Pegida Kundgebung

Alte Pegida-Führung plant Kundgebung

Die zurückgetretenen Pegida-Führungsleute haben für den 9. Februar in Dresden eine erste eigene Kundgebung angemeldet.

Nach Angaben der Stadt vom Donnerstag rechnen die Initiatoren mit bis zu 5000 Teilnehmern. In der Versammlungsanzeige gehe es um das Thema direkte Demokratie, hieß es.

Nach internen Streitereien hatte sich die islamkritische Bewegung in Dresden gespalten. Mehrere zurückgetretene Vereinsmitglieder um die ehemalige Frontfrau Kathrin Oertel wollen ein neues Bündnis ins Leben rufen und auf Dialog mit Politik und Medien setzen.

Der Rest des Organisationsteams will dagegen seiner Linie treu bleiben und weitermachen. So wirbt Pegida auf seiner Facebook-Seite zwar ebenfalls für eine Kundgebung am 9. Februar. Diese ist allerdings laut Stadt noch nicht angemeldet. "Der Verein wurde aufgefordert, seiner Anzeigepflicht nachzukommen", sagte ein Stadtsprecher. Die Kundgebung für den kommenden Montag (2. Februar) hatte Pegida abgesagt. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion