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Oktober 2001: Soldaten der Nordallianz beobachten von einem Hausdach aus, wie die US-Streitkräfte Stellungen der Taliban bombardieren.
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Oktober 2001: Soldaten der Nordallianz beobachten von einem Hausdach aus, wie die US-Streitkräfte Stellungen der Taliban bombardieren.

9/11: Außenpolitik der USA

Afghanistan, der Terror und die Kalten Krieger: Die Irrtümer der USA

  • VonMichael Hesse
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Der Historiker Bernd Greiner über die vielen Irrtümer der Vereinigten Staaten, die in Afghanistan ihre Vormachtstellung zementieren wollten – und alles Vertrauen zerstörten.

Herr Professor Greiner, haben die USA außer in Europa schon einmal irgendwo auf lange Sicht stabilisierend eingegriffen? Wenn man an Saigon, Teheran und jetzt Kabul denkt, dann wirken viele außenpolitische Stationen beschämend.

Seit 1945 lässt sich eine Chronik des Versagens schreiben, in der offenkundige Desaster wie Vietnam, Irak oder jetzt Afghanistan ihren Platz haben, aber auch das Eingreifen in Guatemala oder Nicaragua und andernorts. Auf lange Sicht sind diese Interventionen den Amerikanern immer auf die Füße gefallen, obwohl sie kurzfristig Erfolge haben verbuchen können. Oder nehmen Sie den Iran im Jahr 1953. Man hat zwar in Teheran mit den Briten zusammen erfolgreich einen Putsch inszenieren können, aber langfristig hat das den Anti-Amerikanismus genährt und westlicher Politik in der Region schwer geschadet.

Woran erinnern Sie die Bilder des Afghanistan-Abzugs am ehesten?

Es erinnert am ehesten an den überhasteten Abzug aus Saigon. Es erinnert aber auch an einen fatalen Trugschluss. Washington wusste in beiden Fällen, dass das Militär bei den Konflikten in diesen Ländern eine stumpfe Waffe führt. Dennoch wurden die Kriege hier wie dort in die Länge gezogen. Und man hat sich der Illusion eines „decent interval“ hingegeben – der Vorstellung also, dass es nach dem Abzug eine für die USA gesichtswahrende Schonfrist geben würde und man die angeblich inkompetenten Schützlinge für den unvermeidlichen Zusammenbruch verantwortlich machen könnte. Das ist in Vietnam schiefgegangen und in Afghanistan eben auch. Und dafür werden die USA und ihre Verbündeten noch einen hohen Preis zahlen müssen.

Historiker Bernd Greiner spricht im FR-Interview über die Fehler der USA  

Henry Kissinger, der große Analytiker, stand im Mittelpunkt der US-Politik gegen Vietnam. Wie rational war die Entscheidung in Vietnam? Wie rational ist die US-Außenpolitik überhaupt?

Es kommt immer darauf an, was man unter Rationalität versteht. Man kann, wie in Vietnam, Realitäten zur Kenntnis nehmen und sich dennoch weigern, sie zu akzeptieren. Die Regierung Nixon wusste schon frühzeitig, dass man in Vietnam auf eine krachende Niederlage zusteuerte. Dennoch wurden nach dem Waffenstillstandsabkommen vom Januar 1973 die Luftangriffe noch einmal extrem ausgeweitet – vor allem gegen Kambodscha. Es ging einzig darum, den Sieg der nordvietnamesischen Armee und der Vietcong noch ein paar Monate hinauszuzögern. Auf derlei Mätzchen hat Biden in Afghanistan zum Glück verzichtet – was, nebenbei bemerkt, einige Sandkastenstrategen in Deutschland nicht an der Empfehlung gehindert hat, gegen die Taliban in letzter Stunde doch noch einmal die Luftwaffe einzusetzen. Worauf dergleichen hinausgelaufen wäre, kann man in Vietnam besichtigen – unzählige Tote und sonst rein gar nichts. In diesem Sinne steht die so genannte Realpolitik allzu oft für eine Flucht vor der Realität. Oder für den untauglichen Versuch, sie im letzten Moment doch noch nach Willen und Vorstellung zurechtzubiegen.

Ist man in Washington nach Vietnam aus Schaden klüger geworden?

