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Mit "Preisschild"-Graffitis machen extremistische Siedler schon länger von sich reden, wie hier im 2015 auf einer Moschee bei Betlehem.
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Mit "Preisschild"-Graffitis machen extremistische Siedler schon länger von sich reden, wie hier im 2015 auf einer Moschee bei Betlehem.

Jüdischer Extremismus

Anschlag auf Moschee im Westjordanland

Mutmaßlich jüdische Extremisten verüben in der Nacht zu Freitag einen Brandanschlag auf eine Moschee nahe der palästinensischen Stadt Nablus. Sie hinterlassen auch eine hebräische Graffiti-Aufschrift auf der Wand.

In der Nacht zum Freitag haben mutmaßlich jüdische Extremisten einen Brandanschlag auf eine Moschee im Westjordanland verübt. Nach Polizeiangaben hätten die Täter die Eingangstür des muslimischen Gebetshauses in dem Dorf Akraba nahe Nablus in Brand gesetzt. Zudem hätten sie in hebräischer Schrift die Worte „Rache“ und „Preisschild“ auf eine Wand gesprüht. Polizei und Armee hätten Ermittlungen aufgenommen.

Der Begriff „Preisschild“ wird meist von radikalen Siedlern bei Racheakten verwendet. Diese Angriffe treffen vor allem Palästinenser. Aktivisten verwendeten diesen Ausdruck meistens, wenn sie sich für Einsätze der israelischen Regierung gegen nicht genehmigte Siedler-Außenposten im Westjordanland rächten.

In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Anschlägen auf Moscheen im Westjordanland sowie im Norden Israels gekommen. Auch Kirchen wurden geschändet. 2014 hatte Israels Präsident Reuven Rivlin einen ähnlichen Anschlag auf eine Moschee in Akraba als Terror verurteilt. (dpa)

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