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Annalena Baerbock: „Wir stehen an der Seite der Ukraine“

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Von: Lukas Zigo

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In einer Pressekonferenz äußerte sich Außenministerin Annalena Baerbock bezüglich der Höhe der humanitären Hilfe Deutschlands an die Ukraine.

Berlin – Der Krieg in der Ukraine wird internationale Auswirkungen auf allen Ebenen haben. Eine davon ist die humanitäre, auf welcher mit Tausenden vor dem Krieg flüchtenden Menschen zu rechnen ist. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat weitere humanitäre Hilfe für Menschen in der Ukraine angekündigt.

So seien bereits 16 Millionen Euro an Hilfen auf den Weg gebracht, weitere würden folgen, sagte sie nach einem Gespräch mit dem slowenischen Außenminister Anze Logar am Montag (28.02.2022) in Berlin. Dort äußerte sich die Außenministerin auch zu einem möglichen EU-Beitritt der Ukraine – jedoch in skeptischem Ton. Allen sei bewusst, „dass ein EU-Beitritt nichts ist, was man in einigen Monaten vollzieht“, sagte die Grünen-Politikerin. Zugleich betonte Baerbock: „Die Ukraine ist Teil des Hauses Europa.“

Außenminiserin Baerbock: Europa steht „an der Seite der Ukrainer:innen“

Die Außenministerin fügte mit Blick auf die aus der Ukraine fliehenden Menschen hinzu, gemeinsam mit den osteuropäischen Nachbarn stehe man an der Grenze zur Ukraine zusammen, um den Menschen vor Ort direkt zu helfen und um sie weiter in alle europäischen Länder bringen zu können.

So stehe Europa „an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer und wir werden alle aufnehmen“, wie Baerbock betonte. Dabei unterstrich die Ministerin, dass allen Schutzsuchenden geholfen werde, auch jenen ohne ukrainischen Pass.

Ukraine-Krise: Deutschland stellt Rotem Kreuz kurzfristig 10 Millionen Euro

Darüber hinaus gebe es Gespräche mit Ländern wie Israel oder anderen Ländern in Asien, deren Staatsbürger in der Ukraine seien, um dies zu organisieren. Bislang stellt Deutschland zusätzlich fünf Millionen Euro über den humanitären UN-Hilfsfonds für die Ukraine bereit.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit ihrem slowenischen Amtskollegen Anze Logar.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit ihrem slowenischen Amtskollegen Anze Logar. © Chris Emil Janssen/Imago Images

Dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz kommen aus Deutschland kurzfristig noch zehn Millionen Euro zu. Ferner fließt auch an das Deutsche Rote Kreuz, welches an den Grenzen der Ukraine aktiv sei, eine Million Euro. (lz/epd)

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