Köln

Anklagen wegen Protestaktion auf dem WDR-Funkhaus

Wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ist Anklage gegen vier Beteiligte an einer Protestaktion gegen den WDR erhoben worden. Laut Polizei sind sie dem rechten Spektrum zuzuordnen.

Wegen einer Protestaktion auf dem Dach des WDR-Funkhauses in der Kölner Innenstadt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen vier Menschen erhoben. Es gehe um drei Erwachsene und einen Heranwachsenden, teilte die Staatsanwaltschaft Köln am Mittwoch mit. Gegen einen weiteren ebenfalls heranwachsenden Beschuldigten sei das Verfahren abgetrennt und an die für dessen Wohnsitz zuständige Staatsanwaltschaft Stuttgart abgegeben worden. Den Angeklagten wird Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vorgeworfen. Zuvor hatte die „Kölnische Rundschau“ berichtet.

Ein Polizeisprecher hatte nach der Aktion Anfang Januar gesagt, dass die Beteiligten einer rechts orientierten Gruppe zuzuordnen seien. Sie hatten auf der Zentrale des Westdeutschen Rundfunks (WDR) ein großes Banner mit der Parole „WDRliche Medienhetze stoppen! GEZ sabotieren!“ entfaltet. Außerdem warfen sie Flugblätter herunter. Zu dem Zeitpunkt war der WDR wegen des umstrittenen „Umweltsau“-Lieds seines Kinderchors in der Kritik. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion