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Merkel-Ansprache im Video

Als Merkel gefragt wird, warum der Knallhart-Lockdown erst jetzt kommt, reagiert sie entnervt

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit den Länderchefs den harten Lockdown für Deutschland beschlossen. Auf eine Nachfrage reagiert sie genervt - und wirkt müde.

Berlin - Der harte Corona-Lockdown in Deutschland ist beschlossene Sache. Dies verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag (13.12.2020) auf einer Pressekonferenz. Ab Mittwoch (16.12.2020) sollen die neuen Corona-Regeln in Deutschland in Kraft treten. Schon bei der Verkündung durch Merkel wurde deutlich, wie sehr die letzten Wochen und Monaten an ihr genagt haben dürften.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kontert Nachfrage zu Corona-Lockdown genervt

Kein Wunder, hatte sie doch schon im Herbst vor verheerenden Neuinfektionszahlen zu Weihnachten gewarnt. Eine Warnung, die sich jetzt bewahrheitet hat. Dementsprechend genervt reagierte Merkel auf die Nachfrage eines Journalisten, warum der Knallhart-Lockdown nicht schon früher beschlossen wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach auf der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

„Es ist heute wirklich nicht der Tag, um zurückzublicken oder irgendwie zu fragen, was war, wäre gewesen, wenn, sondern es ist der Tag, das Notwendige zu tun“, betonte die Bundeskanzlerin. Natürlich habe auch sie sich „gewünscht, dass die leichteren Maßnahmen eine bessere Wirkung entfaltet hätten“. Doch: „Wir haben ja hier gesessen und gesagt, wir brauchen 70 Prozent oder 75 Prozent Kontaktreduzierung. Wir hatten in den besten Fällen nur 40 Prozent erreicht.“ 

Zudem sei durch die Weihnachtszeit die Zahl der Kontakte nun erheblich angestiegen. Die Konsequenz: der harte Lockdown über Weihnachten und Silvester. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigte den Corona-Lockdown und nannte Bergamo als warnendes Beispiel. Die italienische Stadt hatte vor allem im Frühjahr tausende Todesfälle zu beklagen.

Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

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