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Bundestagswahl

Union im Umfragetief – Jetzt greift Kanzlerin Merkel doch in Laschets Wahlkampf ein

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Bundeskanzlerin Merkel reagiert offenbar auf das Umfragetief der Union – und korrigiert eine Aussage aus dem Juni. Sie macht nun doch Wahlkampf.

Frankfurt/Berlin – Rund sechs Wochen vor er Bundestagswahl* befinden sich die Umfragewerte der Union im Sinkflug. Der Druck auf Kanzlerkandidat Armin Laschet* wächst derzeit. Zahlreiche Wählerinnen und Wähler halten Markus Söder* weiterhin für den geeigneteren Kandidaten der CDU* und CSU. Mitten in die Wahlkampftour von Laschet, die er am Mittwoch in Frankfurt startete*, meldet sich nun Bundeskanzlerin Angela Merkel* zu Wort.

Merkel hatte im Juni noch beteuert, sich definitiv aus dem Wahlkampf der Union heraushalten zu wollen. Schließlich tritt sie Ende September nach 16 Jahren Kanzlerschaft ab und macht den Weg frei für eine neue Führungskraft im Lager der Union. Diese Aussage korrigiert Merkel wohl nun: Die Bundeskanzlerin tritt offenbar doch im Wahlkampf auf. Geplant sei ein Termin am 21. August, wie die Deutsche Presse-Agentur vermeldet.

Bundestagswahl: Angela Merkel greift in Laschets Wahlkampf ein

Bei der Ankündigung blieb jedoch offen, ob sie allein oder gemeinsam mit Laschet auftreten wird. Das berichtet unter anderem der Tagesspiegel. Zuvor hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass bislang lediglich geplant gewesen sei, dass Merkel bei der Auftakt- und bei der Abschlussveranstaltung ihrer Partei auftreten hätte sollen.

Armin Laschet und Angela Merkel im Hochwassergebiet von NRW.

Kanzlerin Merkel genießt weiterhin große Beliebtheit. Ihre Strahlkraft soll Laschet nun offenbar unter die Arme greifen. Der Kanzlerkandidat der Union fiel in den vergangenen Wochen, insbesondere durch die Lachaktion im Hochwassergebiet von Nordrhein-Westfalen* und die Plagiatsvorwürfe gegen ihn* auf.

Kommentar zu Laschets Lacher

Armin Laschet sollte sich eine Zukunft als Privatmann suchen – Als Kanzler ist er ungeeignet*

Zudem fehlen die thematischen Schwerpunkte im Wahlkampf. Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und CDU-Politiker, sagte deshalb jüngst: „Das überzeugt niemanden.“ Beispielsweise konnte die CDU/CSU* beim Thema Klimawandel, dem wohl meist diskutiertesten derzeit, noch kaum punkten. Am Freitag wollen Aktivistinnen und Aktivisten von „Fridays for Future“ erneut in Frankfurt für Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe demonstrieren.* (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Rattay

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