union: Beruft Laschet Sondersitzung ein?

+++ 22.51 Uhr: Markus Söder ist inzwischen in Berlin angekommen. Er reiste am Sonntagabend (18.04.2021) mit seinem Privatjet von Nürnberg an. CDU-Chef Armin Laschet soll dagegen noch nicht in der Hauptstadt eingetroffen sein – das berichtete Focus Online. Möglicherweise beruft er stattdessen am Montagmorgen eine Sondersitzung ein.

Kampf um die Kanzlerkandidatur: Junge Union stimmt für Markus Söder

+++ 21.52 Uhr: Im Kampf um die Kanzlerkandidatur gibt es neue Informationen. Demnach soll die Mehrheit der Jungen Union (JU) hinter dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder stehen. Seit 20 Uhr tagt die JU in einer Schalt-Konferenz. Hierbei haben nach Angaben der Bild 16 der 18 Landesverbände für CSU-Chef Söder gestimmt.

Im Kampf um die Kanzlerkandidatur spricht sich die Junge Union mit klarer Mehrheit für Markus Söder aus.

Kampf um die Kanzlerkandidatur: Markus Söder offenbar in Berlin eingetroffen

+++ 20.04 Uhr: Wird heute noch eine Entscheidung in der K-Frage der Union fallen? Noch ist das unklar, doch wie RTL und der Bayerische Rundfunk berichten, ist Markus Söder im Privatjet von Nürnberg nach Berlin gereist – ein Hinweis auf Bewegung in der Frage um die Kanzlerkandidatur?

Unterdessen hat der Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul im ZDF erklärt, die Unions-Fraktion nur dann über die Kanzlerkandidatur abstimmen zu lassen, wenn CDU-Chef Armin Laschet zustimmt. Er rechne mit einer Entscheidung der beiden Parteichefs.

Die Berliner CDU hat derweil ihre Unterstützung für den CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union bekräftigt. Landeschef Kai Wegner erklärte: „Die CDU Berlin ist in Sorge um die Handlungsfähigkeit der Union insgesamt. Die Entscheidung, wer die Union in diesen wichtigen Bundestagswahlkampf führen soll, hätte schon längst getroffen werden müssen.“

Kanzlerkandidatur der Union: Söder oder Laschet – Landeschef setzt Frist

+++ 15.00 Uhr: Um 20 Uhr läuft die von den beiden Kanzlerkandidaten-Anwärtern der Union selbst gesetzte Frist für eine Einigung ab – doch die scheint noch in weiter Ferne. Der Machtkampf zwischen dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur der Union geht weiter und der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann hat die Mitglieder seines Landesvorstands sowie die Bezirks- und Kreisvorsitzenden für 20.00 Uhr zu Online-Beratungen zusammengerufen, berichtet dpa. Er begründete die Sondersitzung demnach mit der „aktuellen Lage zur K-Frage“. Es dürfte um ein Stimmungsbild gehen, ob die Basis in der K-Frage zu Laschet oder zu Söder tendiert.

Ebenfalls am Sonntagabend will sich die Junge Union (JU) positionieren. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland wollen sich die JU-Landesvorsitzenden um 20.00 Uhr in einer Videokonferenz zusammenschalten.

Beim Europawahlkampf 2019 saßen sie noch vertraulich beieinander. Mittlerweile stehen sich Markus Söder und Armin Laschet als Kontrahenten um die K-Frage gegenüber. (Archivbild)

Kanzlerkandidatur: Armin Laschet oder Markus Söder? Union verliert die Geduld

+++ 12.55 Uhr: Die Geduld der Union in der Kandidatenfrage neigt sich langsam dem Ende. Christoph Ploß, Vorsitzender des Hamburger Landesverbands der CDU, fordert eine schnelle Einigung zwischen Markus Söder und Armin Laschet. Sollten beide sich nicht umgehend einigen, will er eine Kampfabstimmung in der gemeinsamen Bundestagsfraktion. „Ich erwarte von den Parteivorsitzenden, dass sie bis morgen eine gemeinsame Lösung präsentieren“, sagte Ploß der „Rheinischen Post“ vom Sonntag. „Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, kann über die Kanzlerkandidatur nur die Bundestagsfraktion als einziges gemeinsames Gremium von CDU und CSU entscheiden.“

Sollte bis Dienstag kommender Woche kein Kanzlerkandidat feststehen, wird die Hamburger CDU dem Vorbild des Berliner Landesverbands folgen und sich öffentlich für einen der Kandidaten aussprechen. Die Berliner CDU war als erster Landesverband vorgeprescht und hatte sich offiziell für Markus Söder als Kanzlerkandidat ausgesprochen. Sie schwächte somit die Linie Laschets, der vom Parteivorstand und Präsidium der Bundes-CDU einhellig Rückendeckung versichert bekommen hatte.

Der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß mahnt zur Eile in der K-Frage.

