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Ex-Kanzlerin Angela Merkel geht mit Barack Obama ins Museum

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Von: Katja Thorwarth

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Sie sollen sich verstanden haben: Die damalige Kanzlerin Angela Merkel und der damalige US-Präsident Obama.
Sie sollen sich verstanden haben: Die damalige Kanzlerin Angela Merkel und der damalige US-Präsident Obama. © Michael Kappeler/dpa

Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft auf ihrer Reise in den USA ihren früheren Amtskollegen Barack Obama.

Washington D.C./Berlin – Angela Merkel, ehemalige CDU-Bundeskanzlerin, hält sich derzeit in den USA auf. Auf ihrer Reise traf sie in Washington D.C. einen alten Bekannten: Ex-US-Präsident Barack Obama. Gemeinsam mit dem ehemaligen Präsidenten besuchte sie ein Museum in Washington, wie ein von Obama auf Twitter veröffentlichtes Foto zeigt. „Ich bin glücklich, sie als Freundin bezeichnen zu können“, schrieb das frühere Staatsoberhaupt dazu über Merkel.

„Ich kann bestätigen, dass sich Bundeskanzlerin a.D. Dr. Merkel derzeit zu nachamtlichen politischen Gesprächen in Washington D.C. aufhält“, teilte diesbezüglich eine Sprecherin der ehemaligen Kanzlerin am Mittwoch auf Anfrage der dpa in Berlin mit. Merkel sei seit Montag in Washington und werde am Donnerstag nach Berlin zurückkehren. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Merkel hatte in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass sie nach ihrer 16-jährigen Amtszeit viel reisen wolle - unter anderem auch in die USA.

Ex-Kanzlerin Merkel trifft Ex-Präsident Obama im Museum

Der frühere US-Präsident Barack Obama ergänzte auf Twitter, er habe als Präsident gesehen, wie Merkel mit ihrem weisen Pragmatismus, ihrer guten Laune und ihrem unerbittlichen moralischen Kompass durch Krisen geführt habe, schrieb Obama in dem Kurznachrichtendienst: Er sei dankbar für die Gelegenheit, das „National Museum of African American History and Culture“, das Smithsonian-Museum für Afroamerikanische Geschichte und Kultur, besuchen zu dürfen.

Das Museum ist nach eigener Darstellung das einzige US-Nationalmuseum, das sich ausschließlich der Dokumentation des afroamerikanischen Lebens, der Geschichte und Kultur widmet. Es wurde 2016 eröffnet und steht an der historischen Flaniermeile National Mall nahe dem Weißen Haus. Obama hatte das Museum damals feierlich eröffnet. Ein großer Teil des eindrücklichen Baus liegt unter der Erde. 

Obama war von 2009 bis 2017 US-Präsident - seine gesamte Amtszeit fiel damit in die Regierungszeit Merkels von 2005 bis 2021. Das Verhältnis der beiden galt nicht immer als ungetrübt. So war 2013 bekannt geworden, dass der US-Geheimdienst NSA über Jahre Merkels Handy ausspioniert hatte. „Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“, hatte sich Angela Merkel damals verärgert gezeigt. (ktho mit dpa/AFP)

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