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Greta Thunberg wird für ihr Engagement ausgezeichnet. 

"Botschafterin des Gewissens"

Amnesty International ehrt Greta Thunberg und "Fridays for Future"

Greta Thunberg wird von Amnesty International ausgezeichnet. Mit ihr erhalten Millionen Jugendliche der "Fridays for Future"-Bewegung die Auszeichnung. 

Die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die Protestbewegung "Fridays for Future" sind am Montag von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit dem Preis "Botschafter des Gewissens" ausgezeichnet worden. 

Die Auszeichnung sei für die Millionen Jugendlichen, die seit vergangenem Jahr an den weltweiten Schülerdemonstrationen teilnehmen, sagte die 16-Jährige bei der Verleihung in Washington. Die höchste Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation wurde nach Angaben von Amnesty für eine bessere Klimapolitik, die aus Thunbergs Engagement entstanden war, verliehen. 

"Fridays for Future" von Greta Thunberg ins Leben gerufen

Auch Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo betonte, der Preis sei allen demonstrierenden Jugendlichen gewidmet. "Sie haben Dinge getan, die denjenigen von uns, die seit Jahrzehnten kämpfen, nie gelungen sind", sagte Naidoo der Nachrichtenagentur AFP. Thunberg begann im Sommer 2018 mit ihrem Schulstreik für den Klimaschutz. 

Seitdem verbreiteten sich die Freitags-Demonstrationen unter dem Namen "Fridays for Future" in aller Welt. Die 16-jährige Schwedin kündigte Ende Mai an, ein Jahr mit der Schule auszusetzen und im September am Weltklimagipfel in New York teilzunehmen.

Für den 20. September rufen Greta Thunberg und "Fridays for Future" zum globalen Klimastreik auf. Daran sollen nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene teilnehmen. Zahlreiche Unternehmen haben bereits mitgeteilt, dass sie den Klimastreik unterstützen, auch die Frankfurter Rundschau beteiligt sich. (afp/FR)

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