Unter Jimmy Carter gab es eine Zwischenphase, er war der einzige Präsident nach 1945, der, abgesehen von der gescheiterten Geiselbefreiung im Iran, sich nicht auf militärische Abenteuer eingelassen hat. Umso interessanter ist, dass gerade er nach vier Jahren von einer Mehrheit der Wähler geradezu abgestraft wurde. Gewiss wogen die negativen Wirtschaftsdaten dieser Zeit sehr schwer. Aber Carter haftete eben auch der Makel eines außenpolitischen Schwächlings an. Mit diesem Vorwurf hat sein Nachfolger Ronald Reagan gepunktet, mit der großmäuligen Ankündigung, zu einer Politik der Stärke zurückzukehren und mit militärischer Stärke die Glaubwürdigkeit der USA wiederherzustellen. Gemeint waren Militäreinsätze gegen vermeintliche Stellvertreter der UdSSR in der Dritten Welt. Und beabsichtigt war, die von Carter angeblich an die Kette gelegte CIA wieder aufzupäppeln. Dieser Weg war kein geradliniger. Aber in der Rückschau muss man sagen, dass seit den 1980er Jahren die in Vietnam eigentlich blamierte Idee sich wieder stilbildend behauptet hat – die Vorstellung nämlich, Macht in erster Linie mit militärischen Mitteln zu beglaubigen, die fixe Idee, Glaubwürdigkeit aus Gewehrläufen kommen zu lassen.

Kriege der USA: Vietnam, Irak, Afghanistan

In diesem Sinne spiegelt der Krieg im Irak die gedanklichen Voraussetzungen des Vietnamkrieges?

Man muss es so sagen. Die Gemeinsamkeiten fallen stärker ins Gewicht als die Unterschiede. Es fängt damit an, dass es in den eigenen Reihen sehr viele und einflussreiche Skeptiker und Mahner gab. Hochrangige Diplomaten, Militärs und Geheimdienstler haben eindringlich davor gewarnt, sich auf eine militärische Eskalation einzulassen. Oder der Idee auf den Leim zu gehen, man könnte asymmetrische Kriege mit einer konventionell ausgebildeten und ausgerüsteten Armee gewinnen. Derlei Warnungen gab es im Vorfeld von Vietnam, es gab sie vor Beginn der Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak. Mit den entsprechenden Denkschriften könnte man ganze Bibliotheken füllen. Aber im einen wie im anderen Fall wurde das Offensichtliche seitens der Regierung in den Wind geschlagen. Den Schaden hatten in erster Linie die betreffenden Länder, die für diese Politik einen horrenden Blutzoll entrichteten. Den Schaden hatten auch die USA, die am Ende just das ruinierten, was sie schützen und bewahren wollten: ihre Durchsetzungsfähigkeit, ihr Prestige und ihre Glaubwürdigkeit.

Eine kleine, aber entscheidende Gruppe innerhalb der Regierung war also in den Jahren 2001 und 2003 beratungsresistent?

Ja, einerseits beratungsresistent, andererseits eingekapselt in Denkmustern, die 1945 aufs Gleis gesetzt wurden und nach den immer gleichen Lösungen verlangen. Oder, wie es in Amerika so schön heißt: Wer immer nur einen Hammer zur Verfügung hat, sieht in jedem Problem einen Nagel. Es war und ist ein Thema mit Variationen.

Wenn sie ihr Heil in Aufrüstung suchen und zu den Mitteln militärischer Eindämmung greifen, wenn sie es mit einem Kalten Krieg 2.0 versuchen sollten, beschleunigen die USA ihren Abstieg erst recht.

Bernd Greiner, Historiker

Wie die USA mit dem Verlust ihrer Hegemonie umgehen

Wie sehen Sie als Historiker die beiden Jahrzehnte seit 2001? Und wie bewerten Sie die Verschiebung der ökonomischen Machtverhältnisse in den pazifischen Raum?

Letzteres wird die Zukunft erweisen. Dennoch zielt die Frage auf einen wunden Punkt. Es geht ja nicht nur um den internationalen Terrorismus und wie man adäquat darauf reagiert. All dies ist mit einer wesentlich gewichtigeren Frage gekoppelt, der Frage nämlich, wie die USA mit dem Verlust ihrer Hegemonie umgehen. Im Gegensatz zur UdSSR, die bis zur Halskrause bewaffnet, aber ökonomisch äußerst schwach und verwundbar war, tritt mit China ein ganz anderes Kaliber an. Damit konfrontiert, scheinen die USA einen Fehler zu wiederholen, den alle großen Imperien vor ihnen gemacht haben. Ich rede von konfrontativer Überreaktion oder dem Versuch, anderen einen Platz streitig zu machen, der ihnen nicht mehr streitig zu machen ist. Wer aber nicht die Kooperation sucht und den Versuch unternimmt, weltumspannende Probleme auch in einer weltumspannenden Anstrengung zu lösen, hat schon verloren. Zumindest schwächt er sich selbst. Wenn die USA weiterhin einer Konfrontation mit China das Wort reden, wird die politische Ökonomie das letzte Wort über sie haben. Und sie werden sich auf eine Weise selbst schädigen, wie es ein Herausforderer allein nie bewerkstelligen könnte. Und wenn sie gar ihr Heil in Aufrüstung suchen und zu den Mitteln militärischer Eindämmung greifen, wenn sie es mit einem Kalten Krieg 2.0 versuchen sollten, beschleunigen die USA ihren Abstieg erst recht.

