Bundestag

Abgeordnete fühlen sich bedroht

Mehr Anträge auf Sperrung der Adresse.

Immer mehr Bundestagsabgeordnete lassen laut einem Zeitungsbericht ihren Adresseintrag im Melderegister sperren, weil sie sich bedroht fühlen. Seit Beginn vergangenen Jahres seien rund 50 Anträge von Parlamentariern aus allen Fraktionen vom Bundeskriminalamt (BKA) unterstützt worden, berichtete der in Berlin erscheinende „Tagesspiegel“ (Dienstag) unter Berufung auf das BKA. 

Prinzipiell müssen die Adressdaten für jedermann zugänglich sein, Sperren sind nur ausnahmsweise zulässig, wie es hieß. Grund für den Anstieg sei auch, dass die Bundestagsverwaltung die Einrichtung solcher Sperren im Jahr 2019 im Zusammenspiel mit der Berliner Innenverwaltung erleichtert habe. 

epd

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