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Ampel senkt Subventionen für E-Autos – Lindner wollte sie ganz streichen

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Von: Moritz Serif

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Finanzminister Lindner ist gegen eine Förderung von E-Autos
Finanzminister Lindner ist gegen eine Förderung von E-Autos. (Archivfoto) © Kay Nietfeld/dpa/picture alliance

In der Koalition war es zum Streit um Subventionen für E-Autos gekommen. Welche Förderung Sie noch bekommen können, wenn Sie sich ein Elektrofahrzeug kaufen.

Berlin – Wer Elektroautos kauft, bekommt künftig weniger Unterstützung vom Staat - trotz der sich verschärfenden Klima-Krise. Darauf hat sich die Bundesregierung laut Deutscher Presse-Agentur geeinigt. Demnach sinkt die Förderung für Autos, die weniger als 40.000 Euro kosten, von derzeit 6000 auf 4500 Euro.

Für teurere E-Autos soll es nur noch 3000 Euro geben, ab einem Kaufpreis von mehr 65.000 Euro bekommen Käufer:innen weiterhin keine Subvention. Ursprünglich hatte das Handelsblatt über die Einigung berichtet. Demnach soll die Förderung weiterlaufen, bis insgesamt 2,5 Milliarden Euro ausgezahlt wurden.

E-Autos: Zuschuss für Plug-in-Hybridfahrzeuge soll abgeschafft werden

Der Zuschuss beim Kauf von Plug-in-Hybridfahrzeugen soll Ende des laufenden Jahres abgeschafft werden. Plug-in-Hybride kombinieren einen Elektro- und Verbrennungsmotor. Wer einen Dienstwagen fährt, profitiert weiterhin von Steuervorteilen für Elektroautos.

Über die Subvention von E-Autos hatte es zuvor Streit in der Bundesregierung gegeben. Finanzminister Christian Lindner (FDP) wollte die Förderung abschaffen und erklärte öffentlich, gegen das Verbrenner-Aus in der EU stimmen zu wollen. „Wir brauchen nicht auch noch die Kaufprämie“, sagte der Finanzminister. Es gebe ohnehin lange Lieferzeiten für Elektroautos. Steuervorteile für elektrisch betriebene Dienstwagen reichten völlig aus,

Habeck: Weniger Subventionen für reine E-Autos

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte vorgeschlagen, die Subvention für Plug-in-Hybridautos früher als geplant Ende 2022 zu streichen. Für reine E-Autos sollte es nach den Plänen Habecks künftig weniger Geld vom Staat geben.

Mitte 2020 war die bis dahin gültige Kaufprämie („Umweltbonus“) durch eine „Innovationsprämie“ aufgestockt worden. Der Bund verdoppelte seine Förderung, während der Preisnachlass der Hersteller unverändert blieb. Dies führte zu einem Run auf die milliardenschwere Subvention.

Neuzulassungen von E-Autos und Plug-in-Hybriden stiegen an

Die Zahl der Neuzulassungen von reinen E-Autos und Plug-in-Hybriden stieg deutlich an. Im Koalitionsvertrag hatten sich SPD, FDP und Grüne auf eine Reform der Förderung für E-Autos geeinigt. (mse/dpa)

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