Blicken wir noch einmal auf den September 2001. Hatte die Administration Bush überhaupt eine Alternative zum Angriff auf Afghanistan?

Optionen und Alternativen gibt es immer. Bush hätte anders entscheiden können, aber er wollte es nicht. Schauen Sie auf die Gruppe seiner Berater. Er war umringt von klassischen Kalten Kriegern und von Neokonservativen, die sich für die Instrumente der Kalten Krieger begeisterten. Diese Ratgeber betrieben ein „Project for the New American Century“, waren geradezu berauscht von der Vorstellung, Amerikas Vormacht auch im 21. Jahrhundert zementieren zu können. Für ihr Denken gab es nur einen Fluchtpunkt: militärische Übermacht. Und dann wurde diese Übermacht an „9/11“ von einer Handvoll Verbrechern mit Teppichmessern lächerlich gemacht. Die Antwort war absehbar: Gerade jetzt müssen wir mit militärischen Mitteln zurückschlagen, gerade jetzt müssen wir beweisen, was wir können. Und gerade jetzt soll niemand auf die Idee kommen, wir würden beim Einsatz unserer Machtmittel zögern. Der Irak und Saddam Hussein waren ein idealer Gegner, nämlich ein schwacher Gegner. Die Demonstration von Stärke war gleichzeitig ein Spiel mit der Angst der anderen. Je unsicherer sich reale oder potentielle Herausforderer Amerikas fühlen, so der Gedanke, desto sicherer lässt es sich in den USA leben. Das war die Agenda von Bush und seinen Stichwortgebern. Die Ergebnisse kennen wir.

Rückkehr der Taliban in Afghanistan

Haben Sie damit gerechnet, dass die Taliban wiederkommen?

Es wäre vermessen, die Position des Sehers für sich zu reklamieren. Allerdings gab es ernstzunehmende Kritiker, die nicht erst in den letzten Monaten vor einer abschüssigen Bahn wie in Vietnam warnten. Die darauf hinwiesen, wie fatal es ist, die Geschichte, Kultur und Gesellschaft von Ländern wie Vietnam oder Afghanistan entweder nicht zur Kenntnis zu nehmen oder zu glauben, man hätte eine knetbare Masse vor sich. In Vietnam hat man auf sträfliche Weise die Kraft des Nationalismus vernachlässigt und unterschätzt, wie sehr der Wunsch nach Unabhängigkeit der Guerillabewegung in die Karten gespielt hat. Und in Afghanistan und im Irak hatte man dem Vorwurf eines Kreuzzugs gegen den Islam wenig entgegenzusetzen. Im Gegenteil. Folterkeller und Massaker haben die Behauptung eines Rachefeldzugs gegen die gesamte islamische Welt scheinbar bestätigt. Obendrein wollten die USA in Afghanistan den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, sie haben sich auf Koalitionen mit Warlords eingelassen, mit Figuren also, die sich von jeher aus dem den Krieg ernährten und in der Fortsetzung des Krieges die ideale Form der eigenen Existenzsicherung sahen. Die norwegische Regierung hat in einer sehr ehrlichen Untersuchung bereits vor Jahren auf diese Fehler aufmerksam gemacht. Und sie hat implizit auf den wohl verhängnisvollsten Fehltritt der USA hingewiesen, auf die atemberaubende Arroganz der Macht. Manchmal musste man den Eindruck haben, dass Washington seine westlichen Partner nicht ernst genommen, sondern wie Putztruppen behandelt hat. Und dass amerikanische Einheiten mit ihren Nachteinsätzen vieles kaputt gemacht haben, was andere tagsüber mühsam versuchten aufzubauen – hauptsächlich Vertrauen.

Bernd Greiner, Jahrgang 1952, ist Gründungsdirektor und Mitarbeiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg. Er lehrte Außereuropäische Geschichte an der Universität Hamburg und leitete bis 2014 den Arbeitsbereich „Theorie und Geschichte der Gewalt“ am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Irak und Afghanistan: Rede von Demokratisierung nur parfümierter Qualm

Bush hat mit Blick auf den Irak und Afghanistan immer wieder von Demokratisierung gesprochen. Haben sich die USA und der Westen damit nicht selbst geschadet?

