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Afghanistan-Krise: Droht eine neue Flüchtlingswelle?

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Ein alter Mann sitzt an der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan und schaut traurig. Neben ihm liegen Kinder auf einer Decke und schlafen.
Jung und alt: Durch den Taliban-Vormarsch werden in Afghanistan tausende Menschen in die Flucht getrieben. © Rahmat Gul/dpa

Die Sicherheitslage in Afghanistan ist dramatisch. Massenhaft treiben die Taliban mit ihrem Vormarsch Menschen in die Flucht. Berlin rechnet mit einem Ansturm.

Berlin – Der Taliban-Vormarsch in Afghanistan geht ungebremst weiter. Nach der drittgrößten Stadt Herat ist eine weitere Provinzhauptstadt in die Hände der radikal-islamistischen Milizen gefallen. Kala-e Nau in der Provinz Badghis im Nordwesten des Landes sei von den Islamisten übernommen worden, hieß es am Donnerstag in Medienberichten. Diese Entwicklung führe zu einer massenhaften Flucht und zu Vertreibung und werde auch Folgen für Deutschland haben, warnte bereits Außenstaatssekretär Nils Annen (SPD) im Gespräch mit der Funke Mediengruppe.
Wie sich die Bundesregierung gegen den Ansturm der Flüchtlinge aus Afghanistan vorbereitet, verrät ein ausführlicher Bericht von kreiszeitung.de*
Innerhalb weniger Wochen haben die Taliban nach dem Abzug der internationalen Nato-Truppen zwölf Provinzhauptstädte zurückerobert. Vielen Hilfskräften und ihren Familien, die den westlichen Militäreinsatz unterstützt haben, drohen nun Racheakte der Islamisten. Noch stärker als zuletzt müssten die Menschen fliehen, Deutschland sei dabei ein „attraktives Zielland“, sagte Annen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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