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Müssen ihre Arbeit vorläufig einstellen: Mitglieder der internationalen Bergungsmission an der MH17-Absturzstelle in der Ostukraine.
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Müssen ihre Arbeit vorläufig einstellen: Mitglieder der internationalen Bergungsmission an der MH17-Absturzstelle in der Ostukraine.

MH17

Arbeiten an MH17-Absturzstelle eingestellt

Die Bergungsmission an der MH17-Absturzstelle in der Ostukraine wird wegen der anhaltenden Kämpfe vorläufig eingestellt. Der erste Untersuchungsbericht zur Absturzursache verzögert sich wegen der komplizierten Lage.

Wegen anhaltender Kämpfe im Gebiet des Absturzes von Flug MH17 in der Ostukraine wird die Mission zur Bergung sterblicher Überreste und persönlicher Gegenständen zunächst eingestellt. Das teilte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte Mittwochabend in Den Haag mit. Der Einsatz sei für die rund 100 Kräfte aus den Niederlanden, Australien und Malaysia zu gefährlich geworden. Sie solle fortgesetzt werden, wenn die Sicherheitslage dies ermögliche.

228 Särge ausgeflogen

Bislang wurden 228 Särge mit Opfern des mutmaßlichen Abschusses der malaysischen Passagiermaschine am 17. Juli in die Niederlande geflogen. Dort laufen die zentralen Ermittlungen zu der Katastrophe, weil die weitaus meisten der insgesamt 298 Toten Niederländer waren.

Wegen der komplizierten Lage in der Ukraine verzögert sich der erste Untersuchungsbericht zur Absturzursache von Flug MH17. Das teilte der mit den Ermittlungen beauftragte niederländische Sicherheitsrat (OVV) am Mittwoch mit. "Wir benötigen noch einige Wochen mehr", sagte OVV-Sprecher Wim van de Weegen. Den vom Sicherheitsrat beauftragten Ermittlern sei bisher nicht ermöglicht worden, selbst Untersuchungen im Gebiet des Absturzes der malaysischen Passagiermaschine am 17. Juli vorzunehmen.

Ursprünglich hatte der OVV gehofft, bereits nach einem Monat die ersten Untersuchungsergebnisse präsentieren zu können. Die Niederlande haben auf Ersuchen der ukrainischen Regierung die Leitung der internationalen Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Abschuss der Boeing übernommen, da die weitaus meisten der 298 Opfer Niederländer waren. Die Ukraine und prorussische Rebellen im Osten des Landes werfen sich gegeseitig vor, das Flugzeug abgeschossen zu haben. (dpa)

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