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Engagement

Anreiz statt Pflicht

Grünen-Initiative für Freiwilligendienste.

Die Grünen wollen Freiwilligendienste attraktiver gestalten, damit sich mehr junge Menschen für ein solches Engagement entscheiden. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von allein“, sagte Parteichef Robert Habeck am Sonntag. Weshalb es „skurril“ sei, dass die CDU über eine Dienstpflicht debattiere, während Tausende junge Menschen einen Freiwilligendienst absolvieren wollten, aber keine Stelle dafür fänden.

Durchschnittlich nur knapp 200 Euro Taschengeld im Monat für einen Freiwilligendienst sei keine angemessene Anerkennung, bemängelte der Grünen-Vorsitzende. Dies verhindere, dass Menschen, „die sich engagieren wollen, es auch können“. Freiwilliges Engagement dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Nach Vorstellungen der Grünen sollte in einem ersten Schritt die Anzahl der Plätze verdoppelt werden – auf 200 000. Perspektivisch soll das Recht auf einen Platz geschaffen werden. Um das Taschengeld auf 400 Euro erhöhen zu können, sollten die Mittel im Bundeshaushalt verdoppelt werden. Auch sollen Fahrtkosten übernommen werden und wo keine Unterkunft gestellt werde, ein Zuschlag für ein Zimmer hinzukommen. Laut der Partei gibt es mehr Bewerber als Plätze: Beim Freiwilligen Sozialen Jahr viermal so viele, beim Freiwilligen Ökologischen Jahr fünfmal so viele.

In der CDU wird über eine Dienstpflicht diskutiert, zudem hatte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) einen Freiwilligendienst bei der Bundeswehr vorgeschlagen. (afp)

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