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Die Anzahl der Gelbwesten ist deutlich kleiner geworden, in Paris kam es aber dennoch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Lega und Fünf Sterne

Affront gegen Macron: Salvini und Di Maio stellen sich hinter "Gelbwesten"

Die italienische Regierung unterstützt demonstrativ den Protest der "Gelbwesten" in Frankreich - und greift damit indirekt Frankreichs Staatschef Macron an.

Die populistische Regierung Italiens hat sich am Montag hinter den Protest der „Gelbwesten“ in Frankreich gegen Staatschef Emmanuel Macron gestellt. „Gelbwesten – bleibt standhaft!“, schrieb der stellvertretende italienische Regierungschef Luigi di Maio im Blog seiner Fünf-Sterne-Bewegung.

Der Vize-Regierungschef und Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega-Partei pflichtete seinem Kabinettskollegen bei und erklärte, er unterstütze „ehrenhafte Bürger“ in einem Protest gegen einen Präsidenten, der „gegen sein Volk“ regiere.

Die „Gelbwesten“-Bewegung setzt der Regierung von Staatschef Macron seit November zu. In ganz Frankreich beteiligten sich am vergangenen Wochenende nach Regierungsangaben rund 50 000 Menschen an den Kundgebungen.

Bei den wieder erstarkten Protesten kam es zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Für Empörung sorgten randalierende Demonstranten, die in Paris das Ministeriumsgebäude von Regierungssprecher Benjamin Griveaux stürmten. (afp)

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