Söder oder Laschet: Fraktionsvize warnt vor Kampfabstimmung in K-Frage

Update vom Sonntag, 18.04.2021, 8.57 Uhr: Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), warnt vor einer Kampfabstimmung zur Klärung der Kandidatenfrage. Es brauche stattdessen eine gemeinsame Lösung. „Ansonsten drohen Gräben aufgerissen zu werden, die sich nur schwer wieder zuschütten lassen“, sagte er der Funke Mediengruppe. Linnemann erinnert außerdem an die selbst gesetzte Frist der Aspiranten Armin Laschet und Markus Söder. Beide hatten zugesagt, die K-Frage bis Ende dieser Woche klären zu wollen. Zahlreiche führende Unionspolitiker haben sich noch nicht eindeutig zu einem Kandidaten bekannt, Linnemann schon. Er steht hinter Laschet und stärkt ihm den Rücken mit den Worten: „Er hat in NRW bewiesen, dass er die CDU breit aufstellen und mit nur einer Stimme Mehrheit regieren kann.“

K-Frage: Kramp-Karrenbauer wirft CSU mangelnden Respekt vor

+++ 14.45 Uhr: Neben anderen CDU-Politikern hat sich auch Annegret Kramp-Karrenbauer zu Wort gemeldet. Die Bundesverteidigungsministerin und ehemalige CDU-Vorsitzende wirft der Schwesterpartei CSU fehlenden Respekt vor. Wenn man die Legitimität von Parteigremien in Frage stelle und sie als „Hinterzimmer“ bezeichne, dann schade das „dem gegenseitigen Respekt, der Zusammenarbeit in der Union“, sagte sie am Samstag (17.04.2021).

Kramp-Karrenbauer appellierte nun an die Führungsverantwortung der beiden Konkurrenten Söder und Laschet und fordert sie auf, sich untereinander zu einigen. „Diese Führungsverantwortung kann ihnen niemand abnehmen“, sagte sie.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesministerin der Verteidigung, äußert sich zur K-Frage der Union. (Archivbild)

Söder oder Laschet: Machtkampf in der Union – Jetzt meldet sich Merz zu Wort

+++ 13.15 Uhr: Im Streit um die Kanzlerkandidatur in der CDU hat sich der frühere Unions-Fraktionschef und Bewerber um den CDU-Vorsitz Friedrich Merz* zu Wort gemeldet. Merz rief Laschet und Söder dazu auf, die K-Frage schnell zu klären. „Einigt Euch, Markus Söder und Armin Laschet. Dieses Land braucht Perspektive. Dieses Land braucht Führung. Und die CDU und die CSU werden gebraucht als politisch führende Kraft dieses Landes“, sagte Merz am Samstag (17.04.2021) in einer Rede.

Merz (CDU) wurde am Samstag (17.04.2021) zum Bundestagskandidaten für den CDU-Kreisverband Hochsauerland in Nordrhein-Westfalen gewählt. In seiner Rede kritisierte Merz den „Zustand“ der CDU. „Die CDU hat ihren Kompass verloren, unsere Wählerinnen und Wähler wissen nicht mehr, wofür wir eigentlich stehen“, sagte Merz. Die Partei müsste wieder den Mut haben, eine stinknormale bürgerliche Politik zu machen, statt dem flüchtigen Zeitgeist atemlos hinterherzulaufen, so Merz außerdem.

Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag, spricht im Stadion Große Wiese zu den Delegierten. Die Delegierten der CDU im Hochsauerlandkreis entscheiden über den Kandidaten zur Bundestagswahl.

Machtkampf in der Union: Söder und Laschet diskutieren „sehr vertraulich“ über K-Frage

+++ 10.58 Uhr: Der Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur dauert an. CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder sprächen auch am Samstag (17.04.2021) weiter miteinander, verlautete am Morgen aus Parteikreisen. Die Gespräche würden „sehr vertraulich“ geführt. Ziel sei weiterhin eine Einigung an diesem Wochenende.

Laschet und Söder streben beide die Kanzlerkandidatur der Union an. Am vergangenen Sonntag (11.04.2021) machten sie ihre Ambitionen öffentlich, seither ist ein regelrechter Machtkampf in der Union entbrannt. Die beiden Parteichefs hatten am Dienstag nach einem Schlagabtausch in der Bundestagsfraktion angekündigt, bis Ende der Woche eine Entscheidung herbeizuführen.

Dabei stehen sie unter wachsendem Druck aus der Fraktion. Dort gibt es Bestrebungen, die Frage der Kanzlerkandidatur von den CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten klären zu lassen, falls Laschet und Söder keine einvernehmliche Lösung finden.

Söder (CSU) und Laschet (CDU) wollen beiden Kanzlerkandidat der Union werden. (Archivbild)

Kanzlerkandidatur der Union: Söder und Laschet beenden Gespräch – ohne Einigung

Update vom Samstag, 17.04.2021, 10.00 Uhr: Der Streit von CSU und CDU um die Kanzlerkandidatur der Union dauert an. Wie die „Welt“ am Samstag (17.04.2021) berichtet, ging ein Gespräch zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Chef Markus Söder in der Nacht zu Ende – allerdings ohne eine Einigung erzielt zu haben. Auch sei nicht klar, in welchem Format und wann die Gespräche fortgesetzt würden.

Laschet und Söder wollen beide als Kanzlerkandidat der Union bei Bundestagswahl 2021 antreten. Am vergangenen Sonntag gaben sie ihre Ambitionen öffentlich bekannt. Seither tobt ein Machtkampf in der Union und zwischen den Parteien CDU und CSU.

Die beiden Parteichefs hatten am Dienstag (13.04.2021) nach einem Schlagabtausch in der Bundestagsfraktion angekündigt, bis Ende der Woche eine Entscheidung herbeizuführen. Dabei stehen beide Kandidaten unter wachsendem Druck aus der Fraktion. Dort gibt es Bestrebungen, die Frage der Kanzlerkandidatur von den CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten klären zu lassen, falls Laschet und Söder keine einvernehmliche Lösung finden.

K-Frage der Union – Schäuble attackiert Söder: „Nicht zu ertragen“

Update von Freitag, 16.04.2021, 16.01 Uhr: Die K-Frage hält CDU und CSU weiterhin in Atem. Noch immer ist nicht klar, wer das Rennen um die Kanzlerkandidatur machen wird. Nachdem sich zuvor die Junge Union mit einem unkonventionellen Vorschlag geäußert hatte, meldet sich nun Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zu Wort. Er stellt sich hinter Armin Laschet und attackiert Markus Söder mit deutlichen Worten.

Es sei nicht zu ertragen, ein Votum der Führung der CDU nach intensiver Debatte als „Hinterzimmer“ abzutun, betont Schäuble am Freitag (16.04.2021) gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio mit Blick auf eine entsprechende Äußerung Söders. „Ich bin für Herrn Laschet“, erklärte der Bundestagspräsident außerdem nochmals eindringlich. Meinungsumfragen, wie der „ARD-Deutschlandtrend“ hatten Markus Söder vor Armin Laschet* gesehen. Doch für Entscheidungen über einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union könnten nicht allein Meinungsumfragen ausschlaggebend sein, so Schäuble und reagiert damit auf Forderungen Söders und anderer CSU-Politiker.

Erstmeldung von Donnerstag, 15.04.2021, 13.38 Uhr: Frankfurt/Berlin – Wer wird es? Die Entscheidung zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet*, der seit Januar Bundesvorsitzender der CDU* ist, und Bayers Ministerpräsident Markus Söder* (Parteivorsitzender der CSU*) rückt immer näher. In Kürze soll sich entscheiden, wer von der Union als Kanzlerkandidat ins Rennen geschickt wird, um möglicherweise in die Fußstapfen von Amtsinhaberin Angela Merkel* zu treten.

K-Frage in der CDU/CSU: Armin Laschet oder Markus Söder – Wann fällt die Entscheidung?

Markus Söder soll das Rennen in einer CSU-Sitzung im Landtag am Mittwoch (14.04.2021) noch als „völlig offen“ bezeichnet haben, doch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich klar hinter Armin Laschet gestellt, den er für den „richtigen Kandidaten“ halte, „um zu einen und zusammenzuführen“.

Laschet wäre der „richtige Kanzler für unser Land“. Klar sei, dass sich die von den Repräsentant:innen der Basis gewählten Verantwortlichen im Präsidium und im Bundesvorstand der CDU geschlossen für Armin Laschet ausgesprochen haben. Selten habe er so viel Einmütigkeit wie in diesen Sitzungen erlebt.

K-Frage in der CDU/CSU: Markus Söder hofft auf Umfragwerte

Bis Ende der Woche wollen Armin Laschet und Markus Söder eine gemeinsame Lösung präsentiert haben, erklärten sie. Sie beide genießen den Rückhalt ihrer Spitzengremien. Wann genau die Entscheidung in der „K-Frage“ fallen soll, ist unklar. Man dürfe sich bei einer solch wichtigen Angelegenheit ein paar Tage Zeit nehmen, findet der CSU-Chef.

Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet, dass Söder die nächsten Umfragen am Donnerstag und Freitag abwarten wolle, um anschließend (seiner Vermutung nach gestärkt) in das Gespräch mit Laschet zu gehen. Für eine Mitgliederbefragung beider Unions-Parteien, die die CSU am Montag ins Spiel gebracht hatte, sei keine Zeit mehr, so Söder.

K-Frage in der Union
Armin LaschetVorsitzender der CDUMinisterpräsident von NRW
Markus SöderVorsitzender der CSUMinisterpräsident von Bayern

Markus Söder (CSU) oder Armin Laschet (CDU): Wer wird Kanzlerkandidat der Union?

Am Wochenende hatten Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) ihr Interesse an der Kanzlerschaft verkündet. Während sich die CDU für ihren Vorsitzenden starkmacht, scheint die Mehrheit der Deutschen Söder als potenziellen Kanzler* zu bevorzugen. Die Entscheidung solle einvernehmlich fallen. Doch der ehemalige Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) spricht von einer „offenen Feldschlacht“*, die nur noch quälend sei. (Lukas Rogalla mit dpa, afp) *fr.de und wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler

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