Die Rede von einer Demokratisierung des Irak oder Afghanistans war von Anfang an nichts weiter als parfümierter Qualm. Darum ging es den USA nie, dafür hat man keine Anstrengung unternommen. Um einen „schlanken Krieg“ ging es, darum, der Welt zu zeigen, dass man extrem schnell, mit vergleichsweise geringen Mitteln und mit Waffengewalt seinen Willen durchsetzen kann. Umso mehr fällt der Verlust von Ansehen und Prestige ins Gewicht. Sehr zur Freude aller Autokraten und Diktatoren, die jetzt auf ihre Weise frohlocken und es auf allen Kanälen rausposaunen: Seht her, was man auf das Wort der Amerikaner geben kann. Für Amerikas Soft Power ist das der größte anzunehmende Unfall.

Haben diese Kriege auch zur Finanzmisere seit 2008 geführt? Und haben sich die USA damit auch finanziell ein Bein gestellt?

Diese These schießt über ihr Ziel hinaus. Obwohl der Krieg mit über einer Billion Dollar zu Buche schlug, hat er die Finanzkrise nicht ausgelöst. Für diese Krise ist der seit den 1980er Jahren entfesselte Turbokapitalismus verantwortlich, die Deregulierung also und vor allem die freie Bahn für Finanzkapital und Risikospekulanten jedweder Art. Daraus resultierte der Crash. Aber unabhängig davon hat auch der Krieg Ressourcen verschlungen, die dringend für eine innenpolitische Erneuerung benötigt wurden, für eine Sanierung der maroden Infrastruktur und für vieles mehr.

Die Rede von einer Demokratisierung des Irak oder Afghanistans war von Anfang an nichts weiter als parfümierter Qualm. 

Bernd Greiner, Historiker

Der Westen, im 19. Jahrhundert noch das Vorbild für die Welt, hat massiv an Glanz verloren – Stichwort Pandemiebekämpfung, Stichwort Afghanistan. Befinden wir uns an einem historischen Wendepunkt?

Pauschal von „dem“ Westen zu sprechen, gefällt mir nicht. Dafür ist dieses Konstrukt viel zu vielfältig und widersprüchlich. Aber innerhalb der westlichen Vielfalt gibt es Denkansätze und Politikmodelle, die durchaus zukunftsfähig sind, die eine Orientierung sein können für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Denken Sie etwa an die Europäische Union. Die EU wird oft für ihre Langsamkeit und Trägheit gescholten. Man kann diesen Vorwurf auch umdrehen und sagen: Gerade die vermeintliche Schwäche ist ihre Stärke. Die mühselige Suche nach Kompromissen, der auf Dauer gestellte Dialog, die Vertrauensbildung, kurz: der Primat der Diplomatie, all dies sind Grundvoraussetzungen für eine belastbare Diplomatie und für eine zukunftsfähige Politik. Davon abgesehen gibt es im westlichen Portfolio noch ein anderes gewichtiges Pfund. Ich meine die seit den 1970er Jahren betriebene Entspannungspolitik. Ob wir über die Ostpolitik Willy Brandts oder über die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa reden, stets geht es um Ideen und Erfahrungen, die nichts von ihrer Relevanz eingebüßt haben. Im Gegenteil. Denn worauf kommt es heute an? Doch nicht auf die Sprache der Macht, wie einige Politikberater es wollen. Oder wie es ein paar Professoren fordern, die vom politischen Zwerg Europa reden und als Wachstumshormon immer nur das eine kennen – die Infusion militärischer Mittel. Auf diese geschichtsvergessenen Ratschläge kann man getrost verzichten. Nicht verzichtbar sind hingegen die Anregungen aus der Zeit der Entspannungspolitik. Konkret, dass man auch verbal abrüsten muss, dass die Sprache der Macht durch eine Grammatik des Vertrauens ersetzt werden sollte. Und zwar durch ein nüchternes Herangehen an Probleme, das Unterschiede beim Namen nennt, aber deretwegen die Gräben nicht vertieft, sondern Brücken baut. In anderen Worten: Wer Interessen brachial durchsetzen will, statt sie auszugleichen, begibt sich von vornherein auf die Verliererstraße. Der europäische Teil des Westens hat es in der Hand, dergleichen zu verhindern. Diesbezügliche Konflikte mit den USA durchzustehen, wird unvermeidlich sein. Und auf das präpotente Gleichsetzen von Verantwortung mit militärischer Stärke zu verzichten, ebenfalls.

Interview: Michael Hesse

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