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IRAK-KRIEG

Amnesty wirft USA und Briten Folter vor

LONDON, 16. Mai (dpa). Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat den britischen und US-amerikanischen Truppen in Irak vorgeworfen,

LONDON, 16. Mai (dpa). Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat den britischen und US-amerikanischen Truppen in Irak vorgeworfen, irakische Kriegsgefangene gefoltert zu haben. Auf einer Pressekonferenz in London berichtete AI-Vertreter Said Boumedouha am Freitag von mindestens 20 Fällen von Folter an gefangen genommenen irakischen Soldaten und Zivilisten.

Boumedouha teilte mit, er habe die Betroffenen während eines kürzlichen Aufenthalts in Irak befragt. Amnesty will die gesammelten Zeugenaussagen in einem Dossier den Regierungen in London und Washington vorlegen. Im Moment würden die Recherchen vor Ort noch fortgesetzt und dürften nicht "gefährdet" werden.

Boumedouha zufolge wurden die 20 Personen - Soldaten und Zivilisten - mit "Schlägen während der ganzen Nacht" misshandelt. Eine Person habe berichtet, mit Elektroschocks gefoltert worden zu sein. Die meisten der Vorfälle ereigneten sich in der Nähe der südirakischen Stadt Basra. Die Betroffenen seien von den Koalitionstruppen als Milizen von Saddam Hussein verdächtigt worden.

Boumedouha bestand darauf, dass die Bezeichnung "Folter" für die Behandlung der Häftlinge korrekt sei. "In einem Fall sprechen wir von Elektroschocks, in anderen von stundenlangen Schlägen und ausgeschlagenen Zähnen. Ich würde das als Folter bezeichnen", sagte der AI-Vertreter.

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