Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Umfrage-Niederlage für Armin Laschet. Kaum einer will ihn als Kanzler.
+
Umfrage-Niederlage für Armin Laschet. Kaum einer will ihn als Kanzler. (Archivbild)

Umfrage

ARD-„Deutschlandtrend“ nach der Bundestagswahl: Mehrheit will Armin Laschets Rücktritt

  • Julian Dorn
    VonJulian Dorn
    schließen

Nächste Klatsche für Armin Laschet: Im ARD-„Deutschlandtrend“ sind zwei Drittel für seinen Rücktritt. Die Befragten haben auch eine klare Koalitions-Vorliebe.

Berlin/Frankfurt - Nach dem historischen Wahldebakel der Union wird die Luft für den Kanzlerkandidaten Armin Laschet immer dünner. Nach einer jüngsten Umfrage der ARD sinkt der CDU-Politiker in der Gunst der Bevölkerung weiter.

66 Prozent der Befragten sind im „Deutschlandtrend“ des ARD-Morgenmagazins dafür, dass der CDU-Politiker wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei bei der Bundestagswahl 2021 sein Amt als Parteivorsitzender aufgeben sollte. Dieser Meinung sind auch 60 Prozent der eigenen Parteianhänger:innen. Demgegenüber will nur jede:r vierte Deutsche (23 Prozent) und 36 Prozent der CDU-Anhänger und Anhängerinnen wollen Armin Laschet weiterhin an der Spitze der CDU.

Die Wähler:innen haben laut ARD-„Deutschlandtrend“ auch eine klare Präferenz, was eine neue Koalition angeht: Einem Bündnis aus SPD, Grünen und FDP trauen 51 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger am ehesten einen politischen Neuanfang zu. 18 Prozent votieren für ein Jamaika-Bündnis aus Union, Grünen und FDP. 24 Prozent glauben wiederum, dass keine der beiden Koalitionsoptionen für einen Neuanfang stünde.

So funktioniert der ARD-„Deutschlandtrend“

Der „Deutschlandtrend“ ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD‑Morgenmagazins. Befragt wurden vom 28. bis 29. September 1.248 Wahlberechtigte in Deutschland (816 Telefoninterviews und 432 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten.

Die Anhänger der Grünen sprechen sich in der ARD-Umfrage klar für eine Ampel-Koalition aus. Auch die Wähler der FDP gehen davon aus, dass eher einer Ampel- als einer Jamaika-Koalition ein politischer Neustart gelinge.

ARD- „Deutschlandtrend“ zur Bundestagswahl 2021: 50 Prozent halten Olaf Scholz für einen guten Bundeskanzler

Jeder zweite Wahlberechtigte (50 Prozent) hält laut ARD-„Deutschlandtrend“ Olaf Scholz für einen guten Bundeskanzler. 30 Prozent sehen das anders. 20 Prozent können oder wollen dazu aktuell keine Einschätzung abgeben.

Damit rangiert Olaf Scholz in der Wählergunst aktuell etwa auf dem Niveau von Angela Merkel zu einem vergleichbaren Zeitpunkt: Im September 2005 votierten 48 Prozent dafür, dass Merkel eine gute Kanzlerin wäre. (judo)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare