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Mehr als 200 Polizisten sind an den Ermittlungen in Christchurch beteiligt.

Anschlag in Neuseeland

Mutmaßlicher Attentäter hatte wohl keine Komplizen

An den Ermittlungen in Christchurch sind mehr als 200 Polizisten beteiligt. Die gehen davon aus, dass der mutmaßliche Attentäter allein handelte.

Der mutmaßliche Attentäter von Neuseeland hatte nach Einschätzung der Polizei keine Komplizen. Polizeichef Mike Bush sagte am Montag in der Hauptstadt Wellington: „Wir glauben, dass diese furchtbare Tat von einer einzelnen Person begangen wurde.“

Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Täter von irgendjemand anderem Unterstützung hatte. Bush schloss dies aber auch nicht vollständig aus. Nach Angaben des Polizeichefs sind an den Ermittlungen mehr als 200 Beamte beteiligt, auch aus Australien und von der US-Bundespolizei FBI.

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Wegen des Massakers in zwei Moscheen der Stadt Christchurch mit 50 Todesopfern sitzt der 28 Jahre alte Australier Brenton Tarrant, ein Rechtsextremist, seit dem Wochenende in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslang Gefängnis. Der ehemalige Fitnesstrainer, der seit einigen Jahren in Neuseeland lebt, hatte vor der Tat eine Kampfschrift mit rechtsextremen Parolen ins Internet gestellt und auch per Mail verschickt. (dpa)

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