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Kulisse für dystopische Filme: Gigantischer Kohlebagger Welzow-Süd in der Niederlausitz.

Braunkohle

Alle Dörfer bleiben!

Und alle Kohlebagger stehen still.

Während Millionen Menschen weltweit unter den Folgen der Klimakrise leiden, leiden wir an dessen Ursachen. Wir – das sind Menschen aus dem Rheinland, der Lausitz und dem Leipziger Land, deren Dörfer für den Braunkohlebergbau weichen sollen. Um unser Zuhause vor den Baggern zu retten haben wir uns zum Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ zusammengeschlossen.

Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger und dessen Verbrennung eine Hauptursache für die globale Erderwärmung. Wissenschaftlich ist längst klar: die Energieerzeugung ist auch erneuerbar möglich und ein Kohleausstieg bis spätestens 2030 unbedingt notwendig, um die 1,5°-Grenze noch einzuhalten.

Einzig für die Wirtschaftsinteressen der großen Energiekonzerne RWE, LEAG und MIBRAG, die die Tagebaue in unseren Revieren betreiben, sollen wir unser Zuhause noch verlieren. 

Dieser Ungerechtigkeit stellen wir uns in den Weg. Die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes hat gezeigt, dass es sich lohnt Widerstand gegen die Konzernmächte zu leisten. 

Doch wir kämpfen nicht nur gegen Heimatverlust, Zwangsumsiedlung und soziale Zermürbung sondern verstehen uns auch als Teil der globalen Klimagerechtigkeitsbewegung, denn jedes erhaltene Dorf verhindert die weitere Verbrennung von klimaschädlicher Braunkohle und trägt damit zur Rettung des Klimas bei. 

Wir kämpfen so lange, bis alle Braunkohlebagger stillstehen, damit alle Dörfer bleiben – weltweit!

Von David Dresen

David Dresen engagiert sich bei der Initiative „Alle Dörfer bleiben“. Mehr Informationen gibt es unter: www.alle-doerfer-bleiben